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PM: Die Gewinner des Meefisch 2013 stehen fest

Pressemitteilung. Marktheidenfeld, 7. Dezember 2013

Zum fünften Mal hat die Stadt Marktheidenfeld in diesem Jahr den Bilderbuchillustrationspreis Der Meefisch vergeben und damit das beste noch unveröffentlichte Bilderbuchprojekt im deutschsprachigen Raum mit 2000 Euro, einer Ausstellung und der Veröffentlichung im Würzburger Kinder- und Jugendbuchverlag Arena belohnt.

meefischsiegerFreuen darf sich die 34jährige Katrin Oertel, die an der Fachhochschule für Design in Münster Illustration, Kinderbuchillustration und Buchgestaltung studiert hat. Als selbstständige Illustratorin und Grafikerin lebt und arbeitet sie inzwischen mit Mann und Hund auch dort. Ihr Projekt „Wenn Katzen ratzen“ überzeugte die sechsköpfige Jury und schlug die 151 eingereichten Wettbewerbsbeiträge aus dem Feld. Mit Acryl, Aquarell, Buntstiften und Collagen erzählt sie, was einer Katze zustößt, während sie schläft. Die Collagenhintergründe und Muster stellt Oertel aufwendig am PC her. „Total glücklich“ sei sie über den Preis – er ist eine Anerkennung für sie, die schon mehrfach am Meefisch-Wettbewerb teilgenommen und es unter die zehn besten und damit in die Ausstellung geschafft hatte. Dem Text hat der Kinderbuchautor und Kabarettist Erwin Grosche den letzten Schliff gegeben.

meefischnashornDer mit 500 Euro dotierte „Publikumspreis“ geht an Julia Reyelt aus Glückstadt. Während die nach Meinung der Jury 17 besten Arbeiten im Kulturzentrum Franck-Haus ausgestellt waren, durften die kleinen Besucher aus Kindergärten und Grundschulen des Landkreises, aber auch die Erwachsenen ihr Lieblingsbilderbuch küren. 529 Ausstellungsbesucher gaben bis zum 2. Dezember ihre Stimme ab: Julia Reyelts Kinderbuch „Das kleine Nilpferd lebt in Afrika“ gewann die Gunst der Besucher. Die 1978 in Cuxhaven geborene Reyelt mit Abschluss als Illustrationsdesignerin liebt Tiere und Farben, wie auch ihr Siegerprojekt „Das kleine Nashorn“ zeigt. Darin beschreibt die Illustratorin das Leben der Nilpferde in der afrikanischen Savanne aus Sicht eines kleinen Nashorns, das noch nicht so lange auf der Welt ist und alles um es herum neugierig wahrnimmt und bestaunt. Die Ausstellung war sechs Wochen lang in kindgerechter Form und mit pädagogischer Begleitung präsentiert worden.

Ein Novum in diesem Jahr: die Jury hat weitere drei Beiträge mit einer „lobenden Erwähnung“ hervorgehoben. Damit dürfen sich auf ein besonderes Augenmerk der Öffentlichkeit freuen: Claudia Meitert, Regensburg: „Moses macht mal Licht“; Peter Engel, Regensburg: „Besuch bei Opa Schmitt – Eine Reise mit dem Fahrrad“; Benjamin Dammers, Köln, lebt in Nordschweden: „Per der Bär“.

Quelle: Schwindtkommunikation

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