Alle Artikel mit dem Schlagwort: Klingenpfad

Von der Kohlfuhrt nach Unterburg

Bereits im Juni wanderte ich mit einer Freundin die fünfte und bislang schönste Etappe des Solinger Klingenpfads. Sie führte uns von der Kohlfuhrt an der Müngstener Brücke vorbei bis hin nach Unterburg. Mit gut 9 km gehört der in der Freizeitkarte als Etappe 2 gekennzeichnete Weg zu den längeren Wegstrecken des Klingenpfads. Doch auch wenn wir erneut 2 Stunden 20 Minuten unterwegs waren, erschien uns diese Wanderung doch deutlich entspannter als die Etappe zuvor. Von der Kohlfuhrt läuft man ein Stück oberhalb der Wupper bis man an der Papiermühle ins Tal gelangt. Ab hier führt der Weg ohne nennenswerte Anstiege am Fluss entlang. Lediglich nach der Überquerung der B229 muss ein etwas längerer Anstieg bis hoch zum Schaberger Bahnhof gemeistert werden. Von dort steht man dann nach nur wenigen Gehminuten direkt unterhalb der Müngstener Brücke. Und obwohl ich schon häufig von hier nach Unterburg gewandert bin – mal rechts mal links entlang der Wupper – kannte ich den Klingenpfad, der auf halber Höhe oberhalb des rechten Wupperufers verläuft, nicht. Und gerade dieser Weg abseits des …

Von Gräfrath in die Kohlfurth

Die vierte Etappe des Solinger Klingenpfads (in der Freizeitkarte als Etappe 1 angegeben) windet sich in „eigentlich“ 6 km von der höchsten Stelle Solingens hinab zur Wupper in der Kohlfurth. Auf das „eigentlich“ komme ich später zurück. 😉 Diese Strecke war die bislang anspruchsvollste und einsamste (aber auch die mit den besten Ausblicken) und ich war deshalb sehr froh, auch dieses Teilstück in Begleitung zu gehen. Vom historischen Marktplatz geht es zunächst die große Treppe hinauf, vorbei an Klosterkirche und Deutschem Klingenmuseum hinein in den Gräfrather Stadtwald. Auf der linken Seite passiert man den Tierpark Fauna bis man schließlich den höchsten Punkt Solingens (276 m über NN) am Lichtturm erreicht. Wer nun glaubt von hier könne es ja nur bergab gehen, der hat sich getäuscht. Der Klingenpfad führt auf sehr gewundenen Wegen durch die Wupperberge hinab zur Wupper. Zum einen findet man breite, seicht abfallende Pfade, auf denen man locker auch zu viert nebeneinander laufen könnte, zum anderen kann man bisweilen nur von Trampelpfaden sprechen, die sich sogar plötzlich wieder den Berg nach oben schlängeln. …