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Großraumbüro in liebevolle Hände abzugeben

Im Januar 2010, kurz nachdem ich meine „Social-Media-Karriere“ bei Twitter begann, erstellte ich mein Privatprofil bei Facebook. Nur wenig später entstanden die FB-Seiten Buecherkinder und Was mit Kinderbüchern. Letztere sollte Information rund ums Kinder- und Jugendbuch bündeln und für mehr Sichtbarkeit der Kinderliteratur und ihrer Macher*innen sorgen. Gelegentlich gab es inhaltliche Überschneidungen mit meiner Buecherkinder-Seite und ab und an lag eine der Seiten auch für eine Weile brach.

Vor knapp vier Jahren gab es dann eine große Änderung, die den Namen der Seite noch mehr zum Programm werden ließ. Denn seit August 2015 berichten ganz unterschiedliche Kinderbuchmenschen (mittlerweile schon über 130) für jeweils eine Woche auf Was mit Kinderbüchern darüber, was sie (beruflich) mit Kinderbüchern (hier ist natürlich die gesamte Kinder- und Jugendliteratur gemeint) machen. Durch die wöchentlichen “Takeover”, in der die jeweilige Kuratorin bzw. der Kurator als Mitverwalter der Seite eingestellt wird, erhalten die derzeit über 7.000 Fans wunderbare Einblicke in die verschiedensten Tätigkeiten rund um die Kinder- und Jugendliteratur, deren Macher, Multiplikatoren oder Nutzer. Oft findet ein lebhafter und neugieriger Austausch zwischen Kurator*in und Fans statt, was mich im Bild an ein trubeliges Großraumbüro erinnert.

Um mich zukünftig mehr auf die Inhalte meiner Blogs und die Facebook-Seite Buecherkinder zu konzentrieren, habe ich beschlossen, mein gut laufendes Großraumbüro Was mit Kinderbüchern in liebevolle Hände abzugeben. Dabei ist mir besonders wichtig, dass der Grundgedanke dieser Seite, die Kinderliteratur und die Menschen hinter diesen wunderbaren Büchern und Geschichten sichtbar zu machen, erhalten bleibt. Fans des guten Kinderbuchs wissen, wie wichtig gerade dieser Bereich der Literatur ist, schließlich könnte die Belletristik dicht machen, wenn die Beschäftigten im Kinder- und Jugendbuchbereich keinen guten Job machen würden!

Wer Interesse an meinem Großraumbüro inklusive Inventar hat, mich in der Übergangszeit als Mitarbeiterin erträgt und vielleicht schon mit einer ersten Idee aufwarten kann, der kann sich gerne per Mail mit dem Betreff „Was mit Kinderbüchern“ an mich wenden.

 

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