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Was geht, Solingen?!

Im Sommer werde ich 50 Jahre alt und feiere ein paar Tage später gleich ein weiteres Jubiläum, denn im Alter von nur wenigen Tagen zog ich in das Haus meiner Eltern in Ohligs ein, lebe also bald ein halbes Jahrhundert hier. Fünfzig Jahre sind eine lange Zeit, Dinge kommen und gehen, Stadtteile verändern sich, manches bleibt, doch dies allein ist nicht der Grund dafür, dass ich meine Stadt zukünftig ein wenig genauer unter die Lupe nehmen möchte.

Angesichts der weltweiten Entwicklungen ist man manchmal geneigt, den Kopf in den Sand zu stecken. Auch ich erwische mich aufgrund der vielen schlechten Nachrichten – egal ob politischer, gesellschaftlicher oder ökologischer Natur – bei dem Gedanken, sowieso nichts ändern zu können. Ein großer Irrtum, denn jeder Weg, jede noch so große Veränderung fängt eben doch mit einem ersten kleinen Schritt an. Und dieser Weg beginnt nunmal bei mir, in meiner Familie, in meiner Straße, in meinem Viertel, hier bei mir in Solingen.

Was geht, Solingen?!

Die Idee, die Rubrik „Was geht, Solingen?!“ in meinem Blog ins Leben zu rufen, geistert schon ein ganze Weile durch meinen Kopf.

Rückblickend glaube ich, dass der Slogan des Solinger Stadtmarketings „Mensch, Solingen!“, der mir auf Handzetteln, aber auch groß plakatiert im Stadtgebiet begegnete, einer der Auslöser war, mich intensiver mit meiner Stadt zu beschäftigen. Denn beim genauen Hinsehen stellte ich fest, dass da in vielen Bereichen schon eine ganze Menge Gutes in meiner Heimat läuft.

Aber auch mein Engagement in der Ortsgruppe Solingen der Parents for Future führt unweigerlich dazu, genauer hinzuschauen.

So setzte beispielsweise die Solinger Nachhaltigkeitsstrategie schon einige Projekte in Gang. Dabei richtet die Nachhaltigkeitsstrategie ihren Blick in die Zukunft, in das Jahr 2030 um genau zu sein,  und beschreibt mit ihren vielfältigen Themenfeldern und Zielen ein wirklich schönes Zukunftsbild für uns Solinger*innen, aber eben auch für die Welt.

Am kommenden Freitag findet zudem bereits die 4. Solinger Nachhaltigkeitskonferenz statt. Um 14:30 Uhr kann man zu einem der 12 Orte der Veränderung in Solingen kommen, um dort von den Akteur*innen mehr über bereits laufende Projekte in Sachen Nachhaltigkeit zu erfahren. Um 16:30 Uhr geht es dann im Bürgersaal der Evangelischen Stadtkirche weiter. Die Teilnehmenden werden sich über die verschiedenen Projekte austauschen und weiterführende Ideen konkretisieren. Hierzu sind alle Solinger*innen herzlich eingeladen.

Kurzfilm: Was denken insbesondere junge Menschen zur nachhaltigen Entwicklung?

Da geht was!

Ich glaube, dass es jede Menge aus Solingen zu erzählen gibt und ich bin schon ganz gespannt, wohin sich meine kleine Rubrik im Laufe der Zeit entwickeln wird. Und wer jetzt schon einmal ein wenig durch bzw. um meine Heimatstadt laufen möchte, der kann sich gerne mit mir auf den Klingenpfad begeben, über den ich bereits 2015 im Blog berichtete. Und kommende Woche werde ich dann mehr über die Nachhaltigkeitskonferenz erzählen. Bleibt gespannt, bleibt dran und macht euch gerne Schritt für Schritt mit mir auf den Weg durch mein Solingen.

 

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