Die Arbeit, Unterwegs
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Lesung mit Frank M. Reifenberg bei der Lit.Cologne

Er hat schon an den außergewöhnlichsten Orten gelesen, im Römisch-Germanischen-Museum jedoch war Frank M. Reifenberg zur Lit.Cologne das erste Mal. Lange hat er darauf hingearbeitet, bekannte er augenzwinkernd, bis er mit „Florus und die Verschwörer von Rom“ endlich unter dem Rundbogen Platz nehmen konnte.

Ihm gegenüber saßen rund 80 Zuhörer, davon jede Menge Kinder im besten Codewort-Risiko-Alter (so heißt nämlich die Reihe von Thienemann, in der das Buch erschienen ist).

Um halb 4 ging es dann los. Allerdings nahm Frank M. Reifenberg nicht gleich zum Lesen Platz, sondern plauderte erst einmal ganz fröhlich mit den jungen Zuhörern.

Dass die die Jahreszahl 753 v. Chr. als Gründungsjahr Roms nie wieder vergessen werden, verdanken sie übrigens einem tollen Reim des Autors.

Schließlich legte der Autor mit seiner Geschichte, die zur Zeit der Ermordung Cäsars spielt,  los. Jedem Protagonisten verlieh er dabei seine ganz eigene Stimme, mal laut und polternd, dann wieder ganz leise. Die kleinen Zuhörer hingen gebannt an Reifenbergs Lippen bis er an der spannendsten Stelle eine kleine Quizpause einlegte. Gemein 😉 Die Quizfrage à la Jauch zu den mitgebrachten Utensilien Apfel, Hammer und Wolf brachte den kleinen Zuhörer jedenfalls überhaupt nicht aus der Ruhe, der souverän die richtige Antwort gab und sich zur Belohnung ein Buch aussuchen konnte. Auch der kleine Leser, der anschließend vor allen Zuhörern einen kleinen Infokasten vorlesen durfte, meisterte seine Aufgabe ganz cool.

Zum Abschluss der Lesung – die Frank M. Reifenberg natürlich an der spannendsten Stelle beendete – gab es noch eine kleine Fragerunde, in der so manches Geheimnis gelüftet wurde. Endlich ist uns klar, wieso der Autor mit zweitem Namen Maria heißt, warum er keinen Wecker benötigt und dass Schriftsteller nicht arm aber auch nicht reich sind. Was der Autor allerdings zwischen 13 und 17 Uhr macht, bliebt unbeantwortet . 😉

Kurz vor der kleinen Führung, die vom Museum kostenfrei angeboten wurde, stürmten die Kinder noch den Buchtisch, um sich ihre mitgebrachten oder neu erworbenen Bücher signieren zu lassen.

Ein spannendes Buch, ein mitreißender Autor, ein Ambiente wie es passender nicht sein kann: Eine rundum gelungene Lesung der Lit.Kid.Cologne!

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