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Lesen & Leben – Buchbesprechungen, Leselisten und Essays
Diese Rubrik sammelt alles, was zwischen zwei Buchdeckel passt, und einiges, was daneben liegt. Buchbesprechungen stehen neben Leselisten: Bücher für Eltern, die in schwierigen Phasen mehr helfen als jeder Ratgeber-Stapel, die besten Pokerbücher für den Einstieg und für Fortgeschrittene, Sachbücher über Glücksspiel und Wahrscheinlichkeit.
Ein zweiter Strang erzählt von der Buchszene: Lesungen im Wohnzimmer, Treffen unter dem Hashtag #bookupDE, Diskussionen über Verrisse, Leseexemplare und den Wert von Büchern. Und weil Lesen selten ohne Kuchen oder eine Schale Müsli stattfindet, gehören auch einige Rezepte dazu – vom Bircher Müsli bis zur Erdbeermarmelade.
Themenseiten
- Thema#bookupDE – Treffen von Lesern, Buchhandlungen und Verlagen
Was ein #bookupDE ist, wie die Treffen abliefen und welche Tipps sich für die Organisation eines eigenen Buch-Treffens bewährt haben.
- ThemaWohnzimmerlesung – wenn Autorinnen und Autoren zu Gast sind
Wohnzimmerlesungen bringen Autorinnen und Autoren in private Räume. Wie so eine Lesung organisiert wird und welche Formate es gab.
Ausführliche Beiträge
- Leseliste Beste Gartenzeitschrift finden: vier Magazine und zwei Gartenbücher
624 Seiten, zwei Preise beim Deutschen Gartenbuchpreis: Manche Gartenbücher sind Nachschlagewerke fürs Leben. Zeitschriften liefern dagegen das, was im nächsten Monat ansteht.
- Leseliste Bücher für Eltern: sieben Ratgeber, die im Familienalltag Halt geben
Ein Kind wirft sich im Supermarkt auf den Boden, und die eigene Mutter hätte damals ganz anders reagiert. Genau an dieser Stelle setzen die besten Elternratgeber an – bei den Kindern und bei den Erwachsenen.
- Sachbuch Poker Buch: die fünf besten Pokerbücher für Anfänger und Strategie
Zweimal gewann Doyle Brunson das Main Event der World Series of Poker mit einer Zehn und einer Zwei. Sein Buch erklärt, warum solche Hände trotzdem kein Rezept sind – und es ist nur eines von fünf Werken, die das Spiel geprägt haben.
- Sachbuch Bücher über Glücksspiel: Romane, Reportagen und Sachbücher über Zufall
Dostojewski schrieb „Der Spieler“ in weniger als einem Monat, weil ihm ein Verleger im Nacken saß und er selbst Spielschulden hatte. Die Literatur über Glück und Einsatz ist oft näher am Leben ihrer Autoren, als es scheint.
- Rezept Bircher Müsli selbst machen: Original Rezept und Variante wie im Hotel
Ein Esslöffel Haferflocken auf einen ganzen Apfel: So sah die Schale im Zürcher Sanatorium aus. Das Frühstücksbuffet im Hotel serviert heute fast das Gegenteil – beides lohnt sich.
- Familie Garten mit Kindern: sechs Ideen von Tomate im Topf bis Matschküche
Kresse auf feuchter Watte keimt oft schon nach einem Tag. Kaum ein Experiment zeigt Kindern schneller, dass aus einem Samenkorn etwas wird – und im Garten geht es von dort aus weiter.
- Essay Was ist Literatur? Bedeutung des Begriffs, Gattungen und offene Fragen
Ein Wort aus dem Lateinischen, zwei sehr verschiedene Bedeutungen und eine Frage, über die Schriftsteller, Kritikerinnen und Leser seit Jahrhunderten streiten.
- Leseliste Bücher zum Lachen: lustige Bücher für Groß und Klein, von Loriot an
Zwei Herren sitzen versehentlich in derselben Badewanne und streiten über eine Gummiente. Aus solchen Szenen entstehen Bücher, die man in der Bahn besser nicht liest – jedenfalls nicht, wenn man leise bleiben muss.
Digitales Leben
- Digitales Leben Lesen, Leben, Lachen: warum Menschen persönliche Blogs lesen
Ein Buch in Griffweite, ein voller Alltag und die Lust, herzlich zu lachen: Aus solchen Zutaten entstanden in den 2010er-Jahren unzählige persönliche Blogs, viele davon von Frauen geschrieben.
- Digitales Leben BLOGST Barcamp in Köln: wie BLOGST Bloggerinnen und Blogger vernetzt
Drei Hashtags zur Vorstellung, ein Mehrwegbecher voller Kaffee und eine Sessionplanung, die erst am Morgen entsteht: Das BLOGST Barcamp 2018 in Köln zeigte, wie Vernetzung unter Bloggerinnen und Bloggern funktioniert.
- Digitales Leben Filterblasen und Paralleluniversen: wie Algorithmen den Alltag formen
Alle leben in derselben Wirklichkeit und scheinen doch Lichtjahre voneinander entfernt. Über Filterblasen im Netz, ihre Vorläufer im analogen Leben und den Versuch, sich nicht von Schlagzeilen zermürben zu lassen.
- Digitales Leben #12von12: Ein ganzer Tag in zwölf Bildern erzählt
Am zwölften Tag jedes Monats halten Teilnehmende ihren Alltag in genau zwölf Fotos fest. Im Mai 2015 kamen so mehrere hundert Tagesprotokolle zusammen.
