Monate: Februar 2016

Vom „Ich bin dann mal weg“-Phänomen im Netz

Regelmäßig befällt sie mich, die lähmende Müdigkeit im Netz, die von vielen einfach nur als Social-Media-Müdia bezeichnet wird. In dieser Zeit habe ich weder Lust zu bloggen noch reizt es mich, bei Facebook zu kommentieren oder Tweets abzusetzen. Ich habe schlichtweg das Gefühl, nichts Erbauliches zum allgemeinen Netzgemurmel beitragen zu können und lasse es deshalb gleich bleiben. Mit diesem Gefühl befinde ich mich übrigens in bester Gesellschaft wie ich unlängst bei Facebook feststellen konnte, auch wenn es sich bei Annette Schwindt und Christa Goede eher um eine Blogkrise als um eine globale Social-Media-Krise handelt. Seit einiger Zeit aber entdecke ich eine andere Bewegung im Netz, die ich im Titel dieses Beitrags als „Ich bin dann mal weg“-Phänomen bezeichnet habe. Hierbei handelt es sich um aktive Blogger und leidenschaftliche Nutzer verschiedenster sozialer Netzwerke, die sich auf unbestimmte Zeit und manchmal auch ganz aus dem Netz verabschieden. Von den vielen „Ich verzichte in der Fastenzeit auf Facebook und Twitter“-Menschen will ich erst gar nicht reden. Aber wie kommt es dazu, dass Blogger, die in Deutschland bekanntlich kein …

Mein #12von12 im Februar

Wie gut, dass es Twitter gibt, denn da erinnerte mich Nina bereits um 6:00 Uhr morgens, dass #12von12-Tag ist: https://twitter.com/hauptsachebunt/status/698008832274862081 Da es sich beim 12. Februar dieses Mal um einen Freitag handelte und ich mir ohnehin allerhand vorgenommen hatte, war ich frohen Mutes, dieses Mal eine Dokumentation meines Tages in 12 Fotos zu schaffen. Was es damit auf sich hat, habe ich in meinem Blogbeitrag #12von12 – mein erstes Mal! bereits erläutert. Und so sah der gestrige 12. in 12 Bildern aus: Wie immer startete ich meinen Tag mit zwanzig Minuten Yoga (dieses Mal nicht im Bild) und der anschließenden Tasse Kaffee im Bett. Zum Frühstück gab es einen leckeren Smoothie, der mittlerweile auch schon zum Leo’schen Morgenritual gehört. Freitags ist neben der Schule immer Markt und so kamen die Jungs in den Genuss des Mamataxis und ich konnte gleich ein paar Besorgungen nebst Tulpeneinkauf erledigen. Bei meinem anschließenden Halt auf dem Aldi-Parkplatz lachte mich der Hahn vom Kirchturm herunter an. Zur Frühstückspause gab es das weltbeste Hörnchen und einen Kaffee und anschließend wurden fleißig …

„Hinter uns mein Land“

Ich möchte euch heute von Herzen ein Video empfehlen. „Hinter uns mein Land“ ist ein Poetry-Slam, den die Gründer der RebellComedy, Babak Ghassim und Usama Elyas, Weihnachten 2015 vortrugen und auf YouTube veröffentlichten. Selten hat mich ein literarischer Vortrag derart unvorbereitet getroffen und zutiefst bewegt. Seine Botschaft ist klar und erzeugt durch das Format des Poetry Slam eine unglaubliche Intensität. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr fünf Minuten Zeit für dieses Video aufbringen könntet. Links: RebellComedy keschmesch