Alle Artikel mit dem Schlagwort: Familie

Dein Fernweh ist mein Heimweh

Es gibt Blogs, die lese ich für mein Leben gern, so wie die Jazzlounge von Johannes, der neue Blogbeiträge meist früh morgens – dieser Umstand ist wohl seiner kleinen Tochter geschuldet – online stellt, genau zu der Zeit, in der ich meine Tweets mit einer Tasse Kaffee im Bett lese. Johannes ist verheiratet, Vater zweier Kinder und geht neugierig und mit offenen Augen durch die Welt, dort findet er genügend Inspiration für seinen Blog. Seine Themen sind stets aus dem Leben gegriffen, er startet Blogparaden wie die wunderbare Mutmachparade oder nimmt eben selber an einer Teil, so wie heute zum Thema „Fernweh“. Oft bin ich mit Johannes einer Meinung, sitze nickend vor meinem PC, wenn er auf seine unbeschreiblich angenehme Art mal wieder ein Thema verbloggt hat. Nur heute nicht, lieber Johannes, denn „Dein Fernweh ist mein Heimweh“! Au revoir? Im Radio dudelt mal wieder Mark Forsters „Au revoir“, wie passend zum heutigen Thema, wie unpassend für mich, denke ich. In diesem Haus, wo ich wohn Ist alles so gewohnt So zum Kotzen vertraut Mann, …

„Ha det bra, Tom“ oder Wenn Kinder groß werden

Ich kann mich noch gut an die Zeit ohne Kinder erinnern. Damals, als einem andere junge Eltern erzählten, dass man über das Kinderkriegen und Elternsein doch lesen könne, was man wolle, am Ende würde einen der Zustand ohnehin umhauen. Jaja, dachten auch wir, lass sie mal erzählen, vermutlich haben sie einfach nur nicht genug gelesen, denn wir konnten uns schließlich sehr genau vorstellen, wie es wohl sein würde, wenn wir irgendwann mal eigene Kinder haben würden. Fünf Wochen vor dem errechneten Termin hielten wir ach so belesenen Eltern schließlich unser erstes Würmchen in den Armen. Klein war es, gesund auch, etwas trinkfaul, weshalb es noch ein wenig auf die Frühchen-Station musste. Und alle Bibliotheken dieser Welt hätten uns auf diesen Moment nicht vorbereiten können. Was einem vor kurzer Zeit noch lebenswichtig erschien, verkommt mit der Liebe und Verantwortung für ein eigenes Kind plötzlich zur Nebensache, innerhalb kürzester Zeit schiebt dieses kleine Menschlein die wirklich wichtigen Dinge des Lebens in den Vordergrund. Nun sind wir (mittlerweile sogar dreifache) Eltern, haben unser Bestes gegeben (und tun es …

Urlaubsrückblick in Bildern

Diesen Sommer verbrachten wir wieder im schönen Westmittelfranken. Seit wir uns 2009 in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber ein kleines Ferienhäuschen zulegten, sind wir dort regelmäßig anzutreffen. Dieses wunderbare Stückchen Erde ist uns sehr ans Herz gewachsen und mittlerweile zu unserer zweiten Heimat geworden. Natürlich fällt am Häuschen und dem dazugehörigen Garten immer ein wenig Arbeit an, dennoch haben wir uns in den knapp 3 Wochen prächtig erholt. Auch dieses Jahr bekamen wir einige Besucher – für manche ist der Weg hierhin eben kürzer als in die erster Heimat -, haben kleine Wanderungen und Ausflüge unternommen, wie immer gut gegessen und die Seele baumeln lassen. Davon erzählen die ausgewählten Fotos 🙂 Schöne Ausblicke

Wie „Netzgemüse“ und Gunter Dueck mein Leben beeinflussen

Jetzt fragt ihr euch sicher, was es mit besagtem „Netzgemüse“ auf sich hat und vermutlich werden auch nicht alle meine Leser mit dem Namen Gunter Dueck etwas anfangen können. Kein Problem! Ich will es euch gerne erklären! Netzgemüse lautet der Titel eines Buches, das ich begeistert gelesen habe und das mich sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Es beschäftigt sich – so lautet der Untertitel – mit der „Aufzucht und Pflege der Generation Internet“. Ich hatte das große Glück, das Autorenehepaar Tanja und Johnny Haeusler bei einem Lesungsvortrag in Solingen kennenzulernen. Die beiden haben einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen. Das lag übrigens nicht (nur) daran, dass sie den mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichneten Blog Spreeblick betreiben und zum Gründungsteam der re:publica (hier schlage ich dann später die Brücke zu Gunter Dueck) gehören. Nein, sie haben mich als Eltern beeindruckt. Denn auch sie pflegen Netzgemüse in Form von zwei Söhnen, die ebenso wie meine Söhne ausgangs des letzten Jahrhunderts bzw. Anfang des 21. Jahrhunderts das Licht der Welt erblickten.