- Digitales Leben Die ungeschminkte Wahrheit hinter dem Online-Bild sozialer Netzwerke
Wer im Netz quirlig wirkt, wird in echt oft größer geschätzt, jünger, belesener und entspannter. Die ungeschminkte Wahrheit ist meist unspektakulärer und interessanter zugleich.
- Digitales Leben Blogbeiträge schreiben: schnell und gut – von der Idee zum Text
Ideen gibt es genug, Zeit fast nie. Wer regelmäßig bloggt, kennt die Lücke zwischen dem Gedanken „Darüber müsste man schreiben“ und dem fertigen Beitrag.
- Digitales Leben Die ALS Ice Bucket Challenge 2014: Eiswasser, Spenden und Kritik
Ein Eimer Eiswasser, drei Nominierungen und 24 Stunden Zeit: Die ALS Ice Bucket Challenge verbreitete sich 2014 rasant. Über die Krankheit selbst erfuhren viele Zuschauer dabei wenig.
- Digitales Leben Fotos im Social Web prüfen: wie sich zeigt, ob ein Bild echt ist
Eine Frau mit Deutschlandflagge in einer Menge, in der sich niemand zu ihr umdreht: Das Foto sah nach Bildbearbeitung aus. Die Suche nach dem Fotografen ergab etwas anderes.
- Digitales Leben Krautreporter 2014: Crowdfunding für freien, werbefreien Journalismus
Im Mai 2014 wollten 25 Journalistinnen und Journalisten ein Magazin ohne Werbung gründen, finanziert allein von seinen Leserinnen und Lesern. Die Kampagne löste Begeisterung und Kritik zugleich aus.
- Digitales Leben re:publica 2014 in Berlin: wie die Konferenz funktionierte
Drei Tage, 13 Bühnen und ein Hof voller Menschen, die sich sonst nur als Profilbild kennen: Die re:publica 2014 zeigte, wie sehr eine Netzkonferenz vom Treffen lebt.
- Digitales Leben re:publica 2014: Packliste für die Konferenz und Buchtermine in Berlin
Zwei Paar rote Schuhe, ein Nosingglas und ein Mehrfachstecker: Die Packliste für die re:publica 2014 verrät einiges über drei Tage Netzkonferenz.
- Digitales Leben Applaus für Bloggerseelen: warum „Gefällt mir“ mehr ist als ein Klick
Zweihundert Aufrufe und kein einziges Echo: Das Gefühl kennen viele, die im Netz schreiben. Der Like-Button war 2014 für viele Blogs die kleinste Form des Beifalls.
- Digitales Leben Freundschaftsanfragen bei Facebook: annehmen, ablehnen, Button fehlt
25 sichtbare Anfragen, 46 weitere im Verborgenen: Wer auf Facebook aktiv ist, kennt den Stapel an Freundschaftsanfragen von Unbekannten. Ein paar klare Regeln helfen beim Sortieren.
- Digitales Leben Hashtag Kultur: WDR 3 lud 2014 Twitterer ins Kölner Funkhaus
Rund 100 Gäste aus Kultur und Netz, eine Twitterwall im Sendesaal und ein Podium ohne eine einzige Frau: Die WDR-3-Sendung „Hashtag Kultur“ vom Februar 2014 fragte, wie Kultur online funktioniert.
- Digitales Leben Facebook-Abonnenten: wie die Abo-Funktion im Profil funktioniert
Nicht jede interessante Person auf Facebook muss gleich eine Freundin werden. Für diesen Fall gibt es das Abonnieren – eine Funktion, die viele Profile gar nicht freigeschaltet haben.
- Digitales Leben Das Blogstöckchen „20 Dinge über mich“: ein Kettenformat im Netz
Oliven, Queen-Konzerte und ein Führerschein, der mit einer zerbeulten Ente begann: Im Herbst 2013 füllten Blogger Listen mit zwanzig kleinen Wahrheiten über sich selbst.
- Digitales Leben Instagram: Liebe auf den dritten Blick – warum es dauern kann
Ein Foto im Dezember 2010, zwei weitere Anfang 2012, dann lange nichts: So sah bei vielen die Beziehung zu Instagram aus, bevor die App 2013 plötzlich zündete.
- Digitales Leben Teilen, retweeten, reposten: wie Texte fair weiterverbreitet werden
Ein Klick, und ein Link ist geteilt. Warum aber werden ganze Beiträge so selten mit Erlaubnis übernommen, obwohl das Autorinnen und Lesern gleichermaßen nützen kann?
- Digitales Leben Ironblogger Köln: Wer nicht bloggt, zahlt in die Kasse – das Prinzip
„Kumm loss mer blogge, nit lamentiere!“ lautete das kölsche Motto, als im Juni 2013 die Ironblogger Köln an den Start gingen. Die Regel dahinter war simpel und ziemlich wirksam.
- Digitales Leben Netzgemüse von Tanja und Johnny Haeusler: Eltern, Kinder, Internet
Onlinezeiten streichen, Ballerspiele verbieten, soziale Netzwerke verteufeln: So reagieren viele Eltern auf Kinder, die mit dem Internet aufwachsen. Das Buch „Netzgemüse“ schlägt einen anderen Weg vor.
- Digitales Leben Buchempfehlungen auf Tumblr: Lohnt sich ein Kanal für Lieblingsbücher?
2013 galt Tumblr bei jungen Leuten als frische Alternative zu Facebook. Für Buchliebhaber stellte sich die Frage, ob kurze Empfehlungen dort besser aufgehoben sind als auf der eigenen Seite.
