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Dales Way Bowness

Dales Way: Hello Bowness-on-Windermere

Heute können wir uns beim Frühstück ein wenig Zeit lassen, denn wir nehmen von Kendal zum Wiedereinstieg in den Dales Way in Burneside den Bus (2 £), und der fährt eben nur jede Stunde. Das Wetter ist bei etwas 16 Grad etwas drückend, aber wir haben ja auch „nur“ etwa 16 km vor uns. Gegen 10 Uhr erreichen wir nach einer 10-minütigen Fahrt Burnside und den Dales Way. Zunächst laufen wir eine Weile am River Kent entlang bis es hinter Staveley wieder ein wenig bergauf geht. Bei Fell Plain wandern wir erst einmal ein Weilchen in die falsche Richtung, weil die Beschilderung bisweilen doch recht dämlich angebracht ist oder gänzlich fehlt. Und manchmal helfen dann sogar Karte und Reiseführer nicht, wenn man glaubt, ganz woanders zu sein. Aber noch fühlen sich die Beine ganz gut an und es hilft ja eh nichts, wir müssen zurück auf den Weg. Bowness-on-Windermere Tatsächlich habe ich mir den Zieleinlauf etwas beeindruckender vorgestellt, schließlich haben wir mit dem Lake Windermere den größten See Englands vor uns und da es die …

Dales Way 4. Etappe

Dales Way: 4. und nicht 5. Etappe

Etwa die Hälfte des Dales Way ist geschafft und ich auch. Warum es keine 5. Etappe für mich gibt und einem Busfahren bisweilen wie WARP 9 vorkommt, darüber erzähle ich heute. Nach einer miserablen Nacht (passt wunderbar zum allgemeinen Eindruck unserer Unterkunft) weiß ich exakt, aus wieviel Federkernen meine Matratze besteht. Nach der gestrigen Erfahrung mit unserem Essen trauen wir uns beim Frühstück nur an Rührei, Bacon und Tomate heran, aber selbst das kann man miserabel hinkriegen. Also bezahlen wir, schnallen den Rucksack um und dann nichts wie weg zurück auf den Dales Way. Unsere heutige Route führt uns von Gearstones zunächst noch einmal etwa hoch auf 400 Meter bevor es nach Stone House auf 2 Meilen 200 Meter bergab geht (Die Knie freuen sich. Nicht.). Wir erreichen den Fluss Dee im Dentdale, der die nächsten 10 Meilen unser ständiger Begleiter sein wird. Die Landschaft ähnelt wieder dem Beginn unserer Wanderung, es ist grün, wir wandern durch Felder und bunte Blumenwiesen. Nach 7 Stunden Wanderung liegt Sedbergh – unser heutiges Ziel – vor uns. Sedbergh …

Dales Way 3. Etappe

Dales Way: 2. und 3. Etappe

Nach einem ordentlichen Frühstück machen wir uns gegen 9 Uhr gleich wieder auf den Weg. Von unserem Quartier fällt man förmlich auf den Dales Way, der nur wenige Meter unterhalb am Fluss Wharfe verläuft. Gut beschildert laufen wir bis Grassington am Fluss entlang, zunächst unter zahlreichen Kastanien, später auf der grünen Wiese. Kurz vor Grassington erreichen wir die Linton Falls, die aufgrund des Niedrigwassers eher wenig „fallen“, aber der Blick von der kleinen Fußgängerbrücke zum Örtchen rüber ist schon malerisch (siehe Fotos) und irgendwie weiß ich jetzt auch, wo britische Autoren ihre Ideen herbekommen. Nach Grassington verlassen wir unseren ständigen Begleiter Wharfe. Es geht bergauf, die Landschaft wird karger, die Beschilderung auch. Trotz Wanderführer und Karte können wir nur schätzen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Zum Glück gibt es ein wenig Netz, so dass wir uns hin und wieder von Frau Google bestätigen lassen können, immer noch auf dem Dales Way zu sein. Bei Regen und Dunst möchte ich hier nicht nach meinem Weg suchen, wir haben aber erneut Sonnenschein und kräftigen Wind. …

Dales Way: Ankunft und 1. Etappe

Nach einem ruhigen Flug erreichen wir gegen 15 Uhr Ortszeit Manchester Airport. Von dort soll es mit einem der etwa alle 30 Minuten fahrenden Fernverkehrszüge nach Leeds und von dort weiter nach Ilkley bzw. Ben Rhydding gehen. Also eigentlich. Denn aufgrund irgendwelcher Baumaßnamen gepaart mit nicht ausreichend vorhandenem Lokführerpersonal geht nichts mehr. Nichts, außer der Straßenbahn, die uns nach gefühlten hundert Zwischenstopps und mit ebenso vielen Mitreisenden nach etwa einer Stunde Fahrt in Manchester Victoria ausspuckt. Hier begegne ich das erste Mal der britischen Gelassenheit. Niemand scheint sich an dem Umstand der nichtfahrenden Züge groß zu stören. Ist halt nicht zu ändern. Deal with it! Und so stehen wir also eine geschlagene Stunde rum, schauen in der National-Rail-App (unbedingt empfehlenswert) rum, wie es weitergehen könnte. Irgendwie finden wir dann in Victoria Station auch das richtige Gleis, das nicht zwingend das ist, was die App angibt, denn bei den vielen Sackbahnhöfen fährt der Zug halt manchmal einfach dort ein, wo es gerade passt. Ist halt nicht zu ändern. Deal with it! Ben Rhydding Richtung Leeds ändert …