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#12von12 im Januar 2019

Leider schaffe ich die #12von12 selten. Entweder vergesse ich sie oder an besagtem 12. des Monats passiert – außer im Bürohocken – nichts, was abgelichtet werden könnte. Umso größer also meine Freude, dass der erste 12. in diesem Jahr auf einen Samstag fiel, der zudem bei mir noch sehr ereignisreich verlief. Deshalb gab es gestern auf Instagram schon meine 12 Fotos zu sehen und eine Zusammenfassung heute hier. Du kennst #12von12 nicht? Dann bitte hier entlang, denn Caro von Draußen nur Kännchen erklärt es in einem kurzen Beitrag ganz genau. Teil 1 meines Tages führte mich nach Tee und Zeitung im Bett mit dem Rad zu meinen Eltern, zu denen ich häufig samstags frühstücken und quatschen gehe. Klar haben wir zum Teil recht unterschiedliche Ansichten, schließlich sind meine Eltern 80 und 79, aber der Austausch mit ihnen bereitet – so denke ich – beiden Seiten Freude und bereichert uns alle. Anschließend fuhr ich mit meinen einen Führerschein besitzenden Männern nach Düsseldorf, um im Tesla Model 3 Probe zu sitzen. Ein wirklich feines, durchdachtes Elektroauto. Pink …

Ich muss gar nichts!

Seit November 2009 habe ich einen Account bei Twitter, nur wenige Monate später startete ich mit Social Media auf Facebook durch. Einige andere Netzwerke kamen und gingen, manche blieben, darunter Instagram und Whatsapp. Ich bin 47 Jahre alt und ich muss gar nichts! Vermutlich ist das Punkt eins, der mich an diesem Buch stört. Aber wie übersetzt man den Originaltitel Ten arguments for deleting your Social Media Accounts  right now sinnvoll? Ein DU und ein MUSS in einem Titel spricht mich persönlich so gar nicht an. Don’t judge a book by its title OK, Vorurteile zur Seite geschoben und los. Bücher in Form von Listen sind ja derzeit äußerst beliebt und zahlreiche Sachbücher locken mit einem 10-Punkte-Plan, um unliebsame Verhaltensweisen zu verändern oder abzulegen.  Bei Laniers Buch wirken diese 10 Gründe aber sehr bemüht und mich beschleicht das Gefühl, dass die Aufteilung des Buches eher Wunsch des Marketings und nicht des Autors war. Zudem klingen einige der Gründe in meinen Ohren viel zu reißerisch und ein „Social Media macht dich zum Arschloch“ oder „Social Media …