- Digitales Leben Zitate von Astrid Lindgren teilen: was das Urheberrecht online erlaubt
Ein schöner Satz, ein eigenes Foto, ein Klick auf „Teilen“ – und plötzlich die Warnung, das Zitat sei noch geschützt. Wer Zitate, Cover und Bilder im Netz teilt, bewegt sich schneller im Urheberrecht, als vielen bewusst ist.
Klassiker
- Klassiker Fahrenheit 451 auf Deutsch: Bradburys Klassiker in neuer Übersetzung
Feuerwehrleute, die keine Brände löschen, sondern Bücher verbrennen: Ray Bradburys Dystopie ist fast siebzig Jahre alt und wirkt in Teilen beklemmend aktuell. 2020 erschien sie auf Deutsch in einer neuen Übersetzung.
- Klassiker Wer die Nachtigall stört: Harper Lees Buch – Inhalt, Figuren, Zitate
Ein Mädchen von sechs Jahren, ein Anwalt, der einen schwarzen Mann verteidigt, und ein Nachbar, den niemand je sieht: Harper Lees Roman über Maycomb, Alabama, liest sich auch heute nicht wie ein Pflichtstoff.
Achtsamkeit
- Achtsamkeit In der Ruhe liegt die Kraft: Meditation, Kontemplation und Stille
Ein Yogakissen, ein paar Minuten am Tag und der eigene Atem: Wer Ruhe als Kraftquelle entdecken will, braucht weniger Ausrüstung als Geduld. Und manchmal ein Experiment mit Stille zu Hause.
Rezension
- Rezension Alles könnte anders sein von Harald Welzer: Inhalt und Kritik
Ein Soziologe entwirft eine gute Zukunft für Arbeit, Mobilität, Stadt und Wirtschaft. Die Idee ist mutig, doch nach hundert Seiten stellt sich eine andere Frage: Für wen ist dieses Buch eigentlich geschrieben?
- Rezension Unfog your mind: Leander Greitemanns Buch gegen den Nebel im Kopf
Klebezettel an jeder zweiten Seite, so viele, dass die Übersicht verloren geht: Leander Greitemanns „Unfog your mind“ ist ein Buch, das zum Markieren verführt, und eines der schönsten Sachbücher seines Verlags.
- Rezension Marianengraben: Jasmin Schreibers Buch über Trauer, Humor, eine Urne
11.000 Meter tief, völlig dunkel: Der Marianengraben wird für die Heldin in Jasmin Schreibers Debütroman zum Bild ihrer Trauer. Kapitel für Kapitel steigt sie wieder auf – begleitet von einem Mann, den niemand als Tröster ausgewählt hätte.
- Rezension „Je tiefer das Wasser“ von Katya Apekina: Schwestern, Mutter und Vater
Zwei Schwestern aus Louisiana, ein Schriftstellervater in New York und eine Mutter, über die er einen Roman schreiben will: Katya Apekinas Debüt erschien 2020 auf Deutsch bei Suhrkamp.
- Rezension „Dear Oxbridge“: Nele Pollatscheks Liebesbrief an England
Zugige Zimmer, verstopfte Toiletten, ein eigenwilliges Gesundheitssystem und am Ende doch eine Liebeserklärung. Nele Pollatschek schreibt über das England, das sie als Studentin in Oxford und Cambridge kennengelernt hat.
- Rezension Das Leben und das Schreiben: Doris Dörries „Leben, Schreiben, Atmen“
Ein Fünf-Jahres-Tagebuch mit wenigen Zeilen pro Tag, ein leerer Abend, an dem sich die letzten 24 Stunden kaum rekonstruieren lassen: Doris Dörries Buch setzt genau dort an, wo das Leben im Alltag verloren geht.
- Rezension You go me on the cookie: Dana Newmans Liebeserklärung ans Deutsche
„Du gehst mir auf den Keks“, wörtlich ins Englische übertragen, ergibt einen Satz, den kein Amerikaner versteht. Dana Newman hat daraus den Titel eines Buches gemacht, das Deutschlernenden und Muttersprachlern gleichermaßen den Spiegel vorhält.
- Rezension Mein Leben mit Martha: Martina Bergmann über das Leben mit Demenz
Eine Buchhändlerin, eine alte Dame mit „Speicherproblem“ und anfangs noch ein älterer Herr: Martina Bergmann erzählt von einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft, in der niemand miteinander verwandt ist.
- Rezension „Wo wir zu Hause sind“ von Maxim Leo: eine verschwundene Familie
Drei junge Frauen aus Berlin, zerstreut in alle Winde, und ein Enkel, der Jahrzehnte später ihren Spuren folgt: Maxim Leos „Wo wir zu Hause sind“ erschien 2019 bei Kiepenheuer & Witsch.
- Rezension „Meine wundervolle Buchhandlung“ von Petra Hartlieb: der Buchhandel
Aus einer Urlaubslaune wird ein Leben zwischen Bücherkisten: Petra Hartlieb beschreibt, wie sie eine Wiener Buchhandlung übernahm, und liefert damit den seltenen Roman, der den Buchhandel nicht verklärt.
- Rezension Eine Heldengeschichte über einen stillen Retter: Hackls „Am Seil“
Kein Draufgänger, kein Widerstandskämpfer mit Waffe: Der Held in Erich Hackls schmalem Buch ist ein Wiener Kunsthandwerker, der im entscheidenden Moment einfach Mensch bleibt.
