Alle Artikel mit dem Schlagwort: Jugendbuch

Die Lebensgeschichte der Sophie Scholl

Vor 70 Jahren, am 22. Februar 1943, wurde Sophie Scholl, Mitglied der „Weißen Rose“, in München hingerichtet. Wer war diese junge Frau, die ihr Leben für den Widerstand gegen Hitler gab? Was wissen wir wirklich über sie? Von 1980 bis 1988 besuchte ich das Geschwister-Scholl-Gymnasium in meiner Heimatstadt Solingen. Neben der Abhandlung des Dritten Reichs im Politik-Unterricht, wurde natürlich gerade auf unserer Schule großer Wert auf die Lebensgeschichte der Scholls gelegt. Als 1982 Michael Verhoevens Fim „Die weiße Rose“ in die Kinos kam war ich 12 Jahre alt und erinnere mich noch genau daran,  dass die komplette Schülerschaft sich den Film in Sondervorstellungen anschaute. Doch das damalige Bild Sophie Scholls war – wie ich nun weiß – nicht vollständig. Denn erst nach dem Tod der ältesten Schwester Inge Aicher-Scholl, die 1947 das Buch Die weiße Rose über ihre Geschwister Hans und Sophie und die Münchener Widerstandsgruppe veröffentlichte, wurden Tagebücher und Briefe Sophie Scholls öffentlich zugänglich. Die Journalistin Maren Gottschalk hat für ihr Buch Schluss. Jetzt werde ich etwas tun – Die Lebensgeschichte der Sophie Scholl …

Lieblingsbücher im Januar 2013

Manchmal hat man einfach Glück. Da greift man sich die ersten Neuerscheinungen im Januar und hat schon gleich ein paar Kandidaten für „Das Buch des Jahres“ dabei. Das Jahr fing also richtig gut an, das Wetter tat sein Übriges und bescherte mir gemütliche Lesestunden vor dem Kaminofen. Und natürlich möchte ich euch meine Lieblingsbücher gerne vorstellen. Gelesen habe ich sie alle im Januar allerdings erscheinen zwei davon erst im Februar und März. Mein erstes Highlight 2013 ist die zweite Geschichte vom kleinen Stuart Horten: Sieben Rätsel und ein magischer Stern. Nach Weihnachten las ich den ersten Band, der sich hier auch noch heimlich mit auf’s Bild geschmuggelt hat. Dieser war in meinen Augen schon so großartig, dass ich natürlich sofort über Band 2 herfiel. Ich wurde nicht enttäuscht! Die Geschichte ist megaspannend (Übrigens enden alle Kapitel immer so, dass man auch auf keinen Fall aufhören kann zu lesen.), überzeugt sprachlich und inhaltlich. Für mich außerdem ein Buch, um auch lesefaulere Jungs hinter dem Ofen hervorzulocken. Inhalt: Du hast meine Werkstatt gefunden, aber willst du sie …

Buchmessen-Interview mit Alexander Rösler

Alexander Rösler wuchs in den Siebzigerjahren in der hessischen Provinz auf, besuchte die Gesamtschule zwei Dörfer weiter und wurde beim Fußballspielen meistens ins Tor gestellt. Die Entscheidung für ein Medizinstudium kam per Post. Heute lebt Alexander Rösler mit Frau und Kindern in Hamburg  und arbeitet als Geriater und Neurologe im Krankenhaus. 1999 erschien sein erster Roman „Man sieht sich“. Auf der Buchmesse hatte ich das Glück, den Autor persönlich zu treffen und ihm ein paar Fragen zu seinem aktuellen Titel „Ein Kuss ist ein ferner Stern“ zu stellen.