Jahr: 2011

„How I met my Twitter“ – Freundschaft in 140 Zeichen

Als ich am 16. November 2009 mit Twitter begann, stand ich etwas ratlos vor all den RTs, #ff’s und @-Zeichen und fühlte mich erst einmal total überfordert. Meine ersten „Gehversuche“ waren ziemlich steif und ich folgte nur wenigen Leuten zurück, weil ich von Listen noch keine Ahnung hatte und irgendwie den Überblick behalten wollte. Wenn man mich heute fragen würde, auf was ich am wenigsten verzichten könnte und zur Auswahl Facebook, Twitter und Google+ stehen würden, wäre meine Entscheidung sehr einfach. Meine täglichen Dosen an 140 Zeichen möchte ich einfach nicht mehr missen und die Menschen hinter den @-Zeichen erst recht nicht! Viele der virtuellen Kontakte habe ich über die Jahre ins RL (Real Life) übertragen. Manchmal konnte ich es gar nicht abwarten, den Twitteratis in echt zu begegnen. Ich wurde nie enttäuscht, meine Erwartungen an Herzlichkeit meist übertroffen. Besonders hervorheben möchte ich meine #Rasselbande, die mir echt ans Herz gewachsen ist und von denen ich keinen Piep äähh Tweet verpassen möchte. Danke, dass es euch gibt: @buchkolumne – du bist meine Muse @krimimimi33 – …

Frühjahrsputz im Dezember – neues Outfit für mein Blog

Rund 1,5 Jahre betreibe ich nun neben der Website auch dieses Blog. Zeit für eine Änderung. Nicht nur das Outfit hat sich geändert, nein, auch die Inhalte werden sich zukünftig ändern. Ich habe beschlossen, nicht mehr ausschließlich über (Kinder-)Bücher zu schreiben, sondern auch über weitere Themen meines täglichen Lebens. Dazu gehören meine 4 Männer, mein Büroalltag, genauso wie mein Leben 2.0 in den sozialen Netzwerken. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß mit meinem Blog 2.0 😉

Buchmessen-Interview mit Alexander Rösler

Alexander Rösler wuchs in den Siebzigerjahren in der hessischen Provinz auf, besuchte die Gesamtschule zwei Dörfer weiter und wurde beim Fußballspielen meistens ins Tor gestellt. Die Entscheidung für ein Medizinstudium kam per Post. Heute lebt Alexander Rösler mit Frau und Kindern in Hamburg  und arbeitet als Geriater und Neurologe im Krankenhaus. 1999 erschien sein erster Roman „Man sieht sich“. Auf der Buchmesse hatte ich das Glück, den Autor persönlich zu treffen und ihm ein paar Fragen zu seinem aktuellen Titel „Ein Kuss ist ein ferner Stern“ zu stellen.

Frau Leo und das Glück – ein Messe-Rückblick

Mein erstes Buchmessen-Fazit zum Thema Anreise konnte ich schon ziehen, bevor ich überhaupt Frankfurter Luft geschnuppert hatte: Auf die Deutsche Bahn ist Verlass! Egal wie minutiös ich meine Messe auch geplant hatte, die Bahn verlangte mit einem „Der Zug fällt heute leider aus!“ meine gesamte Spontaneität. Dank Twitter konnte ich meine Wut ganz nonverbal loslassen und wurde gleichzeitig mit hilfreichen Tipps in Sachen Kostenerstattung  von Sascha Hüsing aka @hobbbes versorgt. Erstes Buchmessen-Feeling kam dann auch gleich während meiner stehenden Anreise im Bordbistro auf: Platte Füße und schlechter Kaffee für viel Geld. Frankfurt ich komme!! Glücklicherweise war man bei Arena noch recht flexibel an diesem Morgen, weshalb der Termin einfach kurzfristig verschoben wurde.  Voller Bewunderung für das neue Stand-Outfit ließ ich mich passend gekleidet in der lila Ecke das erste Mal zum Gespräch nieder. Vom haptischen Buch ging es weiter in Halle 4 zum Buch als App, dessen Umsetzung ich mir in aller Ausführlichkeit am Zuuka-Stand zeigen ließ. Auf die „Vamperl“-App bin ich echt gespannt, ein Fan der Carlsen Pixis auf dem iPad bin ich sowieso …