- Rezension Sungs Laden von Karin Kalisa: kleine Gesten mit großer Wirkung
Eine Holzpuppe, ein paar Minuten vor einer Schulklasse, und ein Stadtteil beginnt sich zu verwandeln. Karin Kalisas Roman nimmt diese kleine Szene als Ausgangspunkt für ein ganzes Jahr.
- Rezension Crazy Dogs von Brigitte Werner: mit Mirjam durchs Ruhrgebiet der 80er
Kassetten, Volkszählung, Kalter Krieg und eine Ich-Erzählerin mit Sprachwitz: Brigitte Werners Roman „Crazy Dogs“ begleitet ein Mädchen durch fünf Jahre Jugend im Ruhrgebiet der 80er.
- Rezension Das kurze Leben der Sophie Scholl: Bücher, Hörbücher für junge Leser
Am 22. Februar 1943 wurde Sophie Scholl in München hingerichtet, 21 Jahre alt. Zwei Werke für junge Leser zeigen, wie viel mehr hinter dem bekannten Bild der Widerständlerin steckt.
Jugendbuch
- Jugendbuch Wo die Freiheit wächst von Frank Maria Reifenberg: Inhalt und Figuren
Köln, März 1942 bis Februar 1943: In Briefen erzählen fünf Jugendliche von Bomben, Zweifeln und einer verbotenen Liebe. Im Zentrum steht die 16-jährige Lene Meister.
Lesung
- Lesung Männerspagat: Hajo Schumacher liest in der Schatzinsel Solingen
Ein Autor, der nicht hinter dem Tisch sitzen bleibt, ein Zeitungsausschnitt in der Hand und ein Publikum, das mehr bekommt als erwartet. Die Lesung zu „Männerspagat“ in Solingen zeigte, was eine gute Buchpräsentation leisten kann.
Alltag
- Alltag Ein Geburtstagswunsch zum Lachen und Nachdenken: Danke statt Geschenke
Facebook erinnert zuverlässig an jeden Geburtstag. Ein ungewöhnlicher Geburtstagswunsch dreht das Prinzip um: nicht gratulieren, sondern anderen danken.
- Alltag #100happydays: 100 Tage lang jeden Tag ein Foto eines Glücksmoments
Der Kaffee am Morgen, fünf ruhige Minuten im Liegestuhl, Äpfel, die am Baum rot werden: Die Aktion #100happydays lädt dazu ein, 100 Tage lang jeden Tag einen solchen Moment festzuhalten.
Sachbuch
- Sachbuch Ich muss gar nichts: Jaron Laniers zehn Gründe gegen Social Media
Ein „Du“ und ein „Muss“ im Titel: Schon der deutsche Name von Jaron Laniers Buch weckt Widerspruch. Dahinter steckt eine gut belegte, aber sehr zugespitzte Kritik an sozialen Netzwerken.
- Sachbuch Manfred Spitzer und „Digitale Demenz“: Thesen, Kritik, Rat für Eltern
Kaum ein Sachbuch sorgte 2012 für so viel Streit wie Manfred Spitzers „Digitale Demenz“. Ein genauer Blick zeigt: Das Buch ist polemisch, aber kein bloßes Pamphlet.
Essay
- Essay Die Macht der Worte: Sprüche, Zitate und Gedanken über Sprache
Ein gesagter Satz lässt sich nicht zurückholen. Warum Worte so viel Gewicht haben, erklären alte Sprüche erstaunlich gut und neuere Forschung noch ein Stück genauer.
- Essay „Ich lese. Nicht.“ Warum Lesepausen und Leseflauten ganz normal sind
Zwei Punkte machen den Unterschied: „Ich lese.“ und „Nicht.“ Wer Bücher liebt, kennt beide Zustände, und nur einer davon gilt gemeinhin als erklärungsbedürftig.
- Essay Braucht es Verrisse? Über harte Kritik an Büchern und klares Urteilen
Im März 2017 fragte ein vieldiskutierter Text, wozu es Verrisse braucht. Die Antworten zeigten, dass es dabei um mehr geht als um Bücher: um den Mut zum Urteil und um das Recht, sich zu irren.
- Essay Keine halben Sachen: warum ein Buchmesse-Besuch auch ausfallen darf
„Was gibt es denn Neues?“ Die Standardfrage auf jeder Buchmesse kann zur Last werden, wenn die ehrliche Antwort „nichts“ lautet. Manchmal ist eine Pause die bessere Messevorbereitung.
- Essay Schwarz-Weiß-Denken: Sprüche und Gedanken über die Grautöne im Leben
Ein Kommentar in den Tagesthemen, tausendfach geteilt, darunter eine Stammtischparole: Im August 2015 zeigte eine Diskussion im Netz, wie schnell auch Tolerante in Schubladen denken.
- Essay Schuss vor den Bug: Wenn eine Sehnerventzündung zum Warnsignal wird
Kopfschmerz hinter einem Auge, ein Wochenende später verschwimmt das Bild. Eine Sehnerventzündung kommt ohne Vorwarnung und ist oft selbst die Warnung.
- Essay Entschleunigung in der Buchwelt: wenn Herbstvorschauen im April kommen
Kaum ist das Frühjahrsprogramm ausgeliefert, stapeln sich die Kataloge für den Herbst. Was dieses Tempo für Bücher bedeutet, die Zeit brauchen, um gefunden zu werden.
