Jahr: 2011

Frühjahrsputz im Dezember – neues Outfit für mein Blog

Rund 1,5 Jahre betreibe ich nun neben der Website auch dieses Blog. Zeit für eine Änderung. Nicht nur das Outfit hat sich geändert, nein, auch die Inhalte werden sich zukünftig ändern. Ich habe beschlossen, nicht mehr ausschließlich über (Kinder-)Bücher zu schreiben, sondern auch über weitere Themen meines täglichen Lebens. Dazu gehören meine 4 Männer, mein Büroalltag, genauso wie mein Leben 2.0 in den sozialen Netzwerken. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß mit meinem Blog 2.0 😉

Buchmessen-Interview mit Alexander Rösler

Alexander Rösler wuchs in den Siebzigerjahren in der hessischen Provinz auf, besuchte die Gesamtschule zwei Dörfer weiter und wurde beim Fußballspielen meistens ins Tor gestellt. Die Entscheidung für ein Medizinstudium kam per Post. Heute lebt Alexander Rösler mit Frau und Kindern in Hamburg  und arbeitet als Geriater und Neurologe im Krankenhaus. 1999 erschien sein erster Roman „Man sieht sich“. Auf der Buchmesse hatte ich das Glück, den Autor persönlich zu treffen und ihm ein paar Fragen zu seinem aktuellen Titel „Ein Kuss ist ein ferner Stern“ zu stellen.

Frau Leo und das Glück – ein Messe-Rückblick

Mein erstes Buchmessen-Fazit zum Thema Anreise konnte ich schon ziehen, bevor ich überhaupt Frankfurter Luft geschnuppert hatte: Auf die Deutsche Bahn ist Verlass! Egal wie minutiös ich meine Messe auch geplant hatte, die Bahn verlangte mit einem „Der Zug fällt heute leider aus!“ meine gesamte Spontaneität. Dank Twitter konnte ich meine Wut ganz nonverbal loslassen und wurde gleichzeitig mit hilfreichen Tipps in Sachen Kostenerstattung  von Sascha Hüsing aka @hobbbes versorgt. Erstes Buchmessen-Feeling kam dann auch gleich während meiner stehenden Anreise im Bordbistro auf: Platte Füße und schlechter Kaffee für viel Geld. Frankfurt ich komme!! Glücklicherweise war man bei Arena noch recht flexibel an diesem Morgen, weshalb der Termin einfach kurzfristig verschoben wurde.  Voller Bewunderung für das neue Stand-Outfit ließ ich mich passend gekleidet in der lila Ecke das erste Mal zum Gespräch nieder. Vom haptischen Buch ging es weiter in Halle 4 zum Buch als App, dessen Umsetzung ich mir in aller Ausführlichkeit am Zuuka-Stand zeigen ließ. Auf die „Vamperl“-App bin ich echt gespannt, ein Fan der Carlsen Pixis auf dem iPad bin ich sowieso …

BuchCamp 2011 – I survived

Unter dem Motto: „Visionen zulassen!“ trafen sich 110 Menschen am vergangenen Wochenende zum BarCamp auf dem Mediacampus in Frankfurt.  Ich war eine davon! Doch was ist ein „BarCamp“ – in unserem Fall „BuchCamp“ genannt – eigentlich und an wen wendet sich dieses Format? Werfen wir doch zunächst einmal einen Blick auf die Teilnehmer: 35 Prozent kamen aus Verlagen, 10 Prozent Sortimenter wurden gezählt, 40 Prozent waren andere Branchenteilnehmer und 15 Prozent Branchenfremde. Branchennachwuchs war leider kaum auszumachen, erstaunlich ob diesen doch sehr aktuellen Themen. Da das Programm von den Teilnehmern selbst gestaltet wird, wurden im Vorfeld Sessionvorschläge eingereicht. Dabei handelt es sich meist nicht um ausgearbeitete Frontalpräsentationen, sondern um Fragen, Fakten, Ideen, die kurz von den jeweiligen Einreichern vorgestellt werden und anschließend bestenfalls lebhaft in der Gruppe diskutiert werden. 18 Vorschläge wurden vor Beginn des BuchCamps eingereicht, weitere folgten spontan zu Anfang der Veranstaltung. Anschließend wurde abgestimmt, um die Interessenlage zu klären und Räume zuzuordnen. Schließlich stand der Session-Plan fest und wir konnten an 6 von 22 Sessions teilnehmen. Zwischendurch bestand jede Menge Zeit zum …

Libri Liberorum Leonis oder Ich bin das Virus!

Viren sind schön … zumindest unter dem Mikroskop.  Doch wehe, wenn man von ihnen befallen wird. Dann kitzelt die Nase, tränen die Augen und der Magen spielt verrückt … Ganz anders verhält sich da das Virus Libri Liberorum Leonis. Seit gut einem Jahr „wütet“ es schon im Social Web umher, befällt Freunde und Follower. Häufig werden Bücherwürmer und Leseratten Opfer des Virus. Die Symptome sind vielfältig. Der Befallene leidet unter ständigem Retweet oder auch nervösem Gefällt-mir-Klick. Einen besonders schlimmen Verlauf nimmt die Muss-ich-haben-Mutation, die den Betroffenen nötigt, die nächste Buchhandlung aufzusuchen und seine bibliophilen Neigungen auszuleben. Doch obwohl es kaum Heilungschancen gibt,  setzten sich bis heute schon knapp 1.400 Gefallis und über 1.000 Follower freiwillig dem Virus aus … und haben sogar Spaß dabei 😉 Kein Wunder also, dass Libri Liberorum Leonis sich beim Virenschleuderpreis beworben hat, der am kommenden Samstag in Frankfurt vergeben wird. Leander Wattig und Carsten Raimann werden dann die erfolgreichsten Marketing-Maßnahmen der Buchbranche im Social Web küren. Wenn also auch DU dich immer schon einmal mit dem Libri Liberorum Leonis Virus …