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#bookupDE die fünfundzwanzigste

Was vor knapp einem Jahr als vermeintlich verrückte Idee begann, feierte gestern in  Frankfurt bereits „silbernes“ Jubiläum, denn in den Räumen der Frankfurter Verlagsanstalt fand bereits das 25. #bookupDE-Treffen statt. Für mich war es in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes #bookupDE. Zum einen muss ich gestehen, dass mir die Frankfurter Verlagsanstalt – sie feiert in diesem Jahr bereits ihr 20-jähriges Indie-Jubiläum – und die dort erschienenen Werke nahezu unbekannt waren. Dies mag natürlich auch dem Umstand geschuldet sein, dass nur wenige Jugendbücher bei den Frankfurtern erscheinen. Zum anderen hatte ich – obwohl ich bei der Organisation des Events mit Rat und Tat zur Seite stand – nicht vorgehabt, für eine Abendveranstaltung nach Frankfurt zu reisen. Dass es schließlich doch dazu kam, ist der Hartnäckigkeit eines Bloggerfreundes zu verdanken, der meinte, ich müsse seinen Lieblingsverlag unbedingt kennenlernen, und mich schließlich auch dankenswerterweiser mit dem Auto mitnahm. Gegen 18:30 Uhr wurden wir und schätzungsweise zwanzig weitere Interessierte von Franziska Hedrich (Pressesprecherin) begrüßt und der Verleger Joachim Unseld ließ es sich nicht nehmen, uns persönlich mit Getränken zu …

Wenn es „e“ wird in der Bibliothek: #bookupDE in Solingen

Am 6. März ist es wieder soweit: Nacht der Bibliotheken Bis tief in den Abend hinein öffnen viele Bibliotheken in NRW ihre Pforten und laden zu einem Programm der besonderen Art ein. Das Motto der diesjährigen Nacht der Bibliotheken, übrigens die fünfte innerhalb der letzten zehn Jahre, lautet „eMotion“. Und wofür das Kunstwort „eMotion“ steht, das fasst der Verband der Bibliotheken auf der Webseite folgendermaßen zusammen: das kleine „e“: für die elektronischen Medien (ePaper, eBook, eVideos, eAudios), Motion: für Fitness, Beweglichkeit, Entwicklung, lebenslanges Lernen, Emotion: für die Begeisterung, die Bibliotheken wecken, aber auch die Begeisterung der Kunden für ihre Bibliothek. Bewegung, Begeisterung, Bibliothek und ein elektronisches „e“? Wenn das nicht mal der passende Rahmen für ein #bookupDE in der Stadtbibliothek in Solingen ist: Viele Menschen laufen mit Begeisterung durch die Bibliothek, bekommen Orte zu Gesicht, die nie zuvor ein Mensch (Besucher) gesehen hat und lassen dabei fleißig die Finger über den Bildschirm des Smartphones kreisen, um online live vom Geschehen zu berichten!

#bookupDE – Allgemeine Tipps

Nach zehn dreißig bereits stattgefundenen #bookupDE-Treffen und den dabei gewonnenen Erfahrungen, möchte ich mich in diesem Beitrag sowohl der Vorbereitung und Durchführung widmen als auch Möglichkeiten aber auch Grenzen dieses Formats aufzeigen. Ein passender Ort für ein #bookupDE Der Ausrichter (Buchhandlung, Verlag, Bibliothek etc.) sollte mindestens über einen aktiven und aktuellen Social-Media-Kanal (meist Facebook oder Twitter) und eine Webseite verfügen. Der Ausrichter ist bereits gut vernetzt (online wie offline), so dass sich schnell interessierte Teilnehmer finden lassen. Der Ort des Geschehens lässt sich bestenfalls auch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Am besten im Team organisieren #bookupDE-Treffen lassen sich besonders gut zu zweit organisieren: Ausrichter UND aktiver Onliner (Multiplikator). Du möchtest gerne Ausrichter sein, dann schließe dich doch mit einem aktiven Onliner aus deiner Umgebung kurz. Du könntest dir als aktiver Onliner einen Ort besonders gut für ein #bookupDE vorstellen, dann nimm Kontakt zum möglichen Ausrichter auf. Vorteile der Team-Organisation: Größere Reichweite der Einladung, andere Ansprache durch Ausrichter oder Onliner Erste Planung Ist der Ausrichter bei Facebook, sollte er auch Mitglied der #bookupDE-Gruppe (400 knapp …

Drei Tage München und jede Menge Hashtags

Wenn eine eine Reise tut, dann fliegen die Hashtags nur so durchs Netz, jedenfalls bei mir. Meine Münchener Tage waren deshalb auch durchsetzt von #streik #myRembrandt #smcmuc #bookupDE und Familie, die ich allerdings nicht ver-hashtag-t habe. Aber mal ganz von vorne … #streik Meist kommt alles anders als man denkt, jedenfalls wenn man zu dieses Zeiten mit der Bahn oder mit der Lufthansa unterwegs ist. Geplant waren eigentlich zwei jeweils 5-stündige (also beste Lesezeit) Fahrten mit der Bahn nach München und wieder zurück. Kurzfristig machte mir die GDL allerdings einen Strich durch die Rechnung, weshalb ich einen Tag vor Abfahrt noch auf die Lufthansa umschwenkte. Für jemanden wie mich, der wirklich nicht besonders gerne fliegt, ein aufregendes Unterfangen. Glücklicherweise gleitete ich aber bei schönstem Sonnenwetter ohne große Ruckelei in die bayerische Landeshauptstadt. Einen Puls von 200 bescherte mir kurzzeitig allerdings die Nachricht, dass die Lufthansa-Piloten in den Streik treten würden. Ich hatte jedoch Glück, denn mit meinem Abflug am Mittwoch war ich glücklicherweise nicht betroffen. #myRembrandt Im Sommer nannte ich für eine kurze Zeit eine …