- Essay Gabriele Hoffmann und der Streit um richtige Leseförderung für Kinder
Bewährte Titel oder neue Bücher, Kanon oder Kinderwunsch? Ein Interview mit Gabriele Hoffmann im Januar 2014 brachte eine alte Frage der Leseförderung wieder auf den Tisch.
- Essay Ein perfekter Tag: warum ein ganz normaler Dienstag genügen kann
Wecker um 5:50 Uhr, Schule, Büro, Einkauf und vier Besuchskinder am Nachmittag: Auf den ersten Blick hat so ein Dienstag mit Perfektion nichts zu tun.
- Essay Was ist ein Autor – und was macht ein Autor aus? Verlag und Lektorat
Jeder, der ein Buch verfasst, ist im wörtlichen Sinn Autor. Ob daraus ein Schriftsteller wird, entscheidet sich oft an ganz anderer Stelle: im Lektorat.
Sprache im Alltag
- Sprache im Alltag Nimmt oder nehmt? Warum es „Nehmt euch Zeit!“ heißt und was Momo weiß
„Nehmt euch Zeit!“ oder „Nimmt euch Zeit!“? Die Frage nach der richtigen Form führt mitten in die Grammatik eines starken Verbs – und zu einem Roman, der „Zeit ist Leben“ sagt.
- Sprache im Alltag Blogger anschreiben: duzen oder siezen – und was der Duden dazu sagt
Hallo, hier kommt eine tolle Kooperation für dich: So beginnen viele geschäftliche Anfragen an Blogger. Dieselben Absender siezen eine Redaktion ganz selbstverständlich. Woher kommt das Blogger-Du?
Buchkultur
- Buchkultur Tattoo mit Buchmotiv: Buchliebe unter der Haut – vom Motiv zum Studio
Eine fliegende Figur, in deren Händen statt eines Vogels Bücher liegen: Wie ein Buch-Tattoo entsteht, das mehr ist als eine Vorlage aus dem Netz.
Buchszene
- Buchszene Litblog Convention 2018 in Köln: Verlage, Sessions und Begegnungen
Fünf Verlage, ein Verlagshaus in Köln, ein Samstag im Juni: Bei der dritten Litblog Convention ging es um Lesekreise, Buchhandlungen, Bienen, Kalender und ein Debüt vom Leinsee.
- Buchszene Blogparade #Bloggerliebe: wie sie funktioniert und was Plus-Fasten ist
Sieben Wochen Fastenzeit, aber statt auf Schokolade zu verzichten, verteilen Bloggerinnen und Blogger Komplimente: Die Blogparade #Bloggerliebe verband 2017 das Plus-Fasten mit der Buchbloggerszene.
- Buchszene #dico16: „Hier bin ich Mensch“ – Konferenz für Medien und Verlage 2016
Acht Stunden, siebzehn Sprecher und ein Titel aus dem Alpinismus: Die Direttissima brachte im April 2016 Verlagsleute, Blogger und Digitalmacher in München zusammen.
- Buchszene Lesung zwischen Maschinen: Melanie Raabe liest „Die Falle“ in Solingen
Rund hundert Stühle zwischen Schleifmaschinen, auf dem Lesepult ein Solinger Messer: Manche Lesungen bleiben wegen des Ortes im Gedächtnis.
- Buchszene Das 25. #bookupDE in der Frankfurter Verlagsanstalt mit Joachim Unseld
Ein Verleger, der selbst die Getränke reicht, 1.500 unverlangte Manuskripte im Jahr und eine Lesung aus einem Debüt: Das 25. #bookupDE führte im Juni 2015 in die Frankfurter Verlagsanstalt.
- Buchszene #bookupDE organisieren: Tipps für Gastgeber und Onliner zum Ablauf
Malerkrepp für Namensschilder, ein Zettel mit dem Hashtag an der Kasse und ein WLAN-Zugang für die Gäste: Ein gelungenes #bookupDE hing an vielen kleinen Vorbereitungen.
- Buchszene Drei Tage München und jede Menge Hashtags: #myRembrandt und #bookupDE
Bahnstreik, Pilotenstreik und dazwischen drei Tage Kultur und Verlagswelt: Im Oktober 2014 bündelten sich in München gleich mehrere Hashtags aus der Buch- und Kulturszene.
- Buchszene #bookupDE-Treffen im Spätsommer 2014: Hamburg und Berlin im Überblick
Ein Büchereck in Hamburg-Niendorf, eine Buchhandlung in Berlin-Mitte und ein Illustratorenatelier: Drei #bookupDE-Treffen zeigten 2014, wie vielseitig das Format sein konnte.
- Buchszene Was ist ein #bookupDE? Wie das Treffen in der Buchhandlung abläuft
Eine Buchhandlung, eine Gruppe Neugieriger, ein gemeinsamer Hashtag: 2014 verbreitete sich ein Treffformat, bei dem das Stöbern im Laden und das Erzählen im Netz zusammengehören.
- Buchszene #bookupDE und Storify: wie Buchtreffen im Netz nacherzählt wurden
Smartphones in der Hand, ein gemeinsamer Hashtag, eine Buchhandlung als Treffpunkt: Die #bookupDE-Treffen fanden gleichzeitig vor Ort und im Netz statt.
- Buchszene #bookupDE im August 2014: Treffen in Berlin, Stuttgart und Köln
Drei Städte, drei unabhängige Buchhandlungen, ein Hashtag: Im August 2014 wanderte das Lesertreffen #bookupDE von Essen nach Berlin, Stuttgart und Köln.
