Alle Artikel mit dem Schlagwort: Blogger

#Bloggerliebe – eine Blogparade

Ich finde, dass morgen ein guter Tag ist, um eine Blogparade zum Thema #Bloggerliebe zu starten. Zum einen ist es der erste März, meteorologisch gesehen also Frühlingsanfang, eine Zeit, die wir eh gerne mit der Liebe verbinden, und zum anderen beginnt die 40-tätige vorösterliche Fastenzeit, die von vielen genutzt wird, um die kommenden sieben Wochen  anders zu leben als bisher. Neben dem klassischen Fasten, also dem Verzicht beispielsweise auf bestimmte Lebensmittel, gibt es auch das sogenannte Plus-Fasten. Beim Plus-Fasten kann man sich zum Beispiel vornehmen, bestimmte Strecken bis Ostern ausschließlich per Pedes zu erledigen oder den Menschen seiner Umgebung täglich mit freundlichen Worten zu begegnen. Letzteres brachte mich auf die Idee, die Blogparade #Bloggerliebe zu starten, nachdem ich gerade im letzten Monat so viele neue und spannende (Buch-)Blogger bei Twitter kennenlernen dürfte. Es ist einfach unfassbar toll, wie professionell, liebevoll und mit richtig gutem Inhalt gefüllt die meisten Blogs geführt werden, obwohl ihre Betreiber dies im deutschsprachigen Raum vermutlich fast alle hobbymäßig und nicht beruflich tun. Und auch wenn es sicherlich hin und wieder zu …

Vom „Ich bin dann mal weg“-Phänomen im Netz

Regelmäßig befällt sie mich, die lähmende Müdigkeit im Netz, die von vielen einfach nur als Social-Media-Müdia bezeichnet wird. In dieser Zeit habe ich weder Lust zu bloggen noch reizt es mich, bei Facebook zu kommentieren oder Tweets abzusetzen. Ich habe schlichtweg das Gefühl, nichts Erbauliches zum allgemeinen Netzgemurmel beitragen zu können und lasse es deshalb gleich bleiben. Mit diesem Gefühl befinde ich mich übrigens in bester Gesellschaft wie ich unlängst bei Facebook feststellen konnte, auch wenn es sich bei Annette Schwindt und Christa Goede eher um eine Blogkrise als um eine globale Social-Media-Krise handelt. Seit einiger Zeit aber entdecke ich eine andere Bewegung im Netz, die ich im Titel dieses Beitrags als „Ich bin dann mal weg“-Phänomen bezeichnet habe. Hierbei handelt es sich um aktive Blogger und leidenschaftliche Nutzer verschiedenster sozialer Netzwerke, die sich auf unbestimmte Zeit und manchmal auch ganz aus dem Netz verabschieden. Von den vielen „Ich verzichte in der Fastenzeit auf Facebook und Twitter“-Menschen will ich erst gar nicht reden. Aber wie kommt es dazu, dass Blogger, die in Deutschland bekanntlich kein …

Eisern Bloggen auch ohne Ironblogger? – Aber sicher!

Seit Juni 2013 bin ich Mitglied der Ironblogger Köln, seit März 2014 auch bei den Iron Buchbloggern aktiv. Und tatsächlich waren es anfangs die drohenden 5 € Strafe, die mich regelmäßig bloggen ließen. Die mittlerweile erlangte Routine beim Bloggen, meine seltene Teilnahme am Kölsch-Kasse-Vertrinken und weitere Veränderungen führen nun endgültig dazu, das Ironbloggen aufzugeben und trotzdem weiter eisern zu bloggen. Die Iron Buchblogger gibt es – zumindest in alter Form – nicht mehr und seit dem Relaunch meiner Webseite gilt es, neben diesem Blog auch noch den Buecherkinder-Blog zu füllen. Sicher werden jede Menge Blogbeiträge entstehen, aber in welcher Regelmäßigkeit sie wo erscheinen, vermag ich jetzt noch gar nicht zu sagen. Deshalb werde ich die Ironbloggerei aber nicht das eiserne Bloggen hiermit beenden. Danke für eine schöne Zeit und jede Menge Schweinehunde, die ich auf diese Art überwunden habe.

Das Blogger-DU oder Sie können mich ruhig siezen!

Wer mich kennt weiß, dass ich ein quirliger, aufgeschlossener Mensch bin, der gerne auf Unbekannte zugeht und sowohl im realen Leben wie auch im Netz schnell Anschluss findet. Dabei fällt mir immer wieder auf, wie schnell ich in sozialen Netzwerken zum DU greife, obwohl ich das in natura anders handhaben würde. Allerdings vermeide ich auch meist in ersten Facebook-Posts oder Tweets eine eindeutige Ansprache, um auszuloten, ob ich mein Gegenüber besser duze oder sieze. Ihr seht also, ich bin wirklich eher der kumpelhafte Du-Typ. Was ich aber auf den Tod nicht ausstehen kann, ist das Blogger-Du. Wer um alles in der Welt ist auf die Idee gekommen, dass man Blogger in Anschreiben** plump duzen darf? Regelmäßig erreichen mich bezüglich meines Blogs Anfragen per Email, in denen ich ausschließlich geduzt werde, obwohl ich vorher noch nie etwas vom Absender gehört habe. In nahezu gleichlautenden Anfragen meine Webseite Buecherkinder.de betreffend werde ich hingegen durchgängig gesiezt.

Ich bin dabei: Ironblogger Köln oder „Kumm loss mer blogge, nit lamentiere!“

Anfang April stolperte ich zum ersten Mal bei Twitter über den Begriff „Ironblogger“. Stefan Evertz vom Blog Hirnrinde.de, selbst Ironblogger aus Stuttgart, startete unter der Überschrift Ironblogger goes Kölle? eine Abfrage, ob sich das Prinzip „Ironblogger“ auch in Köln starten ließe. Aber was hat es mit diesen Ironbloggern eigentlich auf sich? Nun ja, jeder, der einen eigenen Blog betreut, kennt das Problem. Man hat wunderbare Ideen für Blogbeiträge (an Themen mangelt es fast nie), aber der innere Schweinehund beißt einem regelmäßig ins Bein, der Beitrag wird auf die lange Bank geschoben und irgendwann ist das Thema nicht mehr aktuell.