Monate: Februar 2013

Anlesen lohnt sich, durchlesen sowieso!

Am Freitag kündigte ich auf meiner Facebook-Seite meine 12-Bücher-anlesen-Challenge an und erntete erst einmal Kritik, dass das schlichte Anlesen von Büchern komplett dämlich sei. Ich denke, dass man hier durchaus differenzieren muss. Bücher, die ich mir kaufe, lese ich immer! aus. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber dann müssen die Bücher schon grottenschlecht sein. Diese 12 Bücher sind allerdings (bis auf wenige Ausnahmen) Rezensionsexemplare für die Jugendredaktion, was für mich bedeutet, dass sie sich bald per Post zu einem jungen Leser aufmachen und für mich nicht mehr erreichbar/lesbar sind. Deshalb entschied ich mich, das Wochenende zu nutzen, um die Bücher jedenfalls anzulesen und mir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Anlesen bedeutete in diesem Fall etwa 50 bis 60 Seiten zu lesen, die zumindest reichten, um ein wenig in die Geschichte einzutauchen (mal mehr, mal weniger), einen Einblick in die Sprache zu bekommen und last but not least festzustellen, dass es sich manchmal schwerer (gar nicht 😉 ) zum nächsten Buch wechseln ließ.

Wochenend-Challenge: 12 Bücher anlesen

In den letzten Tagen haben mich ganz viele Neuerscheinungen für die Jugendredaktion erreicht. Mein Glück, dass diese gerade erst mit Büchern versorgt wurde, so bleibt mir zumindest dieses Wochenende, um ein wenig in den Büchern zu stöbern. Bislang habe ich ja noch keine Challenge bestritten, deshalb habe ich mir für dieses Wochenende die 12-Bücher-anlesen-Challenge auferlegt. Obige Bücher werden – wenn alles klappt – etwa 50 Seiten angelesen. Danach ziehe ich ein kleines Fazit. Mal sehen, ob ich erfolgreich bin 🙂

Die Lebensgeschichte der Sophie Scholl

Vor 70 Jahren, am 22. Februar 1943, wurde Sophie Scholl, Mitglied der „Weißen Rose“, in München hingerichtet. Wer war diese junge Frau, die ihr Leben für den Widerstand gegen Hitler gab? Was wissen wir wirklich über sie? Von 1980 bis 1988 besuchte ich das Geschwister-Scholl-Gymnasium in meiner Heimatstadt Solingen. Neben der Abhandlung des Dritten Reichs im Politik-Unterricht, wurde natürlich gerade auf unserer Schule großer Wert auf die Lebensgeschichte der Scholls gelegt. Als 1982 Michael Verhoevens Fim „Die weiße Rose“ in die Kinos kam war ich 12 Jahre alt und erinnere mich noch genau daran,  dass die komplette Schülerschaft sich den Film in Sondervorstellungen anschaute. Doch das damalige Bild Sophie Scholls war – wie ich nun weiß – nicht vollständig. Denn erst nach dem Tod der ältesten Schwester Inge Aicher-Scholl, die 1947 das Buch Die weiße Rose über ihre Geschwister Hans und Sophie und die Münchener Widerstandsgruppe veröffentlichte, wurden Tagebücher und Briefe Sophie Scholls öffentlich zugänglich. Die Journalistin Maren Gottschalk hat für ihr Buch Schluss. Jetzt werde ich etwas tun – Die Lebensgeschichte der Sophie Scholl …

Gerd Ruebenstrunk liest im Solinger Ohrensessel

Ich freue mich sehr, den Autor Gerd Ruebenstrunk am 1. März um 20:00 Uhr (Einlass: 19:30 Uhr) in meinem Wohnzimmer in Solingen begrüßen zu dürfen. Nach sieben erfolgreichen Veranstaltungen in 2012, starten wir mit einer Buchpremiere ins neue Wohnzimmerlesungsjahr*. Gerd Ruebenstrunks neuester Roman „Assassino“ erscheint nämlich offiziell erst am 5. März. Zum Inhalt: „Nicht zum ersten Mal macht sich die 17-jährige Kati Bergmann mit dem Archäologen Chris Montiel auf die Suche nach verlorenen Schätzen. Doch bei der Recherche nach einer sagenumwobenen etruskischen Gewandfiebel ist alles anders. Bald wird die Forschungsreise zu einem Wettlauf gegen die Zeit! In den verwinkelten Gassen Dubrovniks wird Kati überfallen – und von dem geheimnisvollen Ilyas gerettet. Wer ist hinter ihr her? Und warum? Sind die Gerüchte um die magischen Kräfte der Fiebelscheibe etwa wahr? Und welches Geheimnis steckt hinter Ilyas Herkunft und seinen unglaublichen kämpferischen Fähigkeiten? Vor der exotischen Kulisse Dubrovniks und Istanbuls fügen sich Geschichte, Magie und Abenteuer zu einem bunten Teppich, dessen Muster unglaubliche Geheimnisse offenbart. Fremde werden zu Verbündeten und eine einfache Recherchereise zu einem gefährlichen Wettlauf …

„Ich mach was mit Kinder-Büchern“-Treffen

Wie einige von euch wissen, betreibe ich neben der Website Buecherkinder.de  und der gleichnamigen Facebook-Seite, seit knapp 2 Jahren ebenfalls die Seite Ich mach was mit Kinder-Büchern. Auf den Buchmessen lade ich regelmäßig zum Kennenlernen und Klönen an den Stand des Eselsohr ein. Unter den gut 2.800 „Fans“ entstand jedoch im Herbst der Wunsch, sich auch außerhalb des Messetrubels zu treffen. Da vor allem die Gegend rund um Solingen in meine Zuständigkeit fällt, startete ich eine Doodle-Abfrage, aus der sich der gestrige Sonntagnachmittag als Wunschdatum herauskristallisierte. Als ich entdeckte, dass sich die Gastronomie rund um den Solinger Hauptbahnhof ebenfalls gerne sonntags frei nimmt, wurde das Treffen kurzerhand in mein Wohnzimmer verlegt, dass durch die zahlreichen Wohnzimmerlesungen ja durchaus besuchserfahren ist. Gegen 16 Uhr trudelten dann die ausnahmslos weiblichen Gäste ein (das darf sich aber gerne beim nächsten Mal ändern 😉 ) , die alle von sich behaupteten, etwas mit Kinderbüchern zu machen. Nach einer ausführlichen Vorstellungsrunde bei Kaffee und Kuchen konnten wir uns von der Richtigkeit dieser Aussagen überzeugen. Der bunt gemischte „Haufen“ bestand aus Lesern …