Alle Artikel mit dem Schlagwort: Soziale Netzwerke

Applaus für Bloggerseelen

Im Theaterleben heißt es so schön: „Der Applaus ist der schönste Lohn.“ und natürlich sind wir uns alle darüber im Klaren, dass niemand von Applaus alleine leben kann. Aber nichts wäre – selbst bei bester Bezahlung – grausamer für einen Künstler als eben keinen Applaus oder keine Rückmeldung für sein Tun zu bekommen. Auch in den sozialen Netzwerken gibt es Applaus. Natürlich klatschen wir dabei nur virtuell in die Hände, wir klicken „Gefällt mir“ bei Facebook oder faven auf Twitter, was das Zeug hält. Letztlich geben wir dem Verfasser auf diese Weise ein Zeichen, dass wir seinen Beitrag gelesen und für gut befunden haben. Nur zu oft fehlt einem nämlich die Zeit, weiterreichend zu kommentieren und häufig gibt es Beiträge, die schlicht und ergreifend gar nicht kommentiert werden müssen. Gerne spende ich auch Blogbeiträgen anderer gebührenden Applaus und freue mich natürlich auch selbst darüber. Steckt doch in jedem Blogbeitrag, so unscheinbar er auch daher kommen mag, jede Menge Arbeit.

Freundschaftsanfragen bei Facebook

Als ich 2010 mit Facebook begann, war einer meiner Vorsätze, niemals mehr als 500 Freunde zu haben. Ich war der Meinung, dass der Input von mehr Menschen einfach nicht zu verarbeiten sei. Dank ausgeklügelter Facebook Algorythmen, durch die so mancher inaktiver „Freund“ im wahrsten Sinne des Wortes vom Bildschirm verschwindet, und den von mir angelegten und gepflegten Listen ist mein guter Vorsatz schon längst Schnee von gestern und die 700-Freunde-Marke bereits in Sicht. Die mit 428 Facebook-Freunden zur Zeit größte Liste ist übrigens meine „Gibt’s in echt“-Liste, in die ich Personen „verfrachte“, denen ich bereits im echten Leben begegnet bin. Das bedeutet aber nicht, dass ich nur Wert darauf lege, mich mit Menschen aus meinem direkten Umfeld zu vernetzen. Ganz im Gegenteil, ich bin vielfältig interessiert und freue mich über Freundschaftsanfragen und neue Abonnenten. Was ich aber überhaupt nicht leiden kann, sind Freundschaftsanfragen mir völlig Unbekannter ohne jegliche Nachricht oder Kommentar. Ausnahmen bilden da nur Freundschaftsanfragen von Personen, die ich aus anderen sozialen Netzwerken kenne, oder Menschen, denen ich in Facebook-Gruppen oder beim fröhlichen Kommentieren …

Hashtag Kultur oder Wenn aus On Air online wird

Seit Januar 2014 ist der Sender WDR 3 nicht mehr nur „On Air“ sondern neben seinem Onlineauftritt auch in den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook vertreten. Den abgelaufenen 8-wöchigen Welpenschutz nahm der Sender unter seinem Programmchef Karl Karst zum Anlass, rund 100 Kulturmacher, Blogger und Twitterer ins Funkhaus am Wallrafplatz zur Livesendung einzuladen. Unter der großen Überschrift „Hashtag Kultur“ sollte es in der knapp einstündigen Podiumsdiskussion unter anderem darum gehen, was Soziale Medien kulturellen Einrichtungen bringen und mit welchen Problemen hinter den Kulissen immer noch gekämpft werden muss.

Ein Plädoyer für die Abo-Funktion auf Facebook

Regelmäßig ärgere ich mich darüber, dass viele Facebook-Nutzer die Möglichkeit des Abonnierens in ihrem Profil nicht aktiviert haben oder diese Funktion gar nicht kennen. Deshalb möchte ich mit diesem Blog-Beitrag ein wenig Aufklärungsarbeit leisten. Wie sieht ein Profil aus, das man abonnieren kann? So sieht mein Profil aus, wenn man weder mit mir befreundet noch mich abonniert hat. In meinen Einstellungen habe ich entschieden, was für die Öffentlichkeit sichtbar ist. Dies sind bei mir u.a. meine Freunde, aber eben auch einige meiner Pinnwandeinträge, wie zum Beispiel dieser Link zum Thema „Freunde oder Folgen“. Die roten Pfeile zeigen nun zwei Möglichkeiten an: Mein Profil kann abonniert werden oder man kann mir eine Freundschaftsanfrage schicken. Abonnieren oder Freundin hinzufügen? Erklären wir das mal an einem Beispiel.

Instagram – Liebe auf den dritten Blick

Drei Anläufe habe ich gebraucht, aber nun bin ich Instagram verfallen. Bereits im Dezember 2010 lud ich mir die Foto-Sharing-App zum ersten Mal auf mein Smartphone. Damals blieb es bei einem geposteten Foto, denn tatsächlich wusste ich nicht wirklich, was ich mit Instagram anfangen sollte. Vermutlich war ich als Social-Media-Neuling ob der vielen Möglichkeiten einfach überfordert und mit Facebook und Twitter mehr als ausgelastet. Die Synergie erschloss sich mir auch im Januar 2012 nicht. Wieder postete ich zwei Fotos, spielte ein wenig mit Rahmen und Filtern rum und ließ die App für mehr als ein Jahr wieder in der Versenkung verschwinden.