Monate: Dezember 2011

Dankeschön :-)

Ich möchte mich nur noch schnell bedanken. Ihr Lieben, habt Dank für die vielen handschriftlichen Grüße per Snailmail, als Onliner weiß ich diese sehr zu schätzen! Liebe Grüße auch an die Verlage Beltz und  Arena, durch die ich meine bibliophile Tassensammlung erweitern konnte. Danke, an Stephan, der mir mal „nur so“ ein Büchlein geschickt hat … und liebe Grüße an Steffen und Miriam, eure Geschenke kriegen einen Extraplatz unter’m Baum 🙂 Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr – wir lesen uns 🙂

4. Advent in Solingen oder … und es hat Boom gemacht

Ungemütlich ist es draußen, kaum über 0 Grad und hin und wieder ein Graupelschauer. Egal, sagen sich Tausende von Solingern und gehen trotzdem raus. Ihr Ziel ist das Turmhotel bzw. der Bereich hinter den Absperrungen, denn das Gebäude, das Jahrzehnte unser Stadtbild prägte, wird heute gesprengt. Unglücklicherweise verschiebt sich die Sprengung um gut eine Stunde und so langsam kriecht die Kälte hoch. Egal, ein einmaliges Erlebnis, das will man als Solinger nicht verpassen. Um 14:15 Uhr ist es dann soweit, in wenigen Sekunden ist das Turmhotel Geschichte.

Twuffi oder Wie erziehe ich meinen Menschen?

Genauso konsequent wie wir unsere Kinder erziehen, erzieht unser neuestes Familienmitglied uns: Tyler, Familienhund seit Oktober 2010. Bei Twitter wird er in unseren Posts liebevoll Twuffi genannt, bei Facebook hat er sogar unter gleichem Namen ein Profil. Tyler ist ein Whippet, und hätte ich damals die Rassebeschreibung sorgfältiger gelesen, wäre mir wohl so manche  Überraschung erspart geblieben. Vermutlich wäre ich über Sätze wie „Einzig ist bei uns ein sog. „Bett-Gen“ entdeckt worden, daß uns manchmal dazu zwingt unsere Nächte bei Herrchen oder Frauchen im Bett zu verbringen.“ oder „Wir bestehen auf unser Anrecht auf einen Sofaplatz.“ gestolpert. Zu spät, nun müssen wir mit diesem komfortorientierten Hund leben, der bei Regen am liebsten innere Verdunstung betreiben würde, nur um sein Fell nicht den gefährlichen Wassertropfen auszusetzen. Aber zurück zum Bett-Gen und der konsequenten Kindererziehung. Meine Kinder haben nie im Ehebett geschlafen, da konnten sie noch so brüllen. Mein Schlaf ist mir heilig und wenn sauber und satt bei den Windelpupern gegeben war, hatte ich keine Skrupel die lieben Kleinen auch mal einen Moment brüllen zu lassen, …

Der avj-medienpreis oder Wie ich (fast) vom Hocker kippte

Wer mich kennt weiß, dass mir so schnell nichts die Sprache verschlägt. Heute jedoch hätte es mich wirklich beinahe vom Hocker gehauen. Da komme ich nach mehrstündiger Social-Media-Abstinenz zum Rechner zurück und werde mit den Worten begrüßt: „Wir sind für den avj-medienpreis nominiert! Wie irre ist das?“. Absenderin war übrigens die ebenfalls nominierte Viktoria Gerber von Papillionis liest. Ich war so verdutzt, dass ich mit einem sehr eloquenten „Bitte, wer, wie, was??“ antwortete. Tatsächlich gehöre ich zu einer Schar von Auserwählten, die für den avj-medienpreis nominiert sind. Dieser wird auf der Leipziger Buchmesse 2012 zum ersten Mal verliehen.  Ausgezeichnet werden laut Vorsitzendem Ulrich Störiko-Blume Medien, die durch ihr journalistisches Engagement im Bereich Kinder- und Jugendbuch/-hörbuch besonders auffallen. Dabei ist es egal, ob der- oder diejenige für klassische Printmedien, Hörfunk und Fernsehen tätig ist oder sich via Internet, zum Beispiel als Blogger oder freier Journalist, für das Kinder- und Jugendbuch engagiert. Die erste Auswahl trafen die  Pressesprecherinnen und Pressesprecher der avj-Mitgliedsverlage, die bis zum 9. Dezember maximal zwei Vorschläge einreichten. Daraus entstand die sogenannte Longlist mit …

„How I met my Twitter“ – Freundschaft in 140 Zeichen

Als ich am 16. November 2009 mit Twitter begann, stand ich etwas ratlos vor all den RTs, #ff’s und @-Zeichen und fühlte mich erst einmal total überfordert. Meine ersten „Gehversuche“ waren ziemlich steif und ich folgte nur wenigen Leuten zurück, weil ich von Listen noch keine Ahnung hatte und irgendwie den Überblick behalten wollte. Wenn man mich heute fragen würde, auf was ich am wenigsten verzichten könnte und zur Auswahl Facebook, Twitter und Google+ stehen würden, wäre meine Entscheidung sehr einfach. Meine täglichen Dosen an 140 Zeichen möchte ich einfach nicht mehr missen und die Menschen hinter den @-Zeichen erst recht nicht! Viele der virtuellen Kontakte habe ich über die Jahre ins RL (Real Life) übertragen. Manchmal konnte ich es gar nicht abwarten, den Twitteratis in echt zu begegnen. Ich wurde nie enttäuscht, meine Erwartungen an Herzlichkeit meist übertroffen. Besonders hervorheben möchte ich meine #Rasselbande, die mir echt ans Herz gewachsen ist und von denen ich keinen Piep äähh Tweet verpassen möchte. Danke, dass es euch gibt: @buchkolumne – du bist meine Muse @krimimimi33 – …