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Hashtag #bookupDE oder Was ist eigentlich ein Bookup?

Um das Wort Bookup zu erklären, muss man zunächst einen Blick auf die Wortschöpfung Tweetup werfen. In ihrem Blogbeitrag beschreibt Ulrike Dümpelmann ein Tweetup folgendermaßen: Tweetup ist eine Wortschöpfung aus Twitter und meet up = sich treffen. Allgemein definiert ist also ein Tweetup ein persönliches Treffen von twitternden Menschen anlässlich einer bestimmten Veranstaltung. Meistens kennen sie sich schon über Twitter und tauschen sich dort über bestimmte Themen aus. In direkten Gesprächen können sie im Rahmen eines Tweetups vertiefen, was sie auf Twitter begonnen haben. Gerade im kulturellen Bereich erfreuen sich Tweetups wachsender Beliebtheit. Egal ob es sich dabei um eine Museumsführung, den Besuch einer Generalprobe am Theater oder den moderierten Konzertbesuch handelt, man findet sich über die sozialen Netzwerke (vornehmlich Twitter) und erlebt und verbreitet Kunst und Kultur auf eine ganz andere Art und Weise. Dieser Gedanke soll nun auch auf das Kulturgut Buch übertragen werden und daraus ergibt sich die neue Wortkreation Bookup. Wir, das sind Buchbegeisterte von Hamburg bis München, von Köln bis Berlin, wollen uns an Orten treffen, die unmittelbar mit Büchern …

Ein Plädoyer für mehr Entschleunigung in der Buchwelt

Kaum sind Strom und Bäche vom Eise befreit, da flattern die ersten Vorschauen für das herbstliche Bücherprogramm ins Haus. Am 25. April begann für mich der literarische Herbst mit den Egmont-Vorschauen und mittlerweile ist der Katalogstapel zu einer beachtlichen Höhe herangewachsen. Man hat regelrecht das Gefühl, es sei eine Art Wettkampf entbrannt, wer seine Vorschau wohl zuerst beim Buchhandel oder der Presse platziert. War das eigentlich immer schon so? Ich meine mich zu erinnern, dass ich die Vorschauen vor einigen Jahren erst im Juni/Juli bekam, was ich übrigens aus vielerlei Hinsicht für sinnvoller erachte. Viele der Neuerscheinungen aus dem Frühjahrsprogramm sind noch gar nicht ausgeliefert, geschweige denn von der Kinder- und Jugendredaktion besprochen. Und letztlich sollen die neuen Vorschauen ja auch Begehrlichkeiten wecken, was im Umkehrschluss aber auch bedeutet, dass das „alte“ Frühjahrsprogramm schon wieder Schnee von gestern ist. Was setzt das denn für ein Zeichen?