Heimat
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Zwei ganz unterschiedliche Etappen

Bevor es Sonntag erneut auf den Klingenpfad geht, muss ich noch schnell über meine letzten beiden Etappen, die kaum unterschiedlicher hätten ausfallen können, berichten.

klingenpfad19Die sechste Etappe meiner Solingen-Umrundung führte mich und meinen ältesten Sohn Anfang August von Unterburg nach Höhrath. Aufgrund der Höhenlage erwartete ich spektakuläre Aussichten und wurde nicht nur in dieser Hinsicht enttäuscht. Obwohl man Schloss Burg auf der Anhöhe fast umrundet, gibt es nur einmal einen sehr entfernten Blick auf das Schloss und auch sonst lässt die dichte Bewaldung keine großen Blicke in die Ferne zu.

Zudem ist die Wegbeschaffenheit sehr unterschiedlich, der Abstieg zum historischen Luhnshammer am Eschbach mit glitschigen Steinen und Wurzeln auf einer Breite von vielleicht 60 cm war das bislang gefährlichste Stück auf dem Klingenpfad, das wir auch leider nicht ohne Blessuren hinter uns ließen. Hier ist gutes Schuhwerk mit Profilsohle unerlässlich.

Vermutlich hätte uns der Pausenplatz „Alter Fritz“ an der kleinen Straße Hummelsburg mit seinem Panoramablick von Köln bis Schloss Burg für alles entschädigt, hätten wir uns nicht einen sehr diesigen Tag ausgesucht.

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So bleiben uns diese 10 km des Klingenpfads, die wir in zweieinhalb Stunden meisterten, eher als unspektakulär in Erinnerung.

Schon zwei Wochen später wurden Schusters Rappen erneut gesattelt und Etappe sieben, die von Höhrath nach Glüder führte, schickte sich an neben Etappe fünf eine der schönsten Strecken des Klingenpfads zu werden.

klingenpfad21Breite Wege, die sich auch für Fahrradfahrer und Kinderwagen eignen, führen den Wanderer an den östlichen und südlichen Wasserarmen der Sengbachtalsperre vorbei. Regelmäßig gibt es von den Anhöhen herunter eindrucksvolle Blicke aufs Wasser und in die Ferne.

Auch wenn die Sperrmauer nicht mehr Teil des Klingenpfads ist, sollte man sich diesen kleinen Abstecher nicht entgehen lassen.

Nach 2 Stunden und 15 Minuten und mit 9 erwanderten Kilometern in den Gliedern erreichten wir schließlich Glüder.

Nun fehlen nur noch gut 20 km zur vollständigen Umrundung meiner Heimatstadt.

 

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