Tag: 29. Oktober 2015

Patenfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gesucht!

Laut einem Artikel der Welt könnten dieses Jahr bis zu 30.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Eine unglaubliche Zahl und eine ebenso unglaubliche Herausforderung für die Jugendämter, die für die Inobhutnahme der Jugendlichen zuständig sind. Am 1. November tritt zudem das geänderte Kinder- und Jugendhilfegesetz in Kraft, dass die Minderjährigen wie bereits die Erwachsenen zuvor nach dem Königsteiner Schlüssel auf die Bundesländer verteilt. Das bedeutet zum einen natürlich eine Entlastung der Großstädte, die die Kinder und Jugendlichen zum Teil in Hotels unterbringen müssen, zum anderen aber auch eine Herausforderung für die etwa 600 Jugendämter im Land, die in den meisten Fällen den Amtsvormund stellen. Zur Zeit leben 36 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Solingen, einige von ihnen in der Clearinggruppe des Jugendheims Halfeshof. 95 % der Minderjährigen sind Jungen, die mit der Hoffnung auf ein besseres Leben von ihren Eltern auf den lebensgefährlichen Weg nach Europa geschickt wurden. Hier angekommen, übernimmt das Jugendamt vor Ort ihre Betreuung. In einer Clearingphase, die zwischen 3 bis 6 Monaten dauert, werden verschiedenste Fragen (Herkunft, Alter, Gesundheitszustand, Traumata, eventuelle …

Niemand kann immer ein Held sein

Niemand kann immer ein Held sein, aber jeder kann immer ein Mensch sein. Jüdisches Sprichwort Ich glaube es ist an der Zeit, Missverständnisse bezüglich gewisser Superkräfte, die mir derzeit angedichtet werden, auszuräumen. Ein und für alle mal: ich bin weder eine Powerfrau noch haben meine Tage 36 Stunden. Ich koche mit Wasser, wie alle anderen auch. Ich bin – so könnte man es in Verwendung des obigen Sprichworts ausdrücken – einfach nur ein Mensch. Ein kleiner zugegebenermaßen, aber weder nach der Geburt in einen Topf mit Zaubertrank gefallen noch von der Königin der Amazonen aus Lehm geformt. Als ganz normaler Mensch versuche ich, in diesen – nennen wir sie mal herausfordernden – Zeiten dort zu helfen, wo gerade Hilfe benötigt wird und mich mit dem, was ich eh tagtäglich tue, nämlich vor dem Computer zu sitzen, nützlich zu machen. So entstehen manche Ideen ganz nebenbei und Linklisten wachsen, ohne meine tägliche Arbeit großartig zu behindern. Selbstverständlich sind ein paar zusätzliche Termine dazu gekommen, die meine Freizeit etwas reduzieren, aber letztlich fallen sie nicht groß ins …