Monate: Juli 2019

Meditieren. Bloß wie?

Ich versuche regelmäßig zu meditieren. Das klappt oft gut und leider genau dann weniger gut, wenn ich das Meditieren und die daraus resultierende Ruhe und das Fokussieren am dringendsten benötige. Und spätestens dann erinnere ich mich auch wieder an folgende Zen-Weisheit: Meditiere 20 Minuten täglich, es sein denn du hast keine Zeit, dann meditiere eine Stunde. Wie wahr! Meditationsroutine Das Schöne beim Meditieren ist aber, dass es kein Muss gibt, sondern nur ganz viel Kann. Ich meditiere beispielsweise fast täglich, dafür allerdings nur 10 Minuten lang. Nach dem morgendlichen Yoga, noch vor dem ersten Kaffee, sitze ich werktags gegen 5:50 Uhr im Fersensitz auf dem Yoga-Kissen. Diesen Rhythmus habe ich mal vor Jahren eingeführt und halte mich weitestgehend daran. Ich denke, dass das bereits der erste Schlüssel zum Erfolg ist. Nicht die Uhrzeit – das kann jeder halten, wie sie oder er es möchte – aber das bewusste und regelmäßige Freinehmen für das Sitzen auf dem Kissen. Übrigens gibt es viele mögliche Sitzpositionen zum Meditieren, so wie es auch verschiedenste Formen der Meditation gibt. Zazen …

Großraumbüro in liebevolle Hände abzugeben

Im Januar 2010, kurz nachdem ich meine „Social-Media-Karriere“ bei Twitter begann, erstellte ich mein Privatprofil bei Facebook. Nur wenig später entstanden die FB-Seiten Buecherkinder und Was mit Kinderbüchern. Letztere sollte Information rund ums Kinder- und Jugendbuch bündeln und für mehr Sichtbarkeit der Kinderliteratur und ihrer Macher*innen sorgen. Gelegentlich gab es inhaltliche Überschneidungen mit meiner Buecherkinder-Seite und ab und an lag eine der Seiten auch für eine Weile brach. Vor knapp vier Jahren gab es dann eine große Änderung, die den Namen der Seite noch mehr zum Programm werden ließ. Denn seit August 2015 berichten ganz unterschiedliche Kinderbuchmenschen (mittlerweile schon über 130) für jeweils eine Woche auf Was mit Kinderbüchern darüber, was sie (beruflich) mit Kinderbüchern (hier ist natürlich die gesamte Kinder- und Jugendliteratur gemeint) machen. Durch die wöchentlichen “Takeover”, in der die jeweilige Kuratorin bzw. der Kurator als Mitverwalter der Seite eingestellt wird, erhalten die derzeit über 7.000 Fans wunderbare Einblicke in die verschiedensten Tätigkeiten rund um die Kinder- und Jugendliteratur, deren Macher, Multiplikatoren oder Nutzer. Oft findet ein lebhafter und neugieriger Austausch zwischen Kurator*in …