- Buchszene #bookupDE-Treffen im Juli 2014: Blogger bei Schmitz Junior in Werden
Ein Samstagnachmittag, eine Buchhandlung nur für die Gäste und ein Hashtag für alle Fotos: Im Juli 2014 wurde aus einem Treffen von Buchbloggern ein Bookup.
- Buchszene Hashtag #bookupDE: Was ist eigentlich ein Bookup und wie läuft es ab?
Ein Wort aus Book und Meetup, ein Hashtag und eine Idee aus dem Kulturbereich: Im Sommer 2014 bekam das Treffen von Buchbegeisterten in Buchhandlungen und Verlagen einen Namen.
- Buchszene #bookupDE: wie das Buchhandlungstreffen für Leser 2014 begann
Eine Facebook-Gruppe mit 128 Mitgliedern nach einer Woche, ein Twitter-Profil und ein erster Termin in einer Essener Kinderbuchhandlung: So begann im Sommer 2014 #bookupDE, ein Treffen für Menschen, die Bücher lieben und darüber online erzählen.
- Buchszene Bookup: warum nicht mal ein Tweetup in der Buchhandlung?
Im Sommer 2014 war das Tweetup in Museen längst angekommen. Die Frage lag nahe, ob sich Lesebegeisterte aus dem Netz auf dieselbe Weise in Buchhandlungen treffen würden.
- Buchszene Kai Lüftner und „Branche ohne Wert“: der offene Brief von 2014
Mehrere Bücher, Preise, Auslandslizenzen – und trotzdem weniger Einkommen als in seinen Jobs davor. Kai Lüftners offener Brief traf 2014 einen Nerv der Kinderbuchbranche.
- Buchszene Blogger schenken Lesefreude: Die Aktion zum Welttag des Buches 2014
Am 23. April 2014 verlosten rund tausend Blogs gleichzeitig Bücher. Eines davon war eine Maus mit Flugmaschine.
- Buchszene Nach der Lesung: Maren Gottschalk liest aus ihrer Mandela-Biografie
Zum achtzehnten Mal saß im März 2014 jemand im roten Ohrensessel einer Solinger Wohnzimmerlesung. Maren Gottschalk las über die Kindheit und Studienzeit Nelson Mandelas.
- Buchszene Indiebookday: Bücher unabhängiger Verlage kaufen – auch für Kinder
Einmal im Jahr, an einem Samstag im März, kaufen Leserinnen und Leser gezielt ein Buch aus einem kleinen Verlag und zeigen es im Netz. Hinter der Aktion steckt mehr als ein Hashtag.
- Buchszene „Ich möchte unbedingt lesen“: fünf Wunschbücher und das Buchstöckchen
Fünf Bücher, die ganz oben auf der Wunschliste stehen, aber keine Fortsetzungen sind: So lautete 2014 die Aufgabe eines Buchstöckchens, das unter Literaturbloggern kursierte. Die Antworten verraten viel darüber, wie Leselisten entstehen.
- Buchszene Arno Strobel: „Abgründig“ – der erste Jugendthriller des Autors
Eine heimliche Tour auf die Zugspitze, ein Unwetter, eine verlassene Hütte und am Morgen eine Blutlache: Mit „Abgründig“ schrieb Arno Strobel 2014 erstmals für Jugendliche.
- Buchszene Regeln zur Verwendung von Buchrezensionen: was Verlage zitieren dürfen
Ein Satz aus einer Besprechung auf dem Buchrücken oder im Onlineshop: Für Verlage ist das wertvolle Werbung. Damit alle Seiten wissen, was erlaubt ist, gibt es Musterregeln.
- Buchszene Vorablesen: Die Qual der Wahl bei den Neuerscheinungen des Frühjahrs
Ein einzelner Regalboden mit einem Aufkleber darauf: So sah im Februar 2014 die Antwort auf die Paketflut der Frühjahrsneuheiten aus.
- Buchszene Thriller 2014: Zoë Beck liest „Brixton Hill“ in einem Wohnzimmer
Ein kaputtes Knie in Erkrath verlegte im Januar 2014 eine Lesung nach Solingen. Zoë Beck las dort vor gut drei Dutzend Gästen aus ihrem London-Thriller „Brixton Hill“.
- Buchszene Ein schönes ABC der Frankfurter Buchmesse 2013 (#fbm13)
Ein Buchstabe pro Eindruck: Das ABC ist eine beliebte Form, um eine Buchmesse zu erzählen. Für die Frankfurter Buchmesse 2013 ergab sich daraus ein Bild zwischen Gastland Brasilien, Jugendliteraturpreis und Bahnverspätung.
- Buchszene Packliste für die Buchmesse: von der Eintrittskarte bis zur Handcreme
Mehrere Messetage, trockene Hallenluft und kaum Zeit zum Essen: Wer im Oktober zur Frankfurter Buchmesse fährt, packt anders als für einen Städtetrip.
- Buchszene Tausche Buch gegen Rezi: Stiefvaters „Wen der Rabe ruft“ vorab lesen
Ein Buch vor dem Erscheinen lesen und dafür eine Besprechung schreiben: Nach diesem Prinzip funktionierte die Aktion „Tausche Buch gegen Rezi!“, deren zweite Runde einem Fantasyroman für junge Erwachsene galt.
- Buchszene Wohnzimmerlesung: Wenn die Lesung im Ohrensessel stattfindet
Ein roter Ohrensessel, ein paar Dutzend Stühle und eine Autorin, die zum Anfassen nah ist: Die Wohnzimmerlesung ist das Gegenmodell zum großen Lesungssaal.
