Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kunst und Kultur

#PlantsForBlossfeldt – Fotos für die Pinakothek

Den Sozialen Netzwerken ist es zu verdanken, dass sich mein in der Jugend ein wenig eingeschlafenes Interesse für die Kunst in große Neugierde und Begeisterung verwandelt hat. Besonders Twitter ist eine Fundgrube an gut gepflegten und interessanten Museumsaccounts. Wer mir im Netz aufmerksam folgt, dem wird daher auch die Aktion #myRembrandt der Pinakothek nicht entgangen sein, an der ich mich vergangenen Sommer lebhaft beteiligte. Und auch diesen Sommer machen die Münchener mit einem Hashtag erneut auf sich aufmerksam. Mit einer Sonderausstellung ehrt die Pinakothek der Moderne Karl Blossfeldt, der im Juni dieses Jahres 150 Jahre alt geworden wäre. Bekannt war der deutsche Fotograf für seine streng-formalen Pflanzenfotografien, die er selbst eher als Unterrichtsmaterial und nicht als eigenständige künstlerische Leistung ansah. Sein Ziel war es Interesse an der Natur und an ihrer Beobachtung zu wecken. Diesen Ansatz verfolgt auch der Hashtag #PlantsForBlossfeldt, mit dem die Pinakothek erneut aufruft, sich in den Sozialen Netzwerken (Instagram, Twitter, Vine …) lebhaft mit eigenen Pflanzenfotos an der Aktion zu beteiligen. Also, macht mit und zeigt uns eure #PlantsForBlossfeldt!! Eine tolle …

Hashtag Kultur oder Wenn aus On Air online wird

Seit Januar 2014 ist der Sender WDR 3 nicht mehr nur „On Air“ sondern neben seinem Onlineauftritt auch in den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook vertreten. Den abgelaufenen 8-wöchigen Welpenschutz nahm der Sender unter seinem Programmchef Karl Karst zum Anlass, rund 100 Kulturmacher, Blogger und Twitterer ins Funkhaus am Wallrafplatz zur Livesendung einzuladen. Unter der großen Überschrift „Hashtag Kultur“ sollte es in der knapp einstündigen Podiumsdiskussion unter anderem darum gehen, was Soziale Medien kulturellen Einrichtungen bringen und mit welchen Problemen hinter den Kulissen immer noch gekämpft werden muss.

Kunst und Kultur im Social Web? Unbedingt! – Ein Erfahrensbericht

Ich bin eigentlich kein Museumsmensch. Nicht, dass meine Eltern nicht alles versucht hätten, mich für Kunst und Kultur zu begeistern – ich erinnere mich noch an diverse Besuche in Museen und Schlössern – aber irgendwie hat es bei mir nie „Klick“ gemacht und als Teenie fand ich das eh alles langweilig und verstaubt. Nun habe ich eigene Kinder und eine Kunst und Kultur begeisterte Freundin, die mich schon in diversen Museen an die Hand genommen hat. Und plötzlich ist das Interesse da. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich lediglich als Betrachter der Kunst sehe – den Ehrgeiz, jedes Kunstwerk in seiner Gänze zu verstehen, habe ich nicht. Aber das ist auch gut so, denn genau wie Literatur lässt sich auch in der Kunst über Geschmack bekanntlich nicht streiten. (Die Fettecke von Joseph Beuys hätte bei mir vermutlich auch nicht überlebt ;-)) Aber was hat das Ganze jetzt mit dem Social Web zu tun? Ganz einfach: Auf dem stARTcamp Köln wurde mir erstmals bewusst, dass eben auch Kulturbetriebe im Social Web zu finden sind. So …