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Los geht’s! #projekt2016

Jeden Tag im Jahr schreibst du deine Zukunft, egal ob es nun Mitte März oder Ende September ist. Trotzdem wohnt Silvester und Neujahr dann doch so etwas wie ein Zauber inne. Man blickt zurück und schaut nach vorne, und auch wenn man das täglich tun könnte, ist es in dieser besonderen Zeit des Jahres irgendwie etwas anderes. Gute Vorsätze, neue Projekte, dies alles beschließt man eben doch am ehesten zu Beginn eines neues Jahres und selbst die härtesten Verweigerer dieser Tradition erwischt man beim Schmieden neuer Pläne. Auch mich lässt diese Zeit im Jahr nicht kalt, irgendwie fühlt es sich so an als hätte mich jemand frisch gebootet, den Papierkorb geleert und die Festplatte für jede Menge neuer Schandtaten aufgeräumt. Irgendwie ja lustig, dass man am 1.1. immer ein wenig das Gefühl hat, den Reset-Knopf fürs Leben gedrückt zu haben. — Stefanie Leo (@Buecherkinder) January 1, 2016 Und tatsächlich fällt mir einiges ein, was änderungswürdig wäre oder neu in Angriff genommen werden könnte. Deshalb war ich auch sehr froh, dass ich mir bei der Bloggerin …

Feine Bücher aus der Frankfurter Verlagsanstalt

Im Juni entdeckte ich beim #bookupDE in Frankfurt die kleine aber feine Frankfurter Verlagsanstalt. Im Urlaub kam ich nun endlich dazu, einen Teil – genauer gesagt zwei Titel – des aktuellen Programms kennenzulernen. Den Anfang machte ich mit der Geschichte um den jungen Architekten Felix, bei dem zuviele Glücksmomente regelmäßig zu einem anaphylaktischen Schock führen. Gar nicht so einfach damit umzugehen, wenn man doch gerade erst DIE Traumfrau kennengelernt hat und zudem im Job alles bestens läuft. Da kann eigentlich nur wohldosiertes Unglück beispielsweise in Form einer nervigen Bauleitung helfen. Was aber wenn die Diagnose möglicherweise doch fehlerhaft war? Hannah Simon hat mir mit ihrem ersten Roman fröhlich-leichte Lesestunden beschert. Die Idee, die Hauptfigur mit einer äußerst eigenwilligen Allergie auszustatten, die dessen Leben von rechts nach links umkrempelt, fand ich sehr amüsant. Und auch die Sprache des Ich-Erzählers Felix, der seine verrückte Geschichte rückblickend auf seinem Blog erzählt, ist authentisch. Er berichtet humorvoll, locker und leicht, mit ansprechenden Formulierungen. Wer also auf der Suche nach einer schönen Urlaubslektüre ist, die sprachlich überzeugt und auch inhaltlich …

„Wer die Nachtigall stört …“

Das Lesen von Klassikern flößt mir immer gehörigen Respekt ein. Zu gering ist meine Leseerfahrung diesbezüglich. In meinem Elternhaus überwog von jeher die Unterhaltungsliteratur und auch der damalige Deutschunterricht konnte meine Begeisterung für klassische Werke leider nicht wecken. Zunächst familiär- später dann berufsbedingt wandte ich mich hauptsächlich der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur zu. Doch gerade in den letzten Jahren wuchs der Wunsch, hin und wieder einen sogenannten Klassiker einzustreuen. Diese Idee führte dank der sozialen Netzwerke (Fragt NIE öffentlich, welche Klassiker ihr unbedingt lesen solltet!!) zu einer unüberschaubaren Liste, die mich in meinem Bestreben eher ausbremste als beflügelte. Schließlich wagte ich mit Thomas Manns „Buddenbrooks“ den Anfang und konnte feststellen, dass Klassiker gar nicht weh tun. Mit Salingers „Fänger im Roggen“ erging es mir ähnlich, obwohl man dieses Buch wohl besser zwischen zwanzig und dreißig liest. Fünfundfünzig Jahre nach seinem Erscheinen in den USA folgte nun „Wer die Nachtigall stört …“, das 1962 in Deutschland erschien und seit Mitte Juli in einer vollständig überarbeiteten deutschen Übersetzung von Nikolaus Stingl vorliegt. Von den bisher oben erwähnten …

#bookupDE die fünfundzwanzigste

Was vor knapp einem Jahr als vermeintlich verrückte Idee begann, feierte gestern in  Frankfurt bereits „silbernes“ Jubiläum, denn in den Räumen der Frankfurter Verlagsanstalt fand bereits das 25. #bookupDE-Treffen statt. Für mich war es in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes #bookupDE. Zum einen muss ich gestehen, dass mir die Frankfurter Verlagsanstalt – sie feiert in diesem Jahr bereits ihr 20-jähriges Indie-Jubiläum – und die dort erschienenen Werke nahezu unbekannt waren. Dies mag natürlich auch dem Umstand geschuldet sein, dass nur wenige Jugendbücher bei den Frankfurtern erscheinen. Zum anderen hatte ich – obwohl ich bei der Organisation des Events mit Rat und Tat zur Seite stand – nicht vorgehabt, für eine Abendveranstaltung nach Frankfurt zu reisen. Dass es schließlich doch dazu kam, ist der Hartnäckigkeit eines Bloggerfreundes zu verdanken, der meinte, ich müsse seinen Lieblingsverlag unbedingt kennenlernen, und mich schließlich auch dankenswerterweiser mit dem Auto mitnahm. Gegen 18:30 Uhr wurden wir und schätzungsweise zwanzig weitere Interessierte von Franziska Hedrich (Pressesprecherin) begrüßt und der Verleger Joachim Unseld ließ es sich nicht nehmen, uns persönlich mit Getränken zu …

Fehlkauf, Doppellieferung, Leseexemplar

Drei Bücher warten auf neue Leser und das hat drei Gründe: „Ich bin gleich da“ war leider ein Fehlkauf. Gut besprochen war es dennoch kein Buch für mich. Abbruch nach 80 Seiten. „Elias & Laia“ wurde doppelt geliefert, aber kann definitiv nur einmal besprochen werden. „Die Frau am See“ lag dem Rowohlt-Vorschaupaket bei. Kein Kinder- und Jugendbuch, weshalb ich es gerne weitergebe. Bist du an einem Titel interessiert und kannst mir vielleicht ein Buch im Tausch (gerne auch KEIN Kinder- und Jugendbuch 😉 ) anbieten, dann hinterlasse mir einen Kommentar und teile mir mit, welches Buch du gerne hättest und was du im Tausch* anbieten kannst. Aufgrund der Portokosten versende ich nur an Postadressen innerhalb Deutschlands. * Auf meinem Wunschzettel stehen u.a. noch folgende Bücher: Panthertage, Straße der Achttausender, Der Geiger, Das achte Leben, Neun Tage, Mittelstadtrauschen, Die Schuld der anderen, The Gatekeepers, Driver, Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra