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Acht Lesungen in neun Monaten – ein Rückblick

Im Januar 2012 fand die erste Wohnzimmerlesung im Hause Leo statt. Knapp zwei Jahre und 15 Lesungen später geht es jetzt in die Winterpause. Neue Lesungen für 2014 sind noch nicht in Planung, aber wie ich mich kenne, wird sich der Kalender am Ende wie von selbst füllen.

In diesem Jahr habe ich es auf beachtliche acht Lesungen gebracht, wovon zwei Lesungen explizit für Kinder waren. Gleich im März gab es das erste Highlight, denn Gerd Ruebenstrunk beehrte den roten Ohrensessel mit einer Buchpremiere und las aus dem damals noch gar nicht erschienenen „Assassino“. Im April konnte ich mich über eine Wiederholungstäterin freuen. Gina Mayer, mit der das Abenteuer „Wohnzimmerlesung“ 2012 begann, nahm erneut im Wohnzimmer Platz um aus „Das Maikäfermädchen“ zu lesen. Im Mai gab es dann – nach der Adventslesung des Vorjahres – erneut eine Nachmittagslesung für Kinder. Frank Schmeißer kam mit seinen „Schurken“ aus Köln vorbei und erheiterte Jung wie Alt. Im Juni ging es mit Antje Szillat weiter, die extra aus Hannover angereist war, um uns ihr Jugendbuch „Die Tiefen deines Herzens“ vorzustellen. Wohnzimmerlesung2Kurz vor den Sommerferien brachte Rüdiger Bertram nicht nur „Rosendorfer muss dran glauben“ und „Norden ist wo oben ist“ mit, sondern hatte auch noch eine Lauchstange, eine Klingel und einen Knochen zu Demonstrationszwecken im Gepäck. Ich verrate aber nicht wofür 😉 Nach den Sommerferien ging es im September mit einer außergewöhnlichen Lesung weiter. Maren Gottschalk brachte ihr Buch „Jenseits von Büllerbü“ mit und zeigte den begeisterten Zuhörern, dass man auch mit einer Biografie (in diesem Fall über Astrid Lindgren) die Zuschauer begeistern kann. Der Oktober stand dann ganz im Zeichen der Buchmesse bevor wir im November gleich mit zwei Krachern zum Finale ansetzten. Am 22. November ist unser Wohnzimmer dann tatsächlich an seine Kapazitätsgrenzen gekommen als Kerstin Gier aus ihrem Jugendroman „Silber“ las. Aber auch die Advents-Kinderlesung mit Antje Szillat, die nur eine Woche später stattfand, war mit 23 Kindern und 12 Erwachsenen kaum weniger gut besucht.

Ich möchte auf diesem Wege allen Autorinnen und Autoren danken, die sich auf das Abenteuer „Wohnzimmerlesung“ eingelassen haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie alle ebenso viel Spaß wie die Zuhörer und die Gastgeber hatten. Danke auch an alle Gäste. Viele von ihnen sind mittlerweile zu Freunden geworden und packen oft helfend mit an, wenn ich aufgrund der Abwesendheit meines Mannes mal wieder eine Lesung alleine stemmen muss. Danke lieber Patrick, für das unermüdliche Zubereiten der Lesungs-Panna-Cotta, für viele tolle Fotos und das fröhliche Ausräumen unseres  Wohnzimmers. Und last but not least, ein Dankeschön an meine drei Söhne, die sich während der Lesung immer um unsere zwei Hunde kümmern.

Ich bin gespannt, wer im nächsten Jahr im Ohrensessel Platz nehmen wird 🙂

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