Alle Artikel mit dem Schlagwort: Buchhandel

Verrückte Ideen Teil 3 oder Warum nicht mal ein #Bookup?

Wer mich kennt weiß, dass ich hin und wieder zu verrückten Ideen neige, die ich im besten Fall auch realisiere. Eine meiner ersten verrückten Ideen nahm im Dezember 2011 ihren Lauf, als ich mir dachte, dass es doch bestimmt sehr nett sei, Autoren zu Lesungen ins heimische Wohnzimmer einzuladen. Gut einen Monat später begrüßte ich Gina Mayer im roten Ohrensessel. Mittlerweile bringen das Wohnzimmer und ich es auf 20 Lesungen, die nächste findet übrigens am kommenden Freitag statt. Im Februar 2012 überlegte ich mir, ein Bücherhäuschen in unserem Vorgarten aufzustellen. Pünktlich zum Welttag des Buches 2012 war dann Richtfest. Idee zwei war ebenfalls realisiert. Es ist also mal wieder Zeit für neue Ideen, ob diese dann Wirklichkeit werden, wird sich im Laufe der Zeit herausstellen. Zur Zeit überlege ich, ob sich ein #Bookup also quasi ein #Tweetup in einer Buchhandlung realisieren lässt und ob es überhaupt Interessenten für solch eine Veranstaltungsform gibt. Was ein Tweetup genau ist, erklärt Ulrike in diesem Blogbeitrag. Ich selbst habe bislang an zwei Tweetups teilgenommen, einmal  bei der El-Greco-Ausstellung im …

Ein Plädoyer für mehr Entschleunigung in der Buchwelt

Kaum sind Strom und Bäche vom Eise befreit, da flattern die ersten Vorschauen für das herbstliche Bücherprogramm ins Haus. Am 25. April begann für mich der literarische Herbst mit den Egmont-Vorschauen und mittlerweile ist der Katalogstapel zu einer beachtlichen Höhe herangewachsen. Man hat regelrecht das Gefühl, es sei eine Art Wettkampf entbrannt, wer seine Vorschau wohl zuerst beim Buchhandel oder der Presse platziert. War das eigentlich immer schon so? Ich meine mich zu erinnern, dass ich die Vorschauen vor einigen Jahren erst im Juni/Juli bekam, was ich übrigens aus vielerlei Hinsicht für sinnvoller erachte. Viele der Neuerscheinungen aus dem Frühjahrsprogramm sind noch gar nicht ausgeliefert, geschweige denn von der Kinder- und Jugendredaktion besprochen. Und letztlich sollen die neuen Vorschauen ja auch Begehrlichkeiten wecken, was im Umkehrschluss aber auch bedeutet, dass das „alte“ Frühjahrsprogramm schon wieder Schnee von gestern ist. Was setzt das denn für ein Zeichen?