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Last minute: Erdbeermarmelade mit dreierlei Zucker

DSC00458Sommerzeit ist Erdbeerzeit! Nach den wetterbedingt ziemlich heftigen Preisen für Erdbeeren im Juni, können wir uns zur Zeit über ausreichende Mengen der süßen Frucht freuen. Als Freund von Erdbeermarmelade – nicht zur auf dem Brot sondern noch viel lieber im griechischen Joghurt – war es also für mich an der Zeit, Erdbeermarmelade zu kochen.

Mittlerweile werden neben dem klassischen 1:1 Gelierzucker die Varianten 2:1 und sogar 3:1 angeboten. Aufgrund des geringeren Zuckergehalts, der aber auch für die Haltbarkeit der Marmelade zuständig ist, wird den Gelierzuckern 2:1 und 3:1 Konservierungsstoff in Form von Sorbinsäure (E200) zugesetzt. Wer also gänzlich auf Zusätze verzichten möchte – vermutlich ist die Halbwertzeit von Erdbeermarmelade ohnehin schwindend gering – sollte zum klassischen 1:1 Gelierzucker greifen.

DSC00457Ich wollte jedoch gerne einen umfassenden Gelier- und Geschmackstest machen und verwendete deshalb alle drei Gelierzucker unter gleichen Bedingungen.

Als Besitzerin eines Thermomix lag es natürlich nahe, Pürieren und Einkochen im Allrounder zu erledigen.

Zutaten:

  • 1.000 g Erdbeeren
  • Gelierzucker (1.000 g 1:1 ODER 500 g 2:1 ODER ca. 330 g 3:1)

Zubereitung:

  • Die Erdbeeren 4 Sekunden auf Stufe 4 pürieren.
  • Zucker hinzufügen und erneut 3 Sekunden auf Stufe 4 vermengen.
  • Anschließend 7 Minuten auf 100 Grad Stufe 1 aufkochen.
  • Weitere 2 Minuten auf 100 Grad Stufe 2 weiterkochen.
  • In Gläser füllen und diese sofort verschließen.

Aufgrund der geringeren Gesamtmenge bei den Gelierzuckern 2:1 und 3:1 kann die Kochzeit möglicherweise etwas reduziert werden. Die Marmelade sollte aber etwa 3 Minuten sprudelnd kochen, beim Gelierzucker 1:1 am besten 4 Minuten.

Gelier- und Geschmacksprobe:

DSC00479DSC00480Nach einem Tag im Kühlschrank ist die Marmelade mit dem hohen Zuckeranteil nicht durchgehend fest geworden. Für meinen Geschmack ist sie zu süß, die Kinder mögen sie allerdings besonders gern.

Zwischen den Gelierzuckern 2:1 und 3:1 konnte ich keine gravierenden Unterschiede feststellen. Beide Marmeladen waren gut geliert und fast schnittfest. Die Süße war in meinen Augen perfekt.

Zum Etikettieren verwendete ich übrigens die Küchenetiketten von moses.

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1 Kommentare

  1. Jürgen Reimann sagt

    Hallo Stefanie, das sieht aber lecker aus – wir machen auch gerne was mit Erdbeeren – 1:1 haben wir zuletzt in Schweden für die vorhandenen Süßkirschen nehmen müssen, weil der kleine Laden nichts anderes mehr hatte – ist uns aber auch viel zu süß gewesen – 2:1 ist für Erdbeeren schon gut – das sind aber schöne Etiketten, die muss ich mir auch mal wünschen. LG Jürgen.

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