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#bookupDE-Treffen im Juli 2014: Blogger bei Schmitz Junior in Werden

Samstag, 26. Juli 2014, 13:45 Uhr, vor der Buchhandlung Schmitz Junior am Werdener Markt in Essen: Hier trafen sich an diesem Nachmittag Leserinnen, Leser und Buchbloggerinnen zu einem #bookupDE.

Um 14 Uhr öffnete der Laden exklusiv für die Gäste.

Vom Bloggertreffen zum Bookup

Geplant war die Veranstaltung ursprünglich als Bücherwürmer- und Bloggertreffen. Die Organisatorinnen, darunter Mandy Ehrentraut, erweiterten die Idee kurzerhand und machten daraus ein Bookup-Treffen nach dem Vorbild einer Reihe, die sich 2014 in mehreren deutschen Städten verbreitete. Schmitz Junior, eine auf Kinder- und Jugendbücher spezialisierte Buchhandlung, stellte dafür ihre Räume zur Verfügung.

Wie ein Bookup abläuft

Das Prinzip ist einfach. Eine Buchhandlung öffnet für eine Gruppe von Interessierten, meist außerhalb der regulären Öffnungszeiten oder in einer ruhigen Stunde. Die Gäste dürfen stöbern, das Team mit Fragen löchern und sich persönliche Buchempfehlungen abholen. Getränke und Knabbereien gehören dazu. Eine Anmeldung, in Essen per E-Mail an die Buchhandlung oder über Facebook, hilft bei der Planung.

Der zweite Teil findet im Netz statt. Die Teilnehmenden fotografieren Regale, Lieblingsbücher und Gespräche und teilen die Bilder auf Twitter, Facebook oder Instagram, immer mit dem Hashtag #bookupDE. Wer ein eigenes Blog hat, berichtet dort anschließend ausführlicher. So erfahren auch Menschen, die nicht dabei waren, von der Buchhandlung, und der Laden gewinnt Sichtbarkeit weit über den Stadtteil hinaus.

Was man mitbringen sollte

Für ein Bookup braucht es drei Dinge: ausreichend Zeit, gute Laune und ein aufgeladenes Smartphone oder Tablet. Eine Einkaufsliste ist erlaubt, wird aber meist ohnehin über den Haufen geworfen, sobald die Buchhändlerin das dritte Buch aus dem Regal zieht.

Für Buchhandlungen war das Format 2014 eine noch junge Idee. Ob ein Nachmittag mit Bloggern tatsächlich neue Stammkundschaft bringt, ließ sich damals kaum messen. Sicher war nur, dass an diesem Samstag in Werden deutlich mehr Fotos einer Kinderbuchhandlung durchs Netz gingen als an einem gewöhnlichen Einkaufstag.

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