Monate: Mai 2011

BuchCamp 2011 – I survived

Unter dem Motto: „Visionen zulassen!“ trafen sich 110 Menschen am vergangenen Wochenende zum BarCamp auf dem Mediacampus in Frankfurt.  Ich war eine davon! Doch was ist ein „BarCamp“ – in unserem Fall „BuchCamp“ genannt – eigentlich und an wen wendet sich dieses Format? Werfen wir doch zunächst einmal einen Blick auf die Teilnehmer: 35 Prozent kamen aus Verlagen, 10 Prozent Sortimenter wurden gezählt, 40 Prozent waren andere Branchenteilnehmer und 15 Prozent Branchenfremde. Branchennachwuchs war leider kaum auszumachen, erstaunlich ob diesen doch sehr aktuellen Themen. Da das Programm von den Teilnehmern selbst gestaltet wird, wurden im Vorfeld Sessionvorschläge eingereicht. Dabei handelt es sich meist nicht um ausgearbeitete Frontalpräsentationen, sondern um Fragen, Fakten, Ideen, die kurz von den jeweiligen Einreichern vorgestellt werden und anschließend bestenfalls lebhaft in der Gruppe diskutiert werden. 18 Vorschläge wurden vor Beginn des BuchCamps eingereicht, weitere folgten spontan zu Anfang der Veranstaltung. Anschließend wurde abgestimmt, um die Interessenlage zu klären und Räume zuzuordnen. Schließlich stand der Session-Plan fest und wir konnten an 6 von 22 Sessions teilnehmen. Zwischendurch bestand jede Menge Zeit zum …

Libri Liberorum Leonis oder Ich bin das Virus!

Viren sind schön … zumindest unter dem Mikroskop.  Doch wehe, wenn man von ihnen befallen wird. Dann kitzelt die Nase, tränen die Augen und der Magen spielt verrückt … Ganz anders verhält sich da das Virus Libri Liberorum Leonis. Seit gut einem Jahr „wütet“ es schon im Social Web umher, befällt Freunde und Follower. Häufig werden Bücherwürmer und Leseratten Opfer des Virus. Die Symptome sind vielfältig. Der Befallene leidet unter ständigem Retweet oder auch nervösem Gefällt-mir-Klick. Einen besonders schlimmen Verlauf nimmt die Muss-ich-haben-Mutation, die den Betroffenen nötigt, die nächste Buchhandlung aufzusuchen und seine bibliophilen Neigungen auszuleben. Doch obwohl es kaum Heilungschancen gibt,  setzten sich bis heute schon knapp 1.400 Gefallis und über 1.000 Follower freiwillig dem Virus aus … und haben sogar Spaß dabei 😉 Kein Wunder also, dass Libri Liberorum Leonis sich beim Virenschleuderpreis beworben hat, der am kommenden Samstag in Frankfurt vergeben wird. Leander Wattig und Carsten Raimann werden dann die erfolgreichsten Marketing-Maßnahmen der Buchbranche im Social Web küren. Wenn also auch DU dich immer schon einmal mit dem Libri Liberorum Leonis Virus …