Monate: September 2015

Zwei ganz unterschiedliche Etappen

Bevor es Sonntag erneut auf den Klingenpfad geht, muss ich noch schnell über meine letzten beiden Etappen, die kaum unterschiedlicher hätten ausfallen können, berichten. Die sechste Etappe meiner Solingen-Umrundung führte mich und meinen ältesten Sohn Anfang August von Unterburg nach Höhrath. Aufgrund der Höhenlage erwartete ich spektakuläre Aussichten und wurde nicht nur in dieser Hinsicht enttäuscht. Obwohl man Schloss Burg auf der Anhöhe fast umrundet, gibt es nur einmal einen sehr entfernten Blick auf das Schloss und auch sonst lässt die dichte Bewaldung keine großen Blicke in die Ferne zu. Zudem ist die Wegbeschaffenheit sehr unterschiedlich, der Abstieg zum historischen Luhnshammer am Eschbach mit glitschigen Steinen und Wurzeln auf einer Breite von vielleicht 60 cm war das bislang gefährlichste Stück auf dem Klingenpfad, das wir auch leider nicht ohne Blessuren hinter uns ließen. Hier ist gutes Schuhwerk mit Profilsohle unerlässlich. Vermutlich hätte uns der Pausenplatz „Alter Fritz“ an der kleinen Straße Hummelsburg mit seinem Panoramablick von Köln bis Schloss Burg für alles entschädigt, hätten wir uns nicht einen sehr diesigen Tag ausgesucht. So bleiben uns …

Im Gespräch mit Hannelore Kraft

Wer mir vor einem Monat prophezeit hätte, dass ich heute Hannelore Kraft treffen würde, dem hätte ich wohl gepflegt einen Vogel gezeigt.  – So kann man sich irren! Erst gestern erhielt ich die Einladung zum Gespräch mit der Ministerpräsidentin von NRW und freute mich sehr, zum Kreis der rund fünfzehn in der Flüchtlingshilfe tätigen Ehrenamtler zu gehören, denen Frau Kraft und ihre aus Solingen stammende Vertreterin Sylvia Löhrmann ihren Dank aussprachen. Nach ihrem Gang über den gerade stattfindenden Zöppkesmarkt (das ST berichtete) nahmen sich die beiden Politikerinnen ausreichend Zeit für die in ganz verschiedenen Bereichen tätigen Ehrenamtler. Presse und Öffentlichkeit waren nicht zugelassen und so entwickelte sich in den Räumlichkeiten des Jump In zügig eine angenehme Atmosphäre, in der jeder Anwesende von seinem Einsatzgebiet, aber auch von Schwierigkeiten berichten konnte. Bei Getränken und Eistorte wurde noch vor Ort versucht, Probleme auf „kleinem Dienstweg“ zu lösen, für größere Hindernisse wechselten sogar Visitenkarten ihre Besitzer. Kraft und Löhrmann vermittelten allen Anwesenden – stellvertretend für die vielen zur Zeit ehrenamtlich Tätigen – große Wertschätzung und zeigten ebenso großes …