Alle Artikel mit dem Schlagwort: Familie

Abenteuer Gastfamilie

Am Samstag ist es soweit. Wir stürzen uns ins Abenteuer Gastfamilie. Um 6 Uhr erwarten wir am Frankfurter Flughafen die Maschine VN 0037, die unser neues Familienmitglied aus Vietnam an Bord haben wird. Die kommenden zehn Monate wird der siebzehnjährige Kiên Teil unserer Familie sein. Darauf freuen wir uns sehr! AFS – Interkulturelle Begegnungen Unsere erste Begegnung mit der Organisation AFS machten wir vor gut drei Jahren als unser ältester Sohn sich für ein Auslandsjahr in Norwegen entschied. So verbrachte er das 11. Schuljahr in Randaberg nahe Stavanger. Schon damals fühlten wir uns gut betreut und so wurde das Jahr in Südnorwegen ein voller Erfolg. Neben der Organisation durch AFS  haben aber natürlich die dortigen Gasteltern den größten Anteil am Erfolg der Mission „Auslandsjahr“. Alle Gastfamilien in allen Ländern engagieren sich dabei ehrenamtlich und erhalten für die Aufnahme eines Schülers kein Geld. Schon damals war klar, dass wir irgendwann etwas für die Gastfreundschaft, die unserem Kind entgegengebracht wurde, zurückgeben wollen. Kurzentschlossen Die Entscheidung, jemand Wildfremden in die Familie aufzunehmen und die Verantwortung für diesen jungen …

Als Mohammad bei den Leos einzog

Vor einigen Wochen erschien bei Spiegel Online unter dem Titel „Als Mohammad bei Heinrich einzog“ die Geschichte eines Hamburgers, der für vier Monate einer syrischen Familie in seinem Haus ein Zuhause gab. Zu diesem Zeitpunkt lebte „unser“ Mohammad gerade mal zwei Wochen bei uns, aber schon damals überlegte ich, nach einer Weile ebenfalls über unser Zusammenleben zu berichten und deshalb wähle ich heute – in Anlehnung an obigen Artikel – dieselbe Überschrift. Als Mohammad bei den Leos einzog Für meinen Bericht muss ich sicherlich ein wenig ausholen. Hilfsbereitschaft, Offenheit, Aufgeschlossenheit und eine Portion Neugierde stecken in jedem von uns, aber ohne eine Familie (oder Freunde), die diese Eigenschaften vorlebt, werden diese Merkmale nach und nach verkümmern. Ich hatte das große Glück in einer Familie aufzuwachsen, in der unter anderem auch diese Attribute gepflegt wurden, deshalb war es für mich vor gut einem Jahr auch völlig normal, etwas meiner freien Zeit in die Flüchtlingshilfe zu investieren. Und ich wähle hier bewusst nicht das negative Wort „opfern“, da ich nämlich für meine gut investierte Zeit als Belohnung …