Monate: Februar 2017

#Bloggerliebe – eine Blogparade

Ich finde, dass morgen ein guter Tag ist, um eine Blogparade zum Thema #Bloggerliebe zu starten. Zum einen ist es der erste März, meteorologisch gesehen also Frühlingsanfang, eine Zeit, die wir eh gerne mit der Liebe verbinden, und zum anderen beginnt die 40-tätige vorösterliche Fastenzeit, die von vielen genutzt wird, um die kommenden sieben Wochen  anders zu leben als bisher. Neben dem klassischen Fasten, also dem Verzicht beispielsweise auf bestimmte Lebensmittel, gibt es auch das sogenannte Plus-Fasten. Beim Plus-Fasten kann man sich zum Beispiel vornehmen, bestimmte Strecken bis Ostern ausschließlich per Pedes zu erledigen oder den Menschen seiner Umgebung täglich mit freundlichen Worten zu begegnen. Letzteres brachte mich auf die Idee, die Blogparade #Bloggerliebe zu starten, nachdem ich gerade im letzten Monat so viele neue und spannende (Buch-)Blogger bei Twitter kennenlernen dürfte. Es ist einfach unfassbar toll, wie professionell, liebevoll und mit richtig gutem Inhalt gefüllt die meisten Blogs geführt werden, obwohl ihre Betreiber dies im deutschsprachigen Raum vermutlich fast alle hobbymäßig und nicht beruflich tun. Und auch wenn es sicherlich hin und wieder zu …

Von Filterblasen und Paralleluniversen

Über Filterblasen haben wir in der letzten Zeit reichlich gelesen und gehört. Obwohl wir uns alle in derselben Wirklichkeit befinden, scheinen wir oft Lichtjahre voneinander entfernt zu sein und in verschiedenen Paralleluniversen zu leben. Filterblasen im Alltag Dennoch gibt es Filterblasen nicht erst, seit das Internet versucht, per Algorithmus herauszufinden, was wir sehen möchte und was nicht. Auch jenseits des Internets umgeben wir uns häufig mit Personen aus vergleichbaren gesellschaftlichen Kreisen, die ähnliche Ansichten vertreten. Hier fühlen wir uns wohl, verstanden und erhalten Zustimmung für das eigene Denken und Handeln, das demnach so falsch nicht sein kann. Ich habe meine Filterblase noch nicht wirklich weit verlassen. Vermutlich lasse ich sogar immer einen Fuß in der Tür, um mich schnell wieder in ihr zu verkriechen. Ich glaube, dass man zum Verlassen auch viel Selbstvertrauen und Kraft benötigt. Letzteres fehlt mir derzeit, ist mir Stück für Stück seit dem 20. Januar, dem Tag als alternative Fakten plötzlich salonfähig wurden, abhanden gekommen. Anfangs versuchte ich noch, mit der Geschwindigkeit der Berichterstattung Schritt zu halten, möglichst viele Artikel verschiedenster …