Monate: Juni 2012

Kinderbuchhandlung BuchSegler

Also, ich habe keinen Koffer in Berlin, könnte aber so langsam mal einen dort lassen. Nachdem ich über 20 Jahre nicht mehr in der Hauptstadt war, habe ich es dieses Jahr schon auf zwei Besuche gebracht. Beide waren eher beruflicher Natur und deshalb blieb kaum Zeit für einen Blick auf’s Brandenburger Tor oder eine Spree-Rundfahrt. Ein Zustand, den ich allerdings mal ändern muss 😉 Wofür ich allerdings bei beiden Aufenthalten Zeit fand, war ein Besuch der Kinderbuchhandlung BuchSegler im Flora-Kiez in Pankow. Seit einiger Zeit habe ich mich dem Buchhandlungs-Tourismus verschrieben, insbesondere natürlich im Bereich Kinder- und Jugendbuch. Da lag es also mehr als nahe, den  mittlerweile als beste Kinderbuchhandlung Berlins ausgezeichneten BuchSegler im Sightseeing-Programm zu haben. Die Lage der 2009 gegründeten Buchhandlung in einem Wohngebiet in Pankow mag manchen verwundern, aber nicht immer sind Toplagen Erfolgsgaranten, und der Buchsegler zeichnet sich ohnehin durch Leidenschaft, Ideen, Freundlichkeit und familiäre Atmosphäre aus. Zudem hat die Besitzerin Wiebke Schleser schon von klein auf familiäre Kontakte nach Pankow, so dass es für die 41-Jährige auch eine Herzensangelegenheit war, …

AKEP Jahrestagung – Eindrücke einer „Leserin“

Vom 20. bis zum 21. Juni 2012 fand die AKEP-Jahrestagung in Berlin statt. Aber was um alles in der Welt ist überhaupt „AKEP“ und was habe ich – die Leserin – dort zu suchen? AKEP ist der Arbeitskreis elektronisches Publizieren, einer von vielen Arbeitskreisen und Arbeitsgemeinschaften des Börsenverein des deutschen Buchhandels. Traditionell tagt der AKEP immer vor Beginn der Buchtage, die jetzt gerade im Anschluss stattfinden. Thema der diesjährigen Jahrestagung: „ePiraten – Freibeuter, Wegelagerer, Innovatoren?“ – ein Thema, das nicht nur Verlage, Autoren, Urheberrecht-Schützer und Piraten angeht, sondern eben auch Leser bzw. lesende Kunden. Ich selbst ziehe das gedruckte Buch dem eBook bei Weitem vor und war deshalb umso überraschter, dass man mich bat, aus Kundensicht auf dem Podium zu berichten. Gerne übernahm ich den Part, in der Hoffnung etwas Licht in mein dunkles Leserverhalten zu bringen 😉 Tatsächlich ist es erstaunlich, dass ein solch technikaffiner und mit allem technischen Schnickschnack ausgerüsteter Mensch wie ich, ganz selbstverständlich nach dem Printbuch greift. Woran liegt das, obwohl iPad und Reader (mittlerweile ein Kindle) vorhanden sind? Das hat …