Das Netz, Flüchtlingshilfe
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Bücher, nicht Boote.

Heute möchte ich euch auf eine ganz besondere Aktion der Initiative Autoren helfen aufmerksam machen!

Die Initiative Autoren helfen

Seit sechs Monaten ist Autoren helfen nun aktiv – eine Initiative, die mittlerweile von über 100 deutschsprachigen AutorInnen auf unterschiedlichste Weise gelebt wird. Dank ihres  unermüdlichen Einsatzes wurden bereits über 14.000 Euro an Spenden eingenommen und an Helferteams in Idomeni weitergegeben. Neben der Sammlung von Spenden wurden aber auch Offline-Aktionen wie Tandem-Lesungen, Deutschunterricht, Fahrradunterricht, Patenschaften fürs tägliche Leben und vieles mehr ins Leben gerufen. Es wurde über die aktuelle Situation geschrieben, Stimmen für Toleranz gesammelt und nach und nach auf auf der Webseite  veröffentlicht.

Bücher, nicht Boote.

Mit der Aktion „Bücher, nicht Boote“ will die Initiative auf die Arbeit der Flüchtlingspaten Syrien e.V. aufmerksam machen und neue Patenschaften für diese gewinnen. Für diesen Zweck rufen „Autoren helfen“ eine Bücherflat (sowohl Kinder- und Jugendbuch als auch Belletristik) ins Leben.

Jeder, der am 14. Juni 2016 eine Patenschaft für 10 Euro pro Monat bei einer Mindestlaufzeit von einem Jahr bei den Flüchtlingspaten Syrien e.V. abschließt, bekommt pro Monat ein signiertes Buch nach Hause geschickt.

Dafür am 14. Juni! einfach auf die Webseite Flüchtlingspaten Syrien e. V. gehen. Dort findet ihr rechts einen grauen Kasten. Hier könnt ihr einen monatlichen Betrag ab 10 Euro einsetzen und eine Patenschaft abschließen. Bitte in der Nachricht den Vermerk „Bücher, nicht Boote“ dazu schreiben. So wird sichergestellt, dass eure Mailadresse der Aktion zugeordnet und an Autoren helfen weitergeleitet werden kann.

Mehr über Flüchtlingspaten Syrien e. V.

Diese Initiative ist in Deutschland einzigartig, denn sie schafft es von Krieg und IS bedrohte Menschen aus Syrien auf legalem und sicherem Weg nach Deutschland zu holen. Per Flugzeug. Insgesamt 104 Menschen – darunter Kinder, Kranke, alte Menschen, für die die Flucht übers Mittelmeer lebensgefährlich geworden wäre – sind von den Flüchtlingspaten Syrien e. V. bisher sicher von Beirut nach Berlin ausgeflogen worden oder durchlaufen gerade den Prozess.

Wie funktioniert das?

Das System der Flüchtlingspaten Syrien basiert auf zwei Säulen. Per Verpflichtungserklärung verpflichtet sich ein deutscher Bürger für einen syrischen Menschen alle finanziellen Kosten zu übernehmen, bis dieser sich selbst versorgen kann. Bisher bedeutete eine Verpflichtungserklärung ein sehr hohes Risiko, da sie tatsächlich bis zum Lebensende des hereingeholten Menschen galt. Nun wurde dies im neuen Integrationsgesetz auf Betreiben der Kirchen und der Justiz auf 5 Jahre verkürzt. Damit wird das, was die Flüchtlingspaten Syrien e. V. als einzige Initiative in größerem Umfang und als letzten gangbaren Weg nach Deutschland ermöglichen – Menschen mit Verpflichtungserklärungen aus dem Krieg hierher holen – gerade überraschend ein bisschen leichter. Es nimmt vielen Menschen, die noch gezögert haben, die Angst vor der „Unendlichkeit“ ihrer Unterschrift. Prompt spüren die Flüchtlingspaten Syrien e.V., dass erste Zögernde sich zu einem „Ja“ entschließen und die lange Warteliste Verzweifelter in Yarmouk und Aleppo nach und nach kürzer werden könnte. Sie könnte es, wenn auch die zweite Säule ihres Systems gewährleistet ist: die Finanzierung. Um möglichst viele Bürger zu finden, die bereit sind, eine Verpflichtungserklärung zu unterschreiben, haben die Flüchtlingspaten Syrien e.V. einen Pool gegründet, von dem sie alle anfallenden Kosten für die hereingeholten Menschen bezahlen. So wird das finanzielle Risiko für die Verpflichtungsgeber auf Null reduziert. Monatliche Patenschaft ab 10 Euro machen das möglich. 400 Euro im Monat bedeuten: ein Mensch kann aus Syrien gerettet werden. Bisher haben 2.173 Menschen eine monatliche Patenschaft übernommen.

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