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Buddha, Hape, der Shruggie

Buddha, Hape, der Shruggie und ich

Ich glaube nicht an Zufälle. Ich glaube auch nicht daran, dass es einen irgendwie gearteten Lebensplan für mich gibt, dessen „Schicksal“ ich quasi nicht entgehen kann. Alles fließt und ich bin mittendrin. Dennoch passieren immer wieder Dinge, die einfach so wunderbar in mein (jetziges) Leben passsen, dass ich mir denke: „Das kann jetzt doch kein Zufall sein!“ Begünstigung des Zufalls Können Zufälle generiert werden, die dann bei genauer Betrachtung vielleicht doch vorausschaubarer waren als vermutet und ergo dann auch keine Zufälle mehr sind? Sicherlich. Schließlich begünstigt beispielsweise ein aufgeschlossenes, mitteilungsfreudiges Wesen, dass man selbigem ähnlich begegnet und wie zufällig dadurch Schnittmengen erkennt, die man im Vorhinein nicht vermutet hättet. „Welch Zufall!!“ Oder eben auch nicht. Trotzdem nicht minder spannend und oft sehr bereichernd. Zufall, der Mal schauen, was Wikipedia so zum Zufall sagt … Von Zufall spricht man dann, wenn für ein einzelnes Ereignis oder das Zusammentreffen mehrerer Ereignisse keine kausale Erklärung gegeben werden kann. Als kausale Erklärungen für Ereignisse kommen in erster Linie allgemeine Gesetzmäßigkeiten oder Absichten handelnder Personen in Frage. Die Erklärung für …

Quo vadis

Quo vadis, Blog?

Also eigentlich bin ich eine totale Berühmtheit, zahllose Menschen haben meinen Blog abonniert und warten stets ungeduldig auf meinen neuesten Beitrag. Also eigentlich … Die Realität sieht natürlich ganz anders aus. Abgesehen davon, dass ich aufs Berühmtsein gar keinen großen Wert lege, fehlt es schlichtweg an Zeit, mich neuen Beiträgen zu widmen. Dabei kann ich mich über das Ausbleiben inhaltlicher Ideen überhaupt nicht beklagen. Gesellschaftliche und politische Themen bekommt man ja heutzutage per Soziale Netzwerke und 20-Uhr-Nachrichten täglich frei Haus geliefert. Und an anderen Ideen – ich sag nur Garten, Hühner, Wandern, Meditation – mangelt es mir auch nicht gerade. Allein es fehlt die Zeit Tatsächlich hat auch mein Tag entgegen anderslautender Gerüchte nur 24 Stunden. Wie soll ich da noch das Bloggen unterbringen? Schließlich fülle ich ja dieses Internet via Facebook, Twitter und Instagram bereits mit mehr oder weniger sinnvollen geistigen Ergüssen. Aber irgendwie ist das nicht dasselbe, mein Blog gehört eben mir, meine Inhalte sind auch nach Jahren noch auffindbar, keinem Algorhythmus unterworfen. Hat eben doch etwas für sich so ein digitales Tagebuch. …

Stern aus Buchseiten

Ein bisschen Weihnachtsgeschäft

„Ein bisschen Weihnachtsgeschäft“ hat was von „ein bisschen schwanger“. Beides gibt es nicht. Dennoch habe ich in den letzten zwei Wochen ansatzweise versucht, in das Weihnachtsgeschäft einer kleinen inhabergeführten Buchhandlung, der Schatzinsel in Solingen-Ohligs, zu schnuppern. Denn von mehr als Schnuppern kann nicht die Rede sein, wenn die eigene Arbeitszeit mittags endet. Einen ersten Einblick in den ganz normalen vorweihnachtlichen „Wahnsinn“ bekommt man jedoch allemal. 08:45 Uhr Die Tür ist noch verschlossen, aber wir wuseln uns schon durch die gestern bestellen Bücher, die den Kunden zugeordnet und alphabetisch ins Abholfach eingeordnet werden. Diese werden ganz früh morgens vom Großhändler angeliefert, also zumindest wenn uns Schnee und Eis keinen Strich durch die Rechnung machen. 09:00 Uhr Das Licht geht an (mittlerweile weiß ich auch wo), die Markise wird rausgefahren und wir hoffen auf einen trockenen Tag, so dass wir die vielen Kartenständer ansprechend im kleinen Hausflur und vor dem Geschäft drappieren können. Ich werde es nie lernen, welcher Ständer wohin kommt. 09:01 Uhr Die ersten Kunden betreten den Laden, gleichzeitig klingelt das Telefon. „Nein, tut uns …

Abenteuer Gastfamilie

Am Samstag ist es soweit. Wir stürzen uns ins Abenteuer Gastfamilie. Um 6 Uhr erwarten wir am Frankfurter Flughafen die Maschine VN 0037, die unser neues Familienmitglied aus Vietnam an Bord haben wird. Die kommenden zehn Monate wird der siebzehnjährige Kiên Teil unserer Familie sein. Darauf freuen wir uns sehr! AFS – Interkulturelle Begegnungen Unsere erste Begegnung mit der Organisation AFS machten wir vor gut drei Jahren als unser ältester Sohn sich für ein Auslandsjahr in Norwegen entschied. So verbrachte er das 11. Schuljahr in Randaberg nahe Stavanger. Schon damals fühlten wir uns gut betreut und so wurde das Jahr in Südnorwegen ein voller Erfolg. Neben der Organisation durch AFS  haben aber natürlich die dortigen Gasteltern den größten Anteil am Erfolg der Mission „Auslandsjahr“. Alle Gastfamilien in allen Ländern engagieren sich dabei ehrenamtlich und erhalten für die Aufnahme eines Schülers kein Geld. Schon damals war klar, dass wir irgendwann etwas für die Gastfreundschaft, die unserem Kind entgegengebracht wurde, zurückgeben wollen. Kurzentschlossen Die Entscheidung, jemand Wildfremden in die Familie aufzunehmen und die Verantwortung für diesen jungen …