Alle Artikel mit dem Schlagwort: Köln

Interview mit der Illustratorin Constanze von Kitzing

Heute erscheint im Sauerländer Verlag das von Constanze von Kitzing illustrierte Bilderbuch Hast du den Troll gesehen. Die Künstlerin aus Köln lernte ich auf der diesjährigen Kinderbuchmesse in Bologna kennen und freute mich sehr,  dass Constanze sich die Zeit für ein kurzes Interview nahm und ich sogar einen Blick in ihr Atelier werfen konnte. Liebe Constanze, magst du dich kurz vorstellen? Ich bin 32, habe eine kleine Tochter und bald kommt das nächste Kind. Ich bin verheiratet, lebe in Köln, tanze, singe und spaziere gerne. Ich bin mit fünf jüngeren Geschwistern aufgewachsen und meine Eltern lasen uns jeden Abend eine Geschichte vor. So ist vermutlich meine Liebe zum Bilderbuch entstanden, denn ich erinnere mich genau, dass ich mir schon früh überlegte, irgendwann einmal ein eigenes Bilderbuch zu machen. Folglich war ich ein ziemlicher Stubenhocker, der bei Bibi Blocksberg, Die drei Fragezeichen und TKKG endlose Stunden am Schreibtisch verbrachte und Prinzessinnen und Pferde – mit viel Liebe zum Detail  – malte.

Lesung mit Frank M. Reifenberg bei der Lit.Cologne

Er hat schon an den außergewöhnlichsten Orten gelesen, im Römisch-Germanischen-Museum jedoch war Frank M. Reifenberg zur Lit.Cologne das erste Mal. Lange hat er darauf hingearbeitet, bekannte er augenzwinkernd, bis er mit „Florus und die Verschwörer von Rom“ endlich unter dem Rundbogen Platz nehmen konnte. Ihm gegenüber saßen rund 80 Zuhörer, davon jede Menge Kinder im besten Codewort-Risiko-Alter (so heißt nämlich die Reihe von Thienemann, in der das Buch erschienen ist). Um halb 4 ging es dann los. Allerdings nahm Frank M. Reifenberg nicht gleich zum Lesen Platz, sondern plauderte erst einmal ganz fröhlich mit den jungen Zuhörern. Dass die die Jahreszahl 753 v. Chr. als Gründungsjahr Roms nie wieder vergessen werden, verdanken sie übrigens einem tollen Reim des Autors. Schließlich legte der Autor mit seiner Geschichte, die zur Zeit der Ermordung Cäsars spielt,  los. Jedem Protagonisten verlieh er dabei seine ganz eigene Stimme, mal laut und polternd, dann wieder ganz leise. Die kleinen Zuhörer hingen gebannt an Reifenbergs Lippen bis er an der spannendsten Stelle eine kleine Quizpause einlegte. Gemein 😉 Die Quizfrage à la …