Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ich

Leichter Trab oder KW 2

Zack, ist die Woche rum. Ihr kennt das. Und manche Wochen sind so vollgestopft mit Ereignissen, dass ich froh bin, Tagebuch zu führen und mein Smartphone zu haben, um anhand der Fotos die Woche noch einmal Revue passieren zu lassen. Leichter Trab Gleich vorweg, ich mochte KW 2. Das Schritttempo der ersten Woche wurde zwar signifikant erhöht, aber der leichte Trab der vergangenen Tage gefiel mir gut. Ich bekam einiges gewuppt, ohne dass es zu stressig wurde. Am Montag hatte ich meine erste Inventur, also genau genommen nicht ich, sondern die Buchhandlung, in der ich einmal pro Woche arbeite. Mit dem Barcode-Scanner ausgestattet piepste ich mich durch Ratgeber, Kochbuch und Reiseliteratur und hatte am Ende 1.871 Artikel in die Warenwirtschaft eingepflegt und hoffentlich kein Buch vergessen. Von den Begehrlichkeiten, die geweckt werden, wenn man jedes Buch in die Hand nimmt, mag ich erst gar nicht sprechen. Und einmal mehr wurde mir klar, was für ein tolles und abwechslungsreiches Sortiment wir in unserem doch recht kleinen Laden unterbringen. Eben doch eine richtige Schatzinsel hier 🙂 Meine …

Mehr Log im Blog oder KW 1

Die Zeit zwischen den Jahren (die Redensart bezeichnet übrigens die Tage zwischen 25. Dezember und 6. Januar, wie mich gerade das Internet lehrte) ist für mich immer eine sehr nachdenkliche Zeit. Das alte Jahr ist noch nicht vorüber und klingt heftig nach, das neue steckt in den Startlöchern und scharrt mit den Hufen. Was war gut in 2019, was lief nicht ganz so, was will ich in 2020 ändern? Klar, diese Überlegungen könnte ich auch an jeden x-beliebigen Tagen im Jahr anstellen, aber dieses Zwischen den Jahren bietet sich irgendwie immer besonders an, vermutlich auch, weil ich dann meistens frei habe und mir die Luft in der zweiten Heimat um die Nase wehen lasse. Mehr Log im Blog Was ich 2020 auf jeden Fall versuchen möchte ist, mehr Log, also mehr Tagebuch hier zu führen und in loser Reihenfolge über meinen Alltag und Erlebtes zu berichten. Dabei möchte ich (mich) unter der Überschrift Was schön war an die guten Dinge der vergangenen Tage erinnern, vergisst man bei all den schlechten Nachrichten nämlich schnell. Aber auch …

Schäm dich!

Ich sitze vor einem leeren Blatt Papier und überlege, wie ich diesen Beitrag beginnen soll, wohin er mich gedanklich wohl führen wird. Warum ich ihn überhaupt schreibe, liegt vermutlich an der Tatsache, dass niemand – zumindest im medialen Raum – davor gefeit ist, dass man mit dem moralischen Zeigefinger auf ihn oder sie zeigt. Egal was wir auch tun, was wir auch sagen, es gibt immer jemanden oder eine Gruppe, die genau der entgegengesetzten Meinung ist. Nun könnte man meinen, das sei zutiefst demokratisch, ich jedenfalls finde, dass das lediglich als Totschlagargument genutzt wird, um die verbale Keule auszupacken. Trump und Co. haben „gute“ Arbeit geleistet, denn jedes Thema wird in WIR und DIE ANDEREN aufgespalten. Da wo wir früher freudig Fotos unseres Grillabends geteilt haben, herrscht heute betretene Stille, schließlich hat man keinen Bock auf Diskussionen mit Vegetariern oder Veganern. Oder andersherum postet man ganz laut ein rohes Stück Fleisch mit dem Verweis „Take this, ihr Grünzeugfresser!“. Ihr könnt es drehen und wenden wie ihr mögt, es kommt nie was Gutes bei raus, unsere …

Listen

Ich gebe unumwunden zu, dass ich einen Listenfetisch habe. Keine Ahnung, ob das bereits in meiner Kindheit oder Schulzeit begann, ich kann mich nicht erinnern. Ordentlich war ich glaube ich schon immer. Listen bringen mir Klarheit, sie teilen meinen Tag ein, ordnen das Gewusel in meinem Kopf, dieses geschäftige Treiben, was bisweilen nicht zur Ruhe kommen will. Ich habe Listen für ToDos und ToDonts, Listen für den jeweiligen Arbeitstag, wobei es sich dabei nur um zwei bis drei dringliche Aufgaben handelt, die auf einem kleinen Zettel gekritzelt vor meiner Tastatur liegen. Aber alleine das Abstreichen erledigter Dinge vermittelt mir ein befriedigendes Gefühl. Es gibt handschriftliche Listen, schnell hingeschmierte, ausgedruckte und digitale. Unsere Einkaufsliste führen wir seit neuestem digital und gemeinsam, was sich bei fünf erwachsenen Familienmitgliedern als ziemlich praktisch erwiesen hat. Manchmal werden ausgedruckte Listen auch laminiert, weil Abläufe wiederkehren und einfach nur regelmäßig abgehakt werden müssen. Ich weiß, das Genie beherrscht das Chaos, und für den normal „Sterblichen“ klingt meine Struktur vermutlich abschreckend, aber ich kann ohne sie einfach nicht sein. Ich brauche Ordnung …