Der Alltag, Heimat
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Vom Engelsberger Hof bis nach Gräfrath

Am Pfingstsamstag startete ich mein Projekt „Klingenpfad“, über die Idee dahinter und meine erste Etappe berichte ich hier.

Wie gut, dass das Wetter und die Familie mitspielten, denn so konnte ich am langen Pfingstwochenende gleich noch zwei weitere Etappen in Angriff nehmen.

Klingenpfad – Teil 2

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Die zweite Etappe

Unsere zweite Etappe (in der Freizeitkarte als Etappe 8 angegeben) führte meinen mittleren Sohn und mich vom Engelsberger Hof in der Ohligser Heide zur Heidberger Mühle im Ittertal.

Startpunkt der 8 km langen Wanderung war der Wanderparkplatz in der Ohligser Heide. Der gut ausgeschilderte Weg führte uns zunächst ein Stück durch die Heidelandschaft, vorbei am Freibad. Am Hermann-Löns-Weg verließen wir das Waldgebiet.

Ab hier ging es eine Weile an wenig befahrenen Straßen durchs Ohligser Unterland bevor wir am Ende der Lübecker Straße das Lochbachtal erreichten. Dieses überquerten wir jedoch nur, liefen durch die Hofschaften Maubes und Wilzhaus und erreichten kurz hinter dem Caspersbroicher Schloss das Ittertal.

Entlang der Itter, die hier gleichzeitig Stadtgrenze zur Nachbarstadt Haan ist, schlängelte sich der zum Teil recht schmale Weg bis hin zum Ausflugslokal Heidberger Mühle, die bereits auf Haaner Stadtgebiet liegt. Bei bestem Wanderwetter ließen wir uns auf der Außenterrasse nieder, genossen unser Getränk und wurden nach der knapp 2-stündigen Tour abgeholt.

Klingenpfad – Teil 3

Der Pfingstmontag zeigte sich wettertechnisch zunächst einmal von seiner feuchten Seite. Dies sollte uns (auf diesem Teilstück wurde ich von meinem Mann begleitet) jedoch nicht abhalten, die dritte Etappe in Angriff zu nehmen. Sie führte uns von der Heidberger Mühle im Ittertal zum historischen Gräfrather Marktplatz. Zwar sind Start- und Zielpunkt von Ohligs auch einigermaßen mit dem Bus zu erreichen, jedoch entschieden wir uns – auch angesichts des Feiertagfahrplans – ein Auto am Ziel zu parken.

Was sich auf dem gestrigen Ittertal-Teilstück schon ankündigte, setzte sich heute entlang der Itter fort: Es wurde etwas hügeliger, da der Klingenpfad nicht unmittelbar neben dem Bach sondern ein wenig den Hang hinauf verläuft. Nach einigem auf und nieder erreichten wir hinter der Bausmühlenstraße wandertechnisch gesehen „Neuland“. Immer noch an der Itter entlang näherten wir uns auf unbekannten Wegen Gräfrath.

Rechts und links ging es einigermaßen steil bergauf, der Weg hielt sich jedoch recht beständig auf etwa 170 Höhenmetern wie ich später auf der Wanderkarte, die auch dieses Mal Zuhause blieb, feststellen konnte. Hinter dem Städtischen Parkfriedhof in Gräfrath stießen wir auf die Korkenziehertrasse, die wir kurz unterquerten, die Bundesstraße 224 überquerten und geradewegs auf den historischen Ortskern von Gräfrath zusteuerten.

Die heutige Wanderung war mit 5 km und 1 Std. 20 Min. die bislang kürzeste, auch das nächste Teilstück über den höchsten Punkt Solingens hinunter in die Kohlfurt an der Wupper ist mit angegebenen 6 km nicht besonders lang. Mal sehen, wann es also für mich weiter geht.


Die weiteren Etappen gibt es hier!

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