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Bücher für Jungs oder Ben und „Rick“

Ich habe drei Jungs, die dafür, dass sie dem  eher leseunwilligen Geschlecht angehören, doch eigentlich ganz gerne lesen – mal mehr und mal weniger. Ben, der Mittlere mit beinahe 12 Jahren, ist der Schnellleser unter den Dreien. Und obwohl ich mich selbst für einen enorm schnellen Leser halte, habe ich gegen Ben keine Schnitte. Er verschlingt Bücher – jedoch am liebsten welche, die er in einem Rutsch lesen kann und bestenfalls nicht mehr als 250 Seiten haben. Zu seinen „Lieblingsspeisen“ – die auch durchaus mehrfach gelesen werden – gehören zum Beispiel Gregs Tagebücher, Billy Bibber, Plötzlich Zombie, Dummie die Mumie oder – besonders geliebt – Band 1 bis 3 von Rick.

Ich sollte mich glücklich schätzen, einen Vielleser in der Familie zu haben, wäre da nicht dieser klitzekleine Makel, dass ebendieser nicht zu bewegen ist, Bewertungen über die Bücher zu schreiben. Lesen, ja gerne – aber schreiben, das muss doch nicht sein! Auch ein „Du glaubst gar nicht, wie sehr sich die Autoren über Lob aus Reihen der Testleser freuen.“ hilft nicht wirklich weiter. Also werde ich jetzt versuchen Bens Begeisterung in Worte zu fassen.

Dass Rick ein ganz besonderes Buch ist, wurde mir klar, als Ben es mit den Worten „Das ist noch besser als Greg!“ zurückbrachte. Die Geschichte ist schnell erzählt: Rick wohnt mit seinem Vater und einem Kumpel in einer Männer-WG und hat einen Kater namens Gismo. Ausgerechnet sein bester Freund zieht dann nach Stuttgart und Rick bleibt alleine mit seinem Vater zurück. Als der sich dann auch noch in die Kunstlehrerin verliebt, ist das Chaos vorprogrammiert.

Als das Buch bei uns ankam, stürzte sich Ben direkt darauf. Kein Wunder, die Aufmachung (Cover, Karikaturen, Klappentext) sind ausgesprochen gelungen und kommen eben auch bei der Zielgruppe richtig gut an. Ben jedenfalls fand alle drei Bücher großartig, vor allem die Karikaturen am Anfang der  Kapitel. Kein Wunder also, dass er auch Band 2 und 3 ebenso zügig verschlungen hat und nun ungeduldig auf das vierte Buch wartet. Was sich Ben für Band 4 wünscht? Dass Rick und Finn endlich Freunde werden und sich nicht ständig rumschubsen. Wer weiß, vielleicht kann Frau Szillat ja noch ein wenig an der Geschichte drehen 😉

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