Monate: Juli 2014

Summer of Supper oder Kochen im Untergrund

Obwohl das Kölner Underground ebenfalls in Ehrenfeld beheimatet ist, fand mein erster Supperclub dann doch nicht im Untergrund sondern im Marieneck in Köln statt. Dass ich meinem Beitrag trotzdem den Beinamen „Kochen im Untergrund“ gegeben habe, ist der Tatsache geschuldet, dass sogenannte Supperclubs tatsächlich oft im Geheimen stattfinden. Angekündigt in den sozialen Netzwerken, erhalten die Teilnehmer erst kurzfristig eine Email, die den Ort des kulinarischen Zusammenseins ankündigt. Dort trifft man dann auf ebenso erwartungsfrohe unbekannte Mitgäste und natürlich auf einen oder mehrere Hobbyköche, die einen an diesem Abend verwöhnen werden. Paul Fritze, durch den ich mit dem Konzept Supperclub überhaupt in Berührung kam, beschrieb das auf der Seite seines nicht mehr existierenden Rollin Restaurant folgendermaßen: Und tatsächlich habe ich es auch Paul zu verdanken, dass ich Dank seines Tweets auf den Summer of Supper aufmerksam wurde und am vergangenen Samstag die Auftaktveranstaltung „Stadt Land Food“ genießen konnte.

PM: Buxtehuder Bulle 2013 geht nach Berlin

Pressemitteilung. Buxtehude, 10. Juli 2014 Christine Fehér gewinnt mit „Dann mach ich eben Schluss“ Die Entscheidung zum Buxtehuder Bullen ist gefallen: Die Berliner Autorin Christine Fehér erhält den mit 5.000 Euro dotierten Jugendbuchpreis für ihren Roman „Dann mach ich eben Schluss“, der 2013 im Verlag cbt erschienen ist. Die Hansestadt Buxtehude gab die Jury-Entscheidung am Mittwochabend, 9. Juli, im voll besetzten Stieglitzhaus bekannt. Bürgermeister Jürgen Badur verkündete die Gewinnerin: Insgesamt 93 Punkte gab es von der paritätisch besetzten Jury aus 11 Jugendlichen und 11 Erwachsenen. 58 Punkte vergaben die Jugendlichen und 35 Punkte die Erwachsenen. Damit setzte sich der Titel sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Erwachsenen gleichermaßen durch. Die Jury habe sich dieses Mal „für ein sehr leises Buch entschieden, das betroffen macht“ resümierte Stadtbibliotheksleiterin Ulrike Mensching.

Fotos im Social Web oder Der Wahrheit auf der Spur

In den Weiten des Internets teile ich bevorzugt meine eigenen Fotos. Zum einen liegt es daran, dass ich mich mit den Bildrechten der anderen auf diese Weise nicht auseinandersetzen muss, zum anderen weiß ich aber auch, dass meine eigenen Fotos nicht manipuliert wurden. Dank Photoshop und Co. entspricht nämlich noch lange nicht alles, was wir zu sehen bekommen, der ganzen Wahrheit und selbst wenn ein Foto gar nicht bearbeitet wurde, kann schon der gewählte Bildausschnitt möglicherweise eine andere Interpretation als das gesamte Foto zulassen. Nicht selten werden die Fotos jedoch so manipuliert und bearbeitet, dass das Gezeigte der Realität gar nicht mehr entspricht. Mittlerweile habe ich ein sehr ungesundes Misstrauen entwickelt und glaube – gerade bei Fotos mit vielen Favs oder Likes – eher an ein Fake-Foto als an einen Fotografen, der mit dem richtigen Gespür zur rechten Zeit am rechten Ort war. So erging es mir auch heute, als ich bei Twitter über diesen Tweet nebst Foto stolperte: Eigentlich ein großartiges Foto, aber konnte ich glauben, was ich dort sah? Die Frau mit der …

Akute Leseunlust und eine mögliche Behandlung

Gelegentlich – man könnte beinahe chronisch sagen – werde ich von der besonders hartnäckigen Leseunlust befallen. Obwohl sich hinter mir die Bücher stapeln, kann ich mich für keines erwärmen. Zur Zeit hat mich eine besonders schwere Form der Leseflaute erwischt, der ich nun mit einer ausgeklügelten Behandlung begegnen möchte. ANLESEN lautet mein Heilungsplan. Diese 9 Bücher bekommen nun die Chance, mein Heilmittel zu werden. Jedem Buch gebe +/- 30 Seiten lang die Chance, mich zu überzeugen, das richtige für meinen jetzigen Zustand zu sein. Ich werde später über den Heilungsprozess berichten 🙂