Monate: April 2012

Lesefreunde haben’s manchmal schwer

Anfang des Jahres hörte ich zum ersten Mal von der Aktion „Lesefreunde“, die erstmalig von der Stiftung Lesen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und deutschen Buchverlagen initiiert wurde. Aus den vergangenen Jahren kannte ich bereits das Welttagsbuch „Ich schenk dir eine Geschichte“ für Kinder; dass dieses Jahr auch 1.000.000 Bücher unter die erwachsenen Leser gebracht werden sollten, war also neu. Auf der entsprechenden Website wurde die Idee der „Lesefreunde“ dann genauestens erklärt. Bis zum 20. Februar 2012 konnte man sich als einer von 33.333 Buchschenkern registrieren und aus einer Liste von 25 Büchern einen Titel auswählen, den man zum Welttag des Buches verschenken wollte.  30 Bücher meines Wunschbuchs konnte ich mir dann ab 16. April in einer Buchhandlung, die sich an der Aktion beteiligte, abholen. Die Buchtitel wurden von den teilnehmenden Verlagen kostenlos zur Verfügung gestellt. Geben Sie als Buch-Schenker ihre Leidenschaft fürs Lesen an Menschen weiter – gerade an die, die wenig, selten oder gar nicht lesen. Diese Anmerkung auf der Website nahm ich mir zu Herzen. Es wäre ein einfaches gewesen, 30 Bücher …

Bullerbü(cher) – Eine Vorgartenbibliothek entsteht

Angefangen hat alles Anfang Februar als jemand im Netz dieses eingeschneite Bücherhäuschen postete und ich gleich Feuer und Flamme war. Ich googelte den Begriff „Little Free Library“ und fand dort weitere Informationen und jede Menge Bilder toller Häuschen in amerikanischen Vorgärten, in denen ausgelesene Bücher anderen Lesern zur Verfügung gestellt werden. Da ich zwar zu den Viellesern aber nicht zu den Büchersammlern gehöre, fand ich die Idee, gelesene Bücher auch in meinem Vorgarten anzubieten einfach klasse. Zumal ich ohnehin schon seit zwei Jahren zur Familie der Bookcrosser gehöre. Gesagt, getan. Ich schickte das Foto der Little Free Library meinem Vater, der nicht nur selbst begeisterter Leser ist, sondern glücklicherweise mit Hobbyschreinerei und viel handwerklichem Geschick ausgestattet ist. Nur kurze Zeit später brachte er mir das Häuschen in Rohzustand zum Streichen vorbei. Als große Schweden-Fans war gleich klar, dass unser Häuschen einen roten Anstrich bekommen sollte, falluröd natürlich 🙂 und auch die weißen Leisten an den Hausecken dürften natürlich nicht fehlen. In dieser Zeit startete ich bei Facebook auch eine Umfrage, wie man das rote Bücherhaus …