Arno Strobel: „Abgründig“ – der erste Jugendthriller des Autors
Die Idee klingt harmlos: heimlich auf die Zugspitze und wieder zurück, bevor im Camp jemand etwas merkt. Doch die kleine Gruppe um Tim gerät kurz nach dem Aufbruch in ein heftiges Unwetter und muss in einer verlassenen Hütte Schutz suchen. Niemand weiß, wo genau sie sind, es gibt keine Verbindung zur Außenwelt, und an einen Abstieg ist nicht zu denken, solange Sturm und Regen toben.
So beginnt „Abgründig“, der erste Jugendthriller von Arno Strobel, der am 10. März 2014 im Loewe Verlag erschien, als Klappenbroschur und empfohlen ab 14 Jahren.
Ein Kammerspiel in den Bergen
In der Enge der Hütte liegen die Nerven schnell blank. Vorwürfe machen die Runde, es kommt zur Prügelei, und am nächsten Morgen fehlt einer aus der Gruppe. Zurück bleibt eine Blutlache und die Frage, ob einer von ihnen ein Mörder ist.
Das Muster ist klassisch: eine abgeschlossene Gruppe, ein Ort ohne Ausweg, ein Verdacht, der jeden treffen kann. Strobel überträgt es auf eine Gruppe Jugendlicher, deren eigener Leichtsinn die Lage erst herbeigeführt hat.
Vom Erwachsenen- zum Jugendthriller
Arno Strobel war zu diesem Zeitpunkt vor allem durch Psychothriller für Erwachsene bekannt, mit denen er regelmäßig auf den Bestsellerlisten stand. „Abgründig“ war sein erstes Buch für ein jüngeres Publikum. Der Stoff war allerdings so angelegt, dass er auch erwachsene Leserinnen und Leser ansprechen sollte, die Strobel von seinen bisherigen Thrillern kannten.
Die Leseaktion dazu
Zum Erscheinen lief die dritte Runde der Aktion „Tausche Buch gegen Rezi!“, bei der zwei Exemplare gegen eine Besprechung vergeben wurden. Teilnehmen konnte jede Person mit Versandadresse in Deutschland, mit oder ohne eigenen Blog. Interessierte schrieben bis Sonntag, 18 Uhr, einen Kommentar mit ihrer Begründung, danach entschied das Los. Wer gewann, sollte innerhalb von vier bis sechs Wochen eine Rezension einreichen und dabei die Sperrfrist des Verlags beachten.
Neu in dieser Runde war eine kleine Erleichterung für Teilnehmende ohne eigene Website: Ihre Besprechung konnte als Gastbeitrag unter ihrem Namen erscheinen.
Die Zugspitze ist mit 2.962 Metern der höchste Berg Deutschlands – als Ziel für eine spontane Wanderung ohne Begleitung taugt sie auch außerhalb von Romanen eher nicht.
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