- Buchszene Tausche Buch gegen Rezi: wie der Tausch von Rezensionsexemplaren läuft
Statt einer weiteren Verlosung ein Tausch: Leserinnen und Leser bekamen ein Buch und schrieben im Gegenzug eine Besprechung. Den Auftakt machte ein ungewöhnlicher Roman aus dem Verlag script5.
- Buchszene Leseexemplare und Sperrfristen: Bedeutung und sechs Jugendbücher
Ein Buch liegt fertig gedruckt auf dem Tisch, darf aber noch wochenlang nicht besprochen werden. Wie Sperrfristen funktionieren und welche Jugendbücher im Sommer 2013 darunter fielen.
- Buchszene Leseexemplar verkaufen? Was mit Vorabexemplaren geschehen sollte
Auf dem Umschlag steht „Unverkäufliches Leseexemplar“, und trotzdem tauchen solche Bücher immer wieder in Verkaufsbörsen auf. Ein Blick darauf, wofür Verlage sie verschicken und wohin sie nach dem Lesen gehören.
- Buchszene Buchladen Neusser Straße: Lesemarathon in Köln-Nippes im Schaufenster
Sieben Stunden lang saß im April 2012 immer jemand anderes im Schaufenster einer Buchhandlung in Köln-Nippes und las vor. Auf dem Gehweg davor hörten Passanten über Lautsprecher mit.
- Buchszene Der LovelyBooks Blog schließt: die Kinderbuch-Rubrik im Rückblick
Verlagsbesuche, Lesungsberichte, Steckbriefe von Jugendjurys: Rund 50 Beiträge über Kinder- und Jugendbücher erschienen im LovelyBooks Blog, bevor die Plattform es Ende Januar 2012 schloss.
Buchhandel
- Buchhandel Weihnachtsgeschäft in der Buchhandlung: ein Vormittag im Dezember
Um 8:45 Uhr ist die Tür noch zu, um 9:01 Uhr klingelt das Telefon, und um 9:35 Uhr scheint ein ganzer Bus Kundschaft vor der Tür zu stehen: Das Weihnachtsgeschäft einer kleinen Buchhandlung folgt einem eigenen Takt.
Spoken Word
- Spoken Word „Hinter uns mein Land“: der Poetry-Slam von RebellComedy und sein Text
Zwei Männer, die sonst für Lacher auf der Bühne sorgen, veröffentlichten zu Weihnachten 2015 einen ernsten Text auf YouTube. Knapp fünf Minuten, die mit Comedy nichts zu tun haben.
Familie
- Familie „Das Abenteuer meines Lebens“: wie das erste Kind alles verändert
Wer nie per Anhalter gefahren ist und nie ein Interrail-Ticket besaß, erlebt das größte Abenteuer oft trotzdem: zu Hause, mit einem Kind, das eher kommt als gedacht.
Lesen
- Lesen Doppellieferung, Fehlkauf, Leseexemplar: wohin mit übrigen Büchern?
Ein Roman nach 80 Seiten abgebrochen, ein Jugendbuch zweimal im Paket, ein Leseexemplar, das nicht ins eigene Regal passt: Überzählige Bücher gibt es in jedem Haushalt. Für jede Sorte gibt es einen passenden Weg.
- Lesen Leseunlust überwinden: wie die Anlese-Methode gegen Leseflauten hilft
Neun Bücher, jeweils etwa 30 Seiten Probezeit: Das Anlesen ist ein einfaches Rezept gegen die Leseunlust, die selbst begeisterte Leserinnen und Leser regelmäßig erwischt.
Ehrenamt
- Ehrenamt Ehrenamt: Danke sagen – Sprüche und warum immer dieselben helfen
1.400 Schülerinnen und Schüler, rund 2.000 Eltern, weniger als 20 Aktive im Schulverein: Das Ehrenamt ruht oft auf erstaunlich wenigen Schultern. Wie sich das ändern lässt und wie ein Dank aussieht, der ankommt.
- Ehrenamt Mehr Menschlichkeit: wie Solingen 2014 Flüchtlingsfamilien aufnahm
Die ersten 50 von 140 Menschen, fast alle in Familien, zogen im November 2014 vorübergehend in die Jugendherberge in Solingen-Gräfrath. Ein Blick auf eine Stadt, eine Weltlage und die Frage, was Menschlichkeit im Alltag bedeutet.
Bloggen
- Bloggen Ironblogger: das Format für regelmäßiges Bloggen und sein Ende
Jede Woche ein Beitrag, sonst wandern fünf Euro in die Kasse: Das Ironblogger-Prinzip hat viele zum regelmäßigen Schreiben gebracht. Irgendwann braucht es die Strafe nicht mehr.
Buchmesse
- Buchmesse Buchmesserückblick in Bildern: die Frankfurter Buchmesse 2014
Fünf Messetage, Ehrengast Finnland, unzählige Stände: Ein Rückblick in Bildern verzichtet auf Terminlisten und zeigt, wie sich eine Buchmesse tatsächlich anfühlt.
Musik
- Musik Beethovenfest Bonn 2014: Vom Tweetup #befespark zum Konzert-Blind-Date
Beethovens erste drei Sinfonien auf dem Bonner Marktplatz, dazu rund 1.500 Tweets: Das Beethovenfest 2014 probierte ein ungewöhnliches Publikumsformat aus.
Leseliste
- Leseliste Salām und Schalom: sieben Bücher zum Nahostkonflikt und ein Buchring
Ein Jugendroman über eine israelische Siedlung, dann der Gaza-Krieg im Sommer 2014: Aus einer Urlaubslektüre wurde eine Leseliste, die beide Seiten zu Wort kommen lässt.
Essen und Trinken
- Essen und Trinken Supper Club Köln: Der Summer of Supper 2014 im Marieneck in Ehrenfeld
Fremde an einem Tisch, Hobbyköchinnen am Herd, der Ort oft erst kurz vorher bekannt: Supperclubs sind Abendessen mit Überraschungsmoment.
Lesealltag
- Lesealltag Bücher in liebevolle Hände abzugeben: wie gelesene Bücher weiterziehen
Doppelt zugeschickte Exemplare, Leseexemplare außerhalb der eigenen Zielgruppe, volle Regale: Wer Bücher weitergeben will, findet schnell Abnehmer, wenn ein paar Regeln stimmen.
Bilderbuch
- Bilderbuch „mutig, mutig“ von Lorenz Pauli: warum Mut für jeden anders aussieht
Vier Tiere am Weiher, ein Wettbewerb um die größte Mutprobe und ein Spatz, der am Ende gar nichts tut. Das Bilderbuch „mutig, mutig“ stellt eine Frage, die auch Erwachsene beschäftigt.
Buchbranche
- Buchbranche Antje Herden antwortet Kai Lüftner: „Lieber Kai, …“ – offener Brief
Ein offener Brief, geschrieben mit Tränen in den Augen und der Faust auf dem Tisch: Antje Herden beschrieb 2014, warum gute Kinderbücher so wenige Kinder erreichen.
Lesungen
- Lesungen Wohnzimmerlesungen 2014: das Programm von Zoë Beck bis Sabine Zett
Von Januar bis September 2014 las eine Reihe bekannter Kinder-, Jugend- und Krimiautorinnen in einem privaten Wohnzimmer. Das Programm zeigt, wie vielfältig solche Lesereihen sein können.
- Lesungen Wohnzimmerlesungen 2013: acht Lesungen in neun Monaten im Ohrensessel
Ein roter Ohrensessel, ein ausgeräumtes Wohnzimmer und Panna Cotta in der Pause: Private Lesungen bringen Autorinnen und Publikum näher zusammen als jede Buchhandlung.
Blogszene
- Blogszene Best Blog Award: wie das Stöckchen mit 11 Fragen unter Buchblogs lief
Kaffee im Bett, Adler im nächsten Leben, das halbvolle Glas: Blogstöckchen wie der Best Blog Award brachten Bloggerinnen dazu, Dinge über sich zu erzählen, die in keiner Rezension standen.
Rezept
- Rezept Erdbeermarmelade im Thermomix: Rezept mit Gelierzucker 1:1, 2:1, 3:1
Ein Kilo Erdbeeren, Gelierzucker und neun Minuten Kochzeit: Im Thermomix ist Erdbeermarmelade schnell gemacht. Spannender ist die Frage, welcher Gelierzucker das beste Ergebnis liefert.
- Rezept Sonntagskuchen mit Schokolade: Brownie-Käse-Kuchen aus der Springform
Unten dichter Schokoladenteig, oben helle Kleckse aus Ricotta und Frischkäse, dazwischen ein Marmormuster: Der Brownie-Käse-Kuchen verbindet zwei Klassiker in einer Form.
- Rezept Zucchinischwemme: zwei schnelle Rezepte gegen die Zucchini-Flut
Zwei Pflanzen reichen, und im Juli liegt jeden zweiten Tag eine neue Zucchini auf der Küchenbank. Zwei einfache Rezepte, mit denen sich die Schwemme gut essen lässt.
- Rezept Sonntagskuchen-Rezept: Aprikosen-Käsekuchen mit Streuseln vom Blech
Anderthalb Kilo Quark, drei Dosen Aprikosen und ein tiefes Blech: Dieser Blechkuchen aus Omas Backtradition reicht für eine große Kaffeetafel am Sonntag.
- Rezept Frischer Mandarinenkuchen aus der Springform mit Quark und Tortenguss
Mürbeteig, eine Vanille-Quarkmasse und drei Dosen Mandarinen unter glänzendem Guss: Dieser Kuchen gehört zu den Klassikern der deutschen Kaffeetafel und gelingt auch ohne viel Übung.
Kinderbuch
- Kinderbuch Fjodor: der griesgrämige Kabeljau von Christiansen und Janosa
Ein Kabeljau in der Jackentasche eines Vaters, der von der Arbeit kommt: Aus diesem Bild entstand die Kinderbuchreihe um Fjodor, die in Deutschland als Buch mit Musik erschien.
Schreiben
- Schreiben Tag des Tagebuchs am 12. Juni: warum Tagebuchschreiben oft schwerfällt
Am 12. Juni 1942 bekam Anne Frank zu ihrem 13. Geburtstag ein Notizbuch geschenkt. Daran erinnert der Tag des Tagebuchs, und er erinnert viele Menschen zugleich an ihre eigenen, halb leeren Kladden.
Lesepraxis
- Lesepraxis Anlesen: Was die ersten 60 Seiten verraten – neun Jugendromane im Test
Zwölf Bücher an einem Wochenende, von jedem nur die ersten 50 bis 60 Seiten: Das klingt nach Sakrileg, ist aber eine erprobte Methode, um einen Stapel Neuerscheinungen zu sichten.