Alle Artikel mit dem Schlagwort: Familie

#12von12 im Januar 2019

Leider schaffe ich die #12von12 selten. Entweder vergesse ich sie oder an besagtem 12. des Monats passiert – außer im Bürohocken – nichts, was abgelichtet werden könnte. Umso größer also meine Freude, dass der erste 12. in diesem Jahr auf einen Samstag fiel, der zudem bei mir noch sehr ereignisreich verlief. Deshalb gab es gestern auf Instagram schon meine 12 Fotos zu sehen und eine Zusammenfassung heute hier. Du kennst #12von12 nicht? Dann bitte hier entlang, denn Caro von Draußen nur Kännchen erklärt es in einem kurzen Beitrag ganz genau. Teil 1 meines Tages führte mich nach Tee und Zeitung im Bett mit dem Rad zu meinen Eltern, zu denen ich häufig samstags frühstücken und quatschen gehe. Klar haben wir zum Teil recht unterschiedliche Ansichten, schließlich sind meine Eltern 80 und 79, aber der Austausch mit ihnen bereitet – so denke ich – beiden Seiten Freude und bereichert uns alle. Anschließend fuhr ich mit meinen einen Führerschein besitzenden Männern nach Düsseldorf, um im Tesla Model 3 Probe zu sitzen. Ein wirklich feines, durchdachtes Elektroauto. Pink …

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Keine Ahnung wie lange ich Frau Brüllen schon auf Twitter folge, gefühlt schon ewig (kann man das eigentlich irgendwo herausfinden?), aber darum geht es ja auch gar nicht. Es geht heute um „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ oder eben auch #WMDEDGT, eine Nicht-Blogparade, die es seit April 2013 gibt. Und die ich vor zwei Wochen entdeckt habe. Ey, wo war ich die letzten fünf Jahre? Unter einem Stein? Das kann man ja noch nicht mal mehr Spätzünder nennen. Seufz. Aber zum Thema, und das lautet #WMDEDGT und ist genauestens auf dem Blog „Gut gebrüllt“ beschrieben. Also bitte HIER entlang! Liebes Tagebuch Ich glaube, dass ich tatsächlich noch nie tagebuchgebloggt habe, finde die Idee, das zumindest einmal pro Monat zu tun, aber ziemlich spannend. Mein „Jeden Tag ein Gedanke“-Tagebuch führe ich ja schließlich auch schon eineinhalb Jahre. Also let’s do it! Heute werde ich sogar schon um 5:15 Uhr wach und denke mir, dass es doch nichts Besseres gibt als vor seinem Wecker wach zu werden. Also schleiche ich mich aus dem Schlafzimmer (klappt …

Hẹn gặp lại, Kiên!

Lieber Kiên, zehn Monate sind eine lange Zeit. Doch sie erscheint wie verflogen, wenn man zurückblickt. Im September 2017 bist du in unser kleines Zimmer unterm Dach eingezogen. Wir hatten großes Glück, dass du bereits so gut Deutsch sprachst, so konntest du direkt von Anfang an mit Volldampf am Familien- und Schulleben teilnehmen. In den vergangenen zehn Monaten hast du nicht nur viele Freunde gefunden, ein großartiges 11. Schuljahr hingelegt, sondern unser Familienleben bereichert. Wir haben dir Ironie beigebracht, dich zum Diskutieren und Fragenstellen ermuntert und deine asiatische Höflichkeit ein wenig europäisiert. Du kennst nun deutsche Mülltrennung, weißt, dass man auch ohne täglichen Fleischkonsum „überleben“ kann und hast erfahren, dass deutsche Klassen „nur“ 30 Schüler haben, die sich sogar aktiv beteiligen (und nicht schlafen – kleiner Insider). Aber einen Gast aus einem fremden Land aufzunehmen, heißt auch, viel über eine andere Kultur zu lernen und manches auch über sich selbst zu erfahren – und damit meine ich nicht nur die Entdeckung meiner Leidenschaft für deine vietnamesischen Frühlingsrollen. Kiên, wir hoffen, dass du dich ein Leben …

Abenteuer Gastfamilie

Am Samstag ist es soweit. Wir stürzen uns ins Abenteuer Gastfamilie. Um 6 Uhr erwarten wir am Frankfurter Flughafen die Maschine VN 0037, die unser neues Familienmitglied aus Vietnam an Bord haben wird. Die kommenden zehn Monate wird der siebzehnjährige Kiên Teil unserer Familie sein. Darauf freuen wir uns sehr! AFS – Interkulturelle Begegnungen Unsere erste Begegnung mit der Organisation AFS machten wir vor gut drei Jahren als unser ältester Sohn sich für ein Auslandsjahr in Norwegen entschied. So verbrachte er das 11. Schuljahr in Randaberg nahe Stavanger. Schon damals fühlten wir uns gut betreut und so wurde das Jahr in Südnorwegen ein voller Erfolg. Neben der Organisation durch AFS  haben aber natürlich die dortigen Gasteltern den größten Anteil am Erfolg der Mission „Auslandsjahr“. Alle Gastfamilien in allen Ländern engagieren sich dabei ehrenamtlich und erhalten für die Aufnahme eines Schülers kein Geld. Schon damals war klar, dass wir irgendwann etwas für die Gastfreundschaft, die unserem Kind entgegengebracht wurde, zurückgeben wollen. Kurzentschlossen Die Entscheidung, jemand Wildfremden in die Familie aufzunehmen und die Verantwortung für diesen jungen …