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Social Media in der Verlagswelt: 2014 alles ganz selbstverständlich?

Im Juli 2010 befragte ich unter der Überschrift „Social Media: Den ganzen Tag nur twittern?“ vier Social-Media-Redakteure zu ihren täglichen Aufgaben im Verlag. Gut vier Jahre später wollte ich gerne wissen, wie sich ihre Arbeit zwischenzeitlich verändert hat und habe sie bzw. ihre Nachfolger erneut interviewt.
Dominique Pleimling ist inzwischen Cheflektor bei Eichborn in der Bastei Lübbe AG.

Wer sind Sie und für welchen Verlag arbeiten Sie?

@bastei_luebbe: Ich heiße Tina Pfeifer und arbeite seit Anfang 2010 bei der Bastei Lübbe AG im Bereich Online-PR.

@hanserliteratur: Mein Name ist Frauke Vollmer und ich arbeite als Online- und Community-Managerin in der Werbeabteilung der Hanser Literaturverlage.

@KnaurVerlag: Mein Name ist Patricia Keßler und ich arbeite seit 14 Jahren bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur in München. Dort bin ich verantwortlich für die PR für die Knaur Belletristik vom Hardcover übers Taschenbuch bis hin zum eBook.

Welches sind Ihre Hauptaufgaben im Verlag?

@bastei_luebbe: Angefangen habe ich damals, um mich hauptsächlich den wachsenden Online-Redaktionen zu widmen, da diese ja zum großen Teil völlig unabhängig vom Printprodukt existieren und arbeiten und zu der Zeit neue Anforderungen für den PR-Bereich entstanden sind. Außerdem habe ich mich gemeinsam mit dem Marketing um unsere Social Media-Kanäle gekümmert und habe den Kontakt zu Bloggern und Leser-Communities aufgebaut.
Dies sind natürlich auch heute noch meine Aufgaben. Aber mittlerweile in einem viel größeren Umfang, da wir als Unternehmen stark gewachsen sind. Bastei Lübbe hat sich vom klassischen Buchverlag immer mehr zu einem Medienunternehmen gewandelt. Wir sind nicht nur zu einer Aktiengesellschaft geworden, sondern haben auch zahlreiche Firmen und Verlage dazu gekauft. So gehört, zum Beispiel, die Designprodukte-Firma Räder inzwischen zu uns, wir haben Anteile an dem Computerspiele-Entwickler Daedalic Entertainment und der Selfpublishing-Plattform BookRix gekauft, seit September ist die Online-Shopplattform beam-ebooks.de ein Teil von uns, wir haben das Digitalgeschäft mit der Abteilung Bastei Entertainment immens erweitert und noch so viel mehr. Das lässt sich alles gar nicht aufzählen, wie sich das Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren entwickelt hat. Dadurch sind natürlich viele neue Arbeitsbereiche entstanden. Ich arbeite also nicht mehr nur mit Büchern, sondern auch mit APPs und anderen digitalen Produkten, Design-Artikeln etc..
Zum Glück habe ich mittlerweile zwei Kolleginnen, die sich gemeinsam mit mir ausschließlich um den Bereich Online-PR kümmern. Ohne die beiden (Annette Geduldig und Rebecca Hoffmann) wäre das Pensum gar nicht zu schaffen. Um es kurz zu fassen: Wir betreuen den Pressebereich unserer Website, schreiben Newsletter, telefonieren mit Journalisten, Bloggern & Nerds, verschicken Cover, Autorenfotos, Hörproben, Rezensionsexemplare, E-Books, machen Mailings, betreuen unsere Autoren und deren Agenturen, um mit ihnen gemeinsam Leserunden zu veranstalten und Online-PR-Strategien umzusetzen, posten, twittern, produzieren Online-Content in Form von Video-Interviews und Beiträgen, organisieren Veranstaltungen, machen Fotos, texten Pressemitteilungen, vermitteln Interviews und und und.

@hanserliteratur: Ich bin hauptsächlich zuständig für die Social-Media-Kommunikation des Verlags, die Verlagswebsite und verschiedene andere Autorenwebseiten, unseren monatlichen Endkunden-Newsletter, den Kontakt zu Bloggern, Onlinewerbung auf verschiedenen Plattformen, Onlineaktionen und -werbemaßnahmen für Bücher, Programme und Themen.

@KnaurVerlag: In erster Linie kümmere ich mich darum, dass die neu erscheinenden Bücher und deren Autoren von den Medien wahrgenommen werden: Print- und Onlinemedien, Hörfunk und TV. Und nicht zu vergessen: die Buchblogs. Die Zusammenarbeit mit Buchbloggern gehört seit einigen Jahren zum festen Bestandteil meiner Arbeit. Der Austausch mit den Bloggern macht mir besonders Spaß, denn er ist sehr intensiv und es haben sich schon sehr viele schöne Kooperationen ergeben. Man trifft sich regelmäßig auf den Buchmessen und bei diesen persönlichem Begegnungen bin ich immer wieder von der großen Leseleidenschaft der Blogger begeistert. Das Schöne ist, dass auch viele unbekannte Autoren von Bloggern entdeckt werden und Blogs sogar manchmal die erste „Anlaufstelle“ für (deutsche) Debütautoren sind.
Neben der Buch-PR bin ich verantwortlich für die Organisation von Leserunden und betreue seit 2009 den Verlags-Account bei Twitter.

Können Sie uns einen kurzen Einblick in den Ablauf Ihres Arbeitstages geben?

@bastei_luebbe: Der sieht tatsächlich jeden Tag anders aus. Ich maile und telefoniere viel mit Journalisten, Bloggern und Kollegen, und versuche so unserer Produkte und Autoren in den Online-Medien unterzubringen. Außerdem betreue ich unsere Social Media-Kanäle, was bedeutet, dass ich diese den ganzen Tag auf meinem Bildschirm geöffnet habe und nicht nur lese, was passiert, sondern eben auch poste, twittere und auf Anfragen reagiere. Außerdem bin ich viel unterwegs, um Online-Content zu produzieren. Erst nächste Woche geht es wieder nach London, um mit James Bowen und seinem Kater Bob Fotos und Videos zu drehen, über die sich unsere Fans ganz sicher freuen werden. So können wir den bereits vorhandenen Fans nicht nur eine Freude machen, sondern die Aufmerksamkeit für die drei Bob-Bücher sicherlich noch steigern. Oder letzte Woche war ich, zum Beispiel, in Berlin und habe zu unserer John Sinclair-Hörspielreihe einen „Hinter den Kulissen“-Dreh im Tonstudio betreut. Kein Tag ist also wie der andere, sondern immer wieder aufs Neue spannend.

@hanserliteratur: Meistens beginne ich den Tag mit einem Blick auf die Social-Media-Kanäle. Gibt es eilige Anfragen oder Kommentare, die beantwortet werden wollen? Was gibt es Neues in den Blogs und Onlineredaktionen? Dann schaue ich, was auf der Website aktualisiert werden muss und ob alles so funktioniert wie es funktionieren soll. Jeden Mittwochvormittag verschicke ich außerdem unsere Box-Letter mit der jeweils aktuellen Hanser-Box-Neuerscheinung und natürlich werden die E-Mails bearbeitet. Regelmäßig finden am Vormittag Besprechungen und Treffen mit Kollegen statt. Die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen ist sehr eng, weil ich bei meiner Arbeit unbedingt auf Informationen aus allen Bereichen angewiesen bin. Dann werden Onlineprojekte geplant und durchgeführt, Werbemaßnahmen umgesetzt, Newsletter und Redaktionspläne erstellt usw. Nicht zu vergessen der regelmäßige Blick auf die Social-Media-Kanäle, den ganzen Tag über. Bei allen diesen regelmäßigen To dos, bleiben die Tage glücklicherweise trotzdem meistens unvorhersehbar und nicht selten wird meine Planung über den Haufen geworfen, weil etwas Unerwartetes passiert. Besonderen Spaß machen außerdem natürlich besondere Projekte wie der Relaunch unserer Website, der mich in diesem Jahr durch den Sommer begleitet hat.

@KnaurVerlag: Die Frage nach dem Ablauf eines Arbeitstages wird oft gestellt. Bevor ich mit der eigentlichen Arbeit beginne, sind die zehn Minuten in der Küche beim Latte Macchiato mit meiner lieben Kollegin Pflicht. Danach checke ich Emails, beantworte Anfragen von Journalisten, Bloggern und Lesern und schaue, was sich bei Twitter getan hat. Newsletter und Pressetexte erstellen, mit Autoren die Pressestrategie zum Buch besprechen, an Arbeits- und Strategiemeetings teilnehmen, die neuesten Pressenews für unsere Vertreter zusammenstellen – all das steht in dieser Reihenfolge zwar nicht nicht jeden Tag an, gibt jedoch einen ganz guten Überblick darüber, wie der Tag in einer Presseabteilung aussieht bzw. aussehen kann. Aber nicht selten kommt doch alles anders, als man denkt.

Welche Social-Media-Kanäle werden von Ihrem Verlag hauptsächlich genutzt?

@bastei_luebbe: Wir konzentrieren uns stark auf Facebook, da wir hier den größten Teil unserer Zielgruppe erreichen. Wir sind aber auch auf Twitter, YouTube, Google+, Instagram und Pinterest vertreten.

@hanserliteratur: Wir nutzen hauptsächlich Facebook, Twitter, YouTube und Google+. Auf diesen Kanälen sind wir nicht nur als Verlag vertreten, auch viele unserer Autoren sind dort aktiv. Im Moment überlegen wir, wie und wo wir unsere Social-Media-Aktivitäten noch ausbauen können. Mal schauen, was das neue Jahr so bringt.

@KnaurVerlag: Wir nutzen in erster Linie Facebook und Twitter. Die Kanäle werden aber von unterschiedlichen Kollegen im Haus betreut. Das heißt, es gibt niemanden, der ausschließlich für den Bereich Social Media zuständig ist. Getwittert wird in der Presse (@Knaurverlag), unsere Facebook-Seiten werden vom Marketing (Verlagsgruppe Droemer Knaur) und Lektorat (feelings – emotional eBooks) betreut.

Was glauben Sie, wieviel Zeit Sie für die reine Kommunikation in den Social-Media-Kanälen investieren?

@bastei_luebbe: Das lässt sich gar nicht so genau sagen, da wir ja allein in unserer PR-Abteilung mittlerweile zu dritt die Kanäle betreuen. Darüber hinaus wird der Bereich Social Media auch bei uns im Marketing von mehreren Kolleginnen gepflegt. Denn während wir PRlerinnen den redaktionellen Content (Interviews, Fotos etc.) liefern und verbreiten, kümmert sich das Marketing bei uns um große Gewinnspiel-Aktionen und Produktinformationen.

@hanserliteratur: Das ist sehr schwer zu quantifizieren. Die Social-Media-Kanäle sind permanente Tagesbegleiter, die Seiten immer geöffnet und wenn auch ich nicht immer etwas poste, schaue ich doch jede Stunde wenigstens kurz mal drauf, um zu sehen, was sich gerade so tut. Dazu kommt, dass sich Social-Media-Kommunikation nicht in klassische Arbeitszeiten packen lässt und wir die Seiten auch am Abend und am Wochenende nicht unbeaufsichtigt lassen können, zumal wir die Erfahrung gemacht haben, dass wir dann nochmal ganze andere User erreichen als werktags. Auch das Erstellen von Content (Texte, Bilder, Filme) nimmt bei mir und meinen Kollegen relativ viel Zeit in Anspruch, vor allem, weil wir viele Inhalte inzwischen ausschließlich für Social Media produzieren. Für die planbaren Themen haben wir dazu einen Redaktionsplan, aber es gibt natürlich auch immer wieder spontane Ereignisse (etwa wenn ein Autor im Verlag vorbeischaut) die dann kurzfristig eingeplant werden müssen.

@KnaurVerlag: Für Twitter ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde täglich, nicht eingerechnet die Zeit außerhalb der Arbeitszeit. Twittern am Abend oder am Wochenende gehört heute einfach dazu, es gibt da kein „nine to five“.
Meine Kollegin im Marketing betreut – neben einigen anderen Aufgaben – hauptberuflich unsere Facebook-Seite und ist daher auch zeitlich deutlich mehr eingebunden. Und die Lektoratskollegin, die die feelings-Seite betreut, wird sicher auch etwas öfter online sein.

Was hat sich seit unserem letzten Interview vor vier Jahren signifikant geändert (Arbeitsweise, Umfeld etc.)?

@bastei_luebbe: Viel. Wirklich sehr viel. Wie gesagt, bereits durch den Wachstum unseres Unternehmens habe ich heute mit einer viel größeren Produktpalette zu tun. Außerdem hat sich der Social Media-Bereich stark entwickelt. Während wir vor vier Jahren gerade mal auf drei Plattformen (Facebook, Twitter und YouTube) vertreten waren, sind es heute sechs Plattformen mit zum Teil mehreren Kanälen bzw. Seiten (Kinder- und Jugendbuch, Audio usw.). Außerdem gibt es immer mehr Literatur- und Bücher-Blogger. Das fällt mir immer wieder auf. Vor ein paar Jahren, waren es ein paar wenige, mit denen wir im ständigen Kontakt standen. Jetzt sind es mehrere Hundert, die sich in unserer Blogger-Datenbank registriert haben. Das ist eine schöne Entwicklung, bedeutet aber auch mehr Arbeitsaufwand. Denn wir versuchen auch viele Veranstaltungen nur für Blogger umzusetzen: Meet & Greets mit unseren Autoren, Bloggertreffen und -aktionen.

@hanserliteratur: Das letzte Interview haben Sie mit meiner Vorgängerin Nina Reddemann geführt, die inzwischen wieder bei Hanser arbeitet und zwar verlagsübergreifend (Literatur- und Fachverlag) als Audience Development Managerin. Nicht zuletzt ihre Stelle zeigt, wie sehr sich der Onlinebereich bei Hanser in den letzten vier Jahren weiterentwickelt hat und ausgebaut wurde. Auch im Onlinemarketing der Literaturverlage arbeiten mittlerweile zwei Personen. Meine bisherige Kollegin hat uns leider vor kurzem verlassen, aber im neuen Jahr gibt es wieder Unterstützung im Onlineteam. Dazu kommt, dass der Bereich im gesamten Verlag mittlerweile deutlich stärker im Fokus steht. Die Verzahnung und Zusammenarbeit mit den Abteilungen ist viel enger geworden. Mit der Hanser Box haben wir in einem abteilungsübergreifenden Team ein spannendes digitales Projekt an den Start gebracht. Die Zusammenarbeit mit Bloggern hat sich deutlich intensiviert. E-Book-Marketing hat an Bedeutung gewonnen und Online-Marketing ist längst selbstverständlicher Teil der Kampagnen. Auch die Autoren nutzen das Social Web stärker als noch vor vier Jahren. Viele bewegen sich mittlerweile ganz selbstverständlich darin, haben ihre Facebook- und Twitteraccounts, betreiben ihr eigenes Blog oder bloggen auf Plattformen wie dem kürzlich gestarteten Zeit-Online-Projekt „Freitext“.

@KnaurVerlag: 2010 war ja das Jahr, in dem Twitter ein sehr starkes User-Wachstum verzeichnet hat. Viele Medien, Verlage, Blogger und Privatmenschen haben Twitter als Kommunikationskanal für sich entdeckt. Zu dieser Zeit habe ich deutlich mehr Zeit in Twitter investiert als heute und bin zudem regelmäßig zu den Twittagessen oder zum Twittwoch gegangen. Mein Eindruck ist aber, dass sich in den letzten Jahren die Kommunikation zwischen Lesern und Verlagen sehr stark auf Facebook verlagert hat. Auch findet man heute mehr Autoren bei Facebook als bei Twitter. Persönlich bin ich aber immer noch von Twitter begeistert. Ich mag es, dass man sich kurz und knapp halten muss. In nur 140 Zeichen kann zum Teil ganz schön viel Botschaft stecken. Ich bin ein großer Fan der Twitter-Perlen, die kressreport.de täglich veröffentlicht.

Welcher Wunsch sollte sich in Zusammenhang mit Ihrer Arbeit noch erfüllen?

@bastei_luebbe: Das ist eine schwierige Frage. Ich bin auf Grund der Vielfalt, die mein Job bei Bastei Lübbe mit sich bringt, eigentlich sehr zufrieden, weil es immer spannend bleibt. Manchmal wünsche ich mir vielleicht einfach nur mehr Zeit, um allen gerecht zu werden. Nicht nur den Autoren, sondern auch den Bloggern, Journalisten und genauso den Kollegen. Aber sich mehr Zeit zu wünschen tut man ja eh immer, ob im Privaten oder im Beruflichen. 🙂

@hanserliteratur: Es soll so spannend weitergehen, wie in den letzten vier Jahren (woran ich aber keinen Zweifel habe). Ich wünsche mir, dass wir im Verlag den guten digitalen Weg, den wir eingeschlagen haben, weiter ausbauen können, dass wir in den nächsten Jahren noch stärker abteilungsübergreifend daran arbeiten und es auch weiterhin viele innovative Ideen und Projekte gibt – sowohl hier im Verlag als auch in der gesamten Branche. Dann freue ich mich auf das nächste Interview im Jahr 2018.

@KnaurVerlag: Die Pressearbeit hat sich in den vergangenen Jahren ja schon sehr stark verändert, ist viel digitaler geworden. Ich bin sehr gespannt, was die nächsten Jahre an Veränderungen bringen. Ich würde mir wünschen, dass die Medien und auch Buchhändler noch stärker unsere Angebote wie Autorenfilme, Video-Interviews oder Podcasts in ihre Arbeit einbinden. Was Twitter angeht, wünsche ich mir, dass dieses unsägliche „Morgähn“ aus der Timeline verschwindet. 🙂

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Tina Pfeifer – @bastei_luebbe
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