Alle Artikel mit dem Schlagwort: Tacheles

Feminismus, Tempolimit, Klima

Wow! Drei starke Themen, in einem Beitrag. Die Frau Leo traut sich was. – Aber was hat das alles mit der Eule im Titelbild zu tun? – Nun. Gar nichts. Oder eben fast gar nichts. Vielleicht soviel: ja, auch ich habe meinen Blick auf die Themen dieser Zeit gerichtet, wachsam, aber sicher weniger ruhig und fokussiert im Vergleich zu diesem schönen Tier. Feminismus, Tempolimit, Klima Was ist nicht schon alles über diese Themen geschrieben und kontrovers diskutiert worden. Und ja, auch ich habe eine Meinung. Nicht in Stein gemeißelt, aber schon eine klare Position zu vielen aktuellen Themen dieser Zeit. Oft denke ich, dazu müsstest du mal was schreiben, doch dann kommt mir das Leben dazwischen, und von der Kuh, die gerade durchs Dorf getrieben wird, sehe ich nur noch die Hinterläufe. Und überhaupt, was müsste ich an Zeit für die Recherche investieren, um nur über eins der obigen Themen halbwegs anständig zu bloggen und schließlich ist das hier alles doch nur Hobby-Schreiberei. Große Zweifel also, anstatt großer Themen. Doch schließlich fallen mir zwei Blogger …

Die Macht der Worte

Als ich über diesen Beitrag grübelte, stieß ich auf unzählige Zitate und Sinnsprüche zum Thema Sprache und Kommunikation. Einige von ihnen möchte ich in diesen Artikel einfließen lassen, weil sie mit nur wenigen Worten genau das auf den Punkt bringen, was mich derzeit beschäftigt. Worte sind wie Pistolenkugeln Worte sind wie Pistolenkugeln. Einmal abgeschossen kann man sie nicht mehr zurückholen. Diesen Sinnspruch hörte ich vor gut 20 Jahren das erste Mal. Ja, Worte haben große Macht. Sie können wie Öl runtergehen oder auch verletzend sein. Wenn sie unseren Mund verlassen, sind sie nicht mehr aufzuhalten. Und nicht immer ist klar, was sie mit meinem Gegenüber machen, was wirklich beim Empfänger ankommt, zumal bei schriftlicher Kommunikation die Übermittlung von nonverbalen Signalen gänzlich ausbleibt. Es sind gerade diese fehlenden Blicke, Gesten, Laute oder auch die Körperhaltung, die uns beim geschriebenen Wort fehlt und zu Missverständnissen führt. Zwei Sprachen, zwei Seelen Eine andere Sprache zu sprechen, bedeutet, eine zweite Seele zu besitzen. Dieses Zitat von Karl dem Großen beschreibt ziemlich passend den Inhalt des TED-Talks „How language shapes …

Nehmt euch Zeit! – „Denn Zeit ist Leben.“

Wo ist nur die Zeit geblieben? Diese Frage stellt ihr euch sicherlich auch des Öfteren. Die Zeit rast, ein Tag verfliegt, mit ihm Wochen und Monate. Für nichts hat man mehr Zeit, nicht für sich selbst und schon gar nicht für andere, die können sich mal bitte ganz hinten anstellen. Und wehe, es wird einem auch noch Zeit geraubt. Da werden rote Ampeln und verspätete Züge zur Geduldsprobe. Was hätte man alles in dieser Zeit machen können! – Wirklich? Nehmt euch Zeit! – „Denn Zeit ist Leben.“ Wir haben reichlich Zeit, wir nehmen sie uns nur nicht. Im Grunde hätte ich noch nicht einmal Zeit, diesen Beitrag hier zu schreiben. Viel dringendere Sachen stehen auf meiner To-Do-Liste. Aber halt, wer entscheidet über meine Zeit, wenn nicht ich selbst? „Aber über meine Arbeitszeit bestimmt eben der Arbeitgeber!“ höre ich euch jetzt schon argumentieren. Stimmt, aber was ihr aus eurer Arbeitszeit macht und wie ihr diese Zeit letztendlich empfindet, liegt schon ein großes Stück weit in euren Händen. Und das gilt auch für Zeit, die ihr als …

Quo vadis

Quo vadis, Blog?

Also eigentlich bin ich eine totale Berühmtheit, zahllose Menschen haben meinen Blog abonniert und warten stets ungeduldig auf meinen neuesten Beitrag. Also eigentlich … Die Realität sieht natürlich ganz anders aus. Abgesehen davon, dass ich aufs Berühmtsein gar keinen großen Wert lege, fehlt es schlichtweg an Zeit, mich neuen Beiträgen zu widmen. Dabei kann ich mich über das Ausbleiben inhaltlicher Ideen überhaupt nicht beklagen. Gesellschaftliche und politische Themen bekommt man ja heutzutage per Soziale Netzwerke und 20-Uhr-Nachrichten täglich frei Haus geliefert. Und an anderen Ideen – ich sag nur Garten, Hühner, Wandern, Meditation – mangelt es mir auch nicht gerade. Allein es fehlt die Zeit Tatsächlich hat auch mein Tag entgegen anderslautender Gerüchte nur 24 Stunden. Wie soll ich da noch das Bloggen unterbringen? Schließlich fülle ich ja dieses Internet via Facebook, Twitter und Instagram bereits mit mehr oder weniger sinnvollen geistigen Ergüssen. Aber irgendwie ist das nicht dasselbe, mein Blog gehört eben mir, meine Inhalte sind auch nach Jahren noch auffindbar, keinem Algorhythmus unterworfen. Hat eben doch etwas für sich so ein digitales Tagebuch. …