Monate: Mai 2013

So viele Bücher, so wenig Zeit!

Der Rowohlt-Verlag meint es immer sehr gut mit mir und schickt mir neben Leseexemplaren für das Kinder- und Jugendbuch stets auch ein paar Bücher aus der Belletristik. Leider fehlt mir oft die Zeit, mich diesen ausführlich zu widmen, deshalb frage ich nun in die Runde, ob jemand Interesse an einem dieser Leseexemplare hätte. Vielleicht habt ihr ja im Gegenzug ein Tauschbuch zu bieten?  Übrigens freut sich der Verlag auch über eure Leserstimmen 😉 Meldet euch doch einfach per Kommentar.

Füttert mein Feedly! oder Tabula rasa für Dummies

Vor einigen Wochen richtete ich mir voller Tatendrang den RSS-Dienst Feedly ein. Bislang hatte ich den Google Reader genutzt, allerdings mehr schlecht als recht. Nachdem meine Daten problemlos migriert waren, ordnete ich meine Abonnements neu, löschte einige und fügte genauso viele wieder hinzu. Tolle Sache und so einfach! Gestern Abend nun stach mich irgendwann der Hafer und ich „fummelte“ das kleine Quäntchen zuviel am Google Reader herum. „Den brauch‘ ich ja nicht mehr!“, dachte ich mir. Um eine lange Geschichte kurz zu erzählen: Nach erneutem Logout und Login war mein Feedly plötzlich leer (Ja ihr dürft gerne kopfschüttelnd all eure Häme über mich ergießen!). Stimmt da stand ja was von vice versa, allerdings nicht von tabula rasa. Adieu geliebte Feeds … Und jetzt kommt ihr ins Spiel! Bitte helft mir! Füttert mein Feedly mit euren RSS-Tipps! Meine Kategorien bei Feedly lauteten bisher: Apps, Ebook, Facebook, Social Media, Buchbranche, Buchblogger, Foodblogger, Gemischtwaren. Wenn euch also zu diesen Themen gute Seiten einfallen, deren Neuigkeiten ich nicht verpassen sollte, dann lasst es mich im Kommentar wissen, gerne auch …

Pfingstwochenende: 5 Bücher wurden (an-)gelesen

Bevor die Neuerscheinungen zu den Kindern und Jugendlichen in die Redaktion wandern, bleibt mir oftmals nicht viel Zeit, selbst einen Blick in die Bücher zu werfen geschweige denn sie sogar komplett zu lesen. So kommt es dann gelegentlich zu sogenannten An- und Durchlese-Wochenenden. Hierfür wähle ich mir einige Bücher aus (dieses Mal waren es ursprünglich neun, von denen ich allerdings nur fünf geschafft habe), die mich auf den ersten Blick besonders ansprechen. Jedem  Buch gebe ich dann 50 bis 100 Seiten, um mir einen ersten Eindruck* zu verschaffen. Hin und wieder werde ich natürlich auch schwach und lese das Buch zu Ende. Das darf allerdings nicht zu häufig vorkommen, schließlich hat der Tag nur 24 Stunden. Bei „Lauren, vermisst“ machte mich das Cover sofort neugierig und auch der Klappentext ließ einen spannenden Jugendroman erwarten:

Nimmerland Kinderbuchhandlung

Ich bin ein Groupie. Ein Kinderbuchhandlungs-Groupie. Besuche ich eine Stadt, ist die dort ansässige Kinderbuchhandlung vor mir nicht sicher. Das musste auch die Nimmerland Kinderbuchhandlung erfahren, die ich bei meinem Besuch in Mainz – mein erster in der Stadt am Rhein überhaupt – aufsuchte. Bevor ich jedoch einen Schritt in die im Stadtteil Gonsenheim gelegene Buchhandlung setzte, nahm ich als „alte“ Bookcrosserin erst einmal das Bücherhäuschen, die Little Free Library, in Augenschein.  Das liebevoll von der Buchhändlerin Susanne Lux gezimmerte und bemalte Bücherhäuschen beherbergt Kinder- und Jugendbücher, die zum Tausch gedacht sind. Die jungen Leser dürfen sich jederzeit ein Buch herausnehmen und sollten möglichst auch eines wieder hineinstellen. Seit gut einem Jahr erfreut sich das Häuschen großer Beliebtheit.

Wie „Netzgemüse“ und Gunter Dueck mein Leben beeinflussen

Jetzt fragt ihr euch sicher, was es mit besagtem „Netzgemüse“ auf sich hat und vermutlich werden auch nicht alle meine Leser mit dem Namen Gunter Dueck etwas anfangen können. Kein Problem! Ich will es euch gerne erklären! Netzgemüse lautet der Titel eines Buches, das ich begeistert gelesen habe und das mich sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Es beschäftigt sich – so lautet der Untertitel – mit der „Aufzucht und Pflege der Generation Internet“. Ich hatte das große Glück, das Autorenehepaar Tanja und Johnny Haeusler bei einem Lesungsvortrag in Solingen kennenzulernen. Die beiden haben einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen. Das lag übrigens nicht (nur) daran, dass sie den mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichneten Blog Spreeblick betreiben und zum Gründungsteam der re:publica (hier schlage ich dann später die Brücke zu Gunter Dueck) gehören. Nein, sie haben mich als Eltern beeindruckt. Denn auch sie pflegen Netzgemüse in Form von zwei Söhnen, die ebenso wie meine Söhne ausgangs des letzten Jahrhunderts bzw. Anfang des 21. Jahrhunderts das Licht der Welt erblickten.