Monate: Mai 2014

PM: Der neue Kinder- und Jugendbuchverlag Magellan feiert Eröffnung in Bamberg

Pressemitteilung. Bamberg, 20. Mai 2014 Seit über einem Jahr arbeitet das Magellan-Team um Ralf Rebscher daran, mit dem ersten Verlagsprogramm an den Start zu gehen – am Dienstag, den 20. Mai war es soweit: Der neue Kinder- und Jugendbuchverlag feierte seine offizielle Eröffnung am Laubanger. Mit dabei waren neben Buchhändlern aus der Region auch die Autorin Katrin Zipse, die Illustratorin Christine Kugler sowie Renate Reichstein, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (avj), und Christine Paxmann, Herausgeberin der Fachzeitschrift Eselsohr. „Seit über einem Vierteljahrhundert sind wir der erste neue und unabhängige Verlag, der vom Pappbilderbuch bis zum Jugendbuch alles anbietet. Wir möchten uns inhaltlich und optisch mit unseren Büchern vom Mainstream abheben und freuen uns sehr, dass gerade der Buchhandel uns bei den ersten Schritten begleitet“, so der Verlagsleiter Ralf Rebscher in seiner Begrüßung. Zusammen mit Gunnar Grünke, dem langjährigen Verleger des Schulbuchverlags C.C. Buchner und Geschäftsführer der neu gegründeten Bamberger VerlagsGruppe, hob er den neuen Verlag, der im gemeinsamen Verlagsgebäude am Laubanger Quartier bezogen hat, aus der Taufe. Nach einer kurzen Vorstellung des Verlagsprogramms …

Ein Plädoyer für mehr Entschleunigung in der Buchwelt

Kaum sind Strom und Bäche vom Eise befreit, da flattern die ersten Vorschauen für das herbstliche Bücherprogramm ins Haus. Am 25. April begann für mich der literarische Herbst mit den Egmont-Vorschauen und mittlerweile ist der Katalogstapel zu einer beachtlichen Höhe herangewachsen. Man hat regelrecht das Gefühl, es sei eine Art Wettkampf entbrannt, wer seine Vorschau wohl zuerst beim Buchhandel oder der Presse platziert. War das eigentlich immer schon so? Ich meine mich zu erinnern, dass ich die Vorschauen vor einigen Jahren erst im Juni/Juli bekam, was ich übrigens aus vielerlei Hinsicht für sinnvoller erachte. Viele der Neuerscheinungen aus dem Frühjahrsprogramm sind noch gar nicht ausgeliefert, geschweige denn von der Kinder- und Jugendredaktion besprochen. Und letztlich sollen die neuen Vorschauen ja auch Begehrlichkeiten wecken, was im Umkehrschluss aber auch bedeutet, dass das „alte“ Frühjahrsprogramm schon wieder Schnee von gestern ist. Was setzt das denn für ein Zeichen?

re:publica 2014 oder „Um etwas zu verstehen, nehmen wir es auseinander!“

Die re:publica 2014 ist vorbei. Nachdem ich (und etwa 5.999 andere) mich in Berlin zwei von drei Tagen „Into the wild“ begeben habe, sitze ich nun wieder im heimischen Büro und starre auf meine blanko WordPress-Oberfläche in der Hoffnung, von der Muse geküsst oder von ihr jedenfalls kräftig in den Allerwertesten getreten zu werden. An dieser Stelle verneige ich mich vor allen, die best-recherchierte und kurzweilige Rückblicke zur #rp14 bereits am Donnerstag kurz nach Toreschluss veröffentlichten. Hut ab! Ich hingegen bin zumindest gedanklich immer noch nicht „Out of the wild“ zurückgekehrt und bekomme das Großereignis re:publica irgendwie nicht am Schlafittchen gepackt. Hier kann vermutlich nur noch der Hackercodex, den ich auf der re:publica lernte, helfen: „Um etwas zu verstehen, nehmen wir es auseinander!“ Ich hole mein Werkzeug und betrachte das große Ganze vor dem Auseinandernehmen einmal von außen. – „Was ist denn diese re:publica eigentlich?“ wurde ich von vielen gefragt, denen ich außerhalb der STATION begegnete. Unweigerlich musste ich an Gunter Duecks letztjährige Session zum metakulturellen Diskurs denken, in der er folgenden Satz formulierte: „Die …

Ich packe meinen Koffer oder re:publica die Zweite

Nach 2012 zieht es mich dieses Jahr zum zweiten Mal zur re:publica nach Berlin. Neben vielen interessanten Sessions, dem obligatorischen „Klassentreffen“ mit bereits bekannten Onlinern, freue ich mich natürlich besonders, die eine oder andere virtuelle Bekanntschaft in „echt“ kennenzulernen, so zum Beispiel am Mittwoch beim 7. Überraschungsmenü, bei dem ich auf 11 mir unbekannte Twitteraten treffen werde. Neben der re:publica habe ich mir allerdings auch noch den einen oder anderen Termin „Rund ums Buch“ gelegt. Am Montag Abend werde ich in der Staatsbibliothek zu Berlin der Eröffnung der Berliner Bücherinseln beiwohnen, am Dienstag Morgen freue ich mich auf ein Treffen und Interview mit dem Berliner Kinderbuchautor und Hörbuchregisseur Kai Lüftner und am Dienstag Abend wird man mich zur Vernissage mit Aino Havukainen und Sami Toivonen im BuchSegler in Pankow antreffen. Übrigens gibt es auch ein üppiges #rp14-Rahmenprogramm. Einen Überblick hat Stefan Evertz freundlicherweise auf seinem Blog zusammengestellt. So, nun heißt es auch für mich „Koffer packen“, und damit ich im kommenden Jahr weiß, was ich dabei und was ich vergessen habe, kommt hier die Packliste …