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Begeisterung und jede Menge Merkzettel

Bereits Mitte April erschien mein ausführlicher Beitrag zu Bin im Garten auf der Webseite der Schatzinsel. Für die Buchhandlung habe ich nochmals eine etwas gekürzte Version für das Solinger Tageblatt geschrieben, die am 13. Mai dort unter dem Titel Vom Leben in einer WG mit 250 Sämlingen erschien. Meike Winnemuth, Bin im Garten, Penguin Verlag 2019, 320 Seiten, 22 €

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Bei vielen Dingen in unserem Leben schalten wir unbewusst auf unseren Autopiloten um. Autofahren, dabei den Nachrichten lauschen oder mit dem Beifahrer plaudern? Nichts leichter als das. Auch den immer gleichen Weg beispielsweise zur Arbeit laufen wir ganz automatisch. Genauso verhält es sich als Muttersprachler mit der deutschen Sprache. Der, die, das? Kein Problem! Redensarten, Sprichwörter? Eine meiner leichtesten Übungen! Pronomen, Präpositionen, Kasus? Hauptsache ich weiß, wie man es richtig macht. Erwischt! Ich erinnere mich noch genau an so manche Deutschfrage, die mir von meinen im Sprachniveau B1 oder B2 befindlichen Freunden oder Gastsöhnen gestellt wurde und von mir mit einem „Uff, das muss ich erst einmal nachschlagen.“ oder völlig verzweifelt mit „Das ist eben so.“ beantwortet wurde. Obwohl man hier nicht wirklich von „beantworten“ sprechen kann. Die deutsche Sprache ist keine einfache Sprache. Geschrieben genauso wenig wie gesprochen. Wobei letzteres besonders auf Englisch sprechende Menschen zutrifft. Aber spätestens mit unseren Umlauten erwischen wir auch den letzten Araber, der sich bis dato in der deutschen Aussprache noch recht gut geschlagen hatte. Wie schön also, dass …