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#bookupDE-Treffen im Spätsommer 2014: Hamburg und Berlin im Überblick

„Handy raus statt Handy aus“ – so lautete das Prinzip der #bookupDE-Treffen, bei denen sich Leserinnen, Leser, Blogger und Social-Media-Aktive in Buchhandlungen, Verlagen oder Bibliotheken trafen und live über den Abend berichteten. Ende August und im September 2014 standen gleich drei solcher Treffen im Kalender, eines in Hamburg und zwei in Berlin.

Hamburg, 30. August 2014: Büchereck Niendorf Nord

Den Auftakt machte am Samstag, dem 30. August, das erste Hamburger #bookupDE im Büchereck Niendorf Nord am Nordalbinger Weg. Gastgeberin war Buchhändlerin Christiane Hoffmeister. Gemeinsam mit ihr stellten Miriam Semrau und Karla Paul lesenswerte Bücher vor, und die Autorin und Übersetzerin Isabel Bogdan las aus ihrem bei Rowohlt erschienenen Buch „Sachen machen“, in dem sie Dinge ausprobiert, die sie noch nie getan hatte.

Berlin, 11. September 2014: Ocelot

Das zweite Berliner Treffen fand am Donnerstagabend, dem 11. September, in der Buchhandlung Ocelot in der Brunnenstraße in Berlin-Mitte statt. Die Buchhandlung verband ein großes Sortiment mit einem Café. Simone Finkenwirth stellte an diesem Abend die Initiative „We read Indie“ vor, einen Zusammenschluss von Bloggerinnen und Bloggern, die Bücher unabhängiger Verlage in den Mittelpunkt rückten.

Berlin, 13. September 2014: Buchsegler und Atelier Flora

Zwei Tage später trafen sich die Teilnehmenden in der Kinderbuchhandlung Buchsegler an der Florastraße in Berlin-Pankow und gingen von dort gemeinsam in das benachbarte Atelier Flora. Die Illustratorinnen Judith Drews, Andrea Peter, Stefanie Fiebrig und Kristina Brasseler gaben dort Einblick in ihre Arbeit. Zurück in der Buchhandlung konnten die Bücher des Ateliers signiert werden, und Wiebke Schleser berichtete über die Lesecrew, eine Gruppe buchbegeisterter Testleser.

Wie ein #bookupDE ablief

Der Ort wechselte, das Prinzip blieb.

Alle Treffen folgten einem ähnlichen Muster. Die Anmeldung lief per E-Mail an den Gastgeber oder über eine Veranstaltung auf Facebook. Mitzubringen waren gute Laune und ein Smartphone oder Tablet, um Fotos und Eindrücke unter dem Hashtag #bookupDE auf Twitter, Facebook oder Instagram zu teilen. Wer ein Blog hatte, schrieb danach einen ausführlichen Bericht.

Gerade das Treffen im Atelier zeigte, was das Format besonders machte: Es ging weniger um eine klassische Lesung als um einen Blick hinter die Kulissen, der sonst nur Fachpublikum vorbehalten ist. Wie viele der Zeichnungen an den Atelierwänden später in Bilderbüchern landeten, verriet an diesem Nachmittag allerdings